01.06.2022, 09:00 Uhr / Lesedauer: ca. 5min

Junge Familie

Mit Kindern über Tod und Trauer sprechen

author Von Frauke Schulte-Sutrum

Liebe Eltern,

das Thema Tod ist generell eines der schwersten. Es fällt uns dementsprechend nicht leicht, mit Kindern darüber zu sprechen. Bei einer Veranstaltung zum Thema „Mit Kindern über den Tod sprechen“ habe ich mal erfahren, dass Kinder allerdings oftmals ein entspannteres Verhältnis zum Tod haben und einfach neugierig sind. Wir sollten uns ihren Fragen stellen und ehrlich, aber nicht furchteinflößend, antworten. Wir dürfen auch vor ihnen weinen und unsere Trauer offen zeigen. Und wenn wir mal keine Antwort haben, dürfen wir das zugeben und auch eine Gegenfrage an unser Kind stellen: „Das weiß ich leider nicht. Wie stellst du dir das denn vor?“

Manchmal bietet es sich auch an, die Kinder mit zu einer Beerdigung zu nehmen. Aus eigener Erfahrung kann ich empfehlen, dabei auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören, ob die Beerdigung wirklich der passende Rahmen für das Kind ist, Abschied zu nehmen. Oder ob man lieber an einem anderen Tag gemeinsam zum Grab geht.

Diese Bücher gefallen mir bislang am besten, um mit Kindern über das Thema Tod zu sprechen. Foto: Schulte-Sutrum

Diese Bücher gefallen mir bislang am besten, um mit Kindern über das Thema Tod zu sprechen. Foto: Schulte-Sutrum

Bücher können uns Eltern dabei helfen, Antworten zu finden - auch auf unsere eigenen Fragen. Drei Bücher, die mir persönlich sehr gut zum Thema Tod und Beerdigung gefallen, sind „Leb wohl, lieber Dachs“ von Susan Varley, „Und danach - Gedanken über das große Jenseits“ von Silvia und David Fernandez sowie „Die besten Beerdigungen der Welt“ von Ulf Nilsson und Eva Eriksson. Das Buch „Und danach - Gedanken über das große Jenseits“ gefällt mir von den dreien momentan am besten. Das liegt zum einen an den tollen Illustrationen von Mercè Lopez und zum anderen daran, dass jeder dazu eingeladen ist, sich seine eigenen Vorstellungen vom Tod und „dem Danach“ zu machen. Meinem ältesten Sohn und mir gefällt beispielsweise der Gedanke, dass unsere Energie nach dem Tod für immer mit den anderen Sternen leuchtet.

Die Vorstellung als Sterne im Universum nach dem Tod zu leuchten, gefällt meinem ältesten Sohn und mir ziemlich gut. Foto: Schulte-Sutrum

Die Vorstellung als Sterne im Universum nach dem Tod zu leuchten, gefällt meinem ältesten Sohn und mir ziemlich gut. Foto: Schulte-Sutrum

Weitere Ideen, wie man mit Kindern über das Thema Tod sprechen könnte, gibt es auf der Webseite eltern.de.
Falls ihr noch weitere Büchervorschläge zum Thema habt, schreibt sie mir gerne per Mail an: f.schulte-sutrum@gn-online.de.

Von Frauke Schulte-Sutrum

Kinderspielzeug geht manchmal ganz schön schnell kaputt, es bricht etwas ab - oder es ist einfach zu schön, um wegzugeben, auch wenn damit nicht mehr gespielt wird. Upcycling kann hier eine gute Idee sein, also: aus den alten Teilen etwas Neues zaubern oder das vorhandene Spielzeug aufhübschen. Neulich habe ich zum Beispiel eine Ritterburg an der Straße beim Sperrmüll entdeckt. Die Burg ist tadellos in Ordnung, es fehlte nur die Zugbrücke. Die hat mein Mann mithilfe von Paketschnur, einem kleinen Brett und zwei dicken Schrauben als Kontergewicht mit unseren Jungs ruckzuck neu angebracht. Und schon können neue Abenteuer auf der Burg erlebt werden.

Die Ritterburg haben wir auf dem Sperrmüll gefunden und eine Zugbrücke selbst dran gebaut. Foto: Schulte-Sutrum

Die Ritterburg haben wir auf dem Sperrmüll gefunden und eine Zugbrücke selbst dran gebaut. Foto: Schulte-Sutrum

Weitere Ideen, um Kinderspielzeug aufzuwerten gibt es unter anderem hier: deavita.com oder upcycling.family.

Unterwegs mit dem Vechtekind bei „de Ijskuip“ in Denekamp

Von Anja Glöckner

Hinter der deutsch-niederländischen Grenze in Denekamp befindet sich direkt neben dem Nordhorn-Almelo-Kanal der kleine Familienbauernhof „Erve Kuiper“. Dieser ist ein beliebtes Familienausflugsziel, welches meine Familie und ich auch schon sehr oft besucht haben. Hier können Klein und Groß ganz wunderbar ein paar schöne Stunden verbringen. Auf dem weitläufigen, fast komplett eingezäunten Gelände stehen für Kinder zahlreiche Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Der große Spielplatz hat so einiges zum Toben und Spielen zu bieten. Es gibt unter anderem eine Rutsche, eine Seilbahn und ein großes Sprungkissen. Alle Spielgeräte sind von einem großen Sandkasten umgeben, in dem auch immer einiges an Sandspielzeug liegt. Direkt dahinter ist ein kleines, eingezäuntes Fußballfeld. Das große Spielangebot wird durch unzählige Fahrzeuge, wie Kettcars, Bobbycars oder Trampeltrecker abgerundet, die überall verteilt auf dem Gelände stehen und auf ihren nächsten Einsatz mit den kleinen Fahrern warten.

Auf dem kleinen Familienbauernhof gibt es allerlei Spielmöglichkeiten für Kinder. Foto: Glöckner

Auf dem kleinen Familienbauernhof gibt es allerlei Spielmöglichkeiten für Kinder. Foto: Glöckner

Aber das ist noch nicht alles, denn was wäre ein echter Familienbauernhof ohne Tiere? Auf dem Bauernhof leben unter anderem Jersey-Kühe, aus deren Milch das hausgemachte Eis hergestellt wird, Schweine, Kaninchen und Hühner. Viele der Ställe sind offen und somit für die Besucher zugänglich. Kinder lieben es, die Tiere zu beobachten oder zu füttern. Eine große Anziehung haben die Kuhställe, denn hier kann man mit den Kühen im wahrsten Sinne des Wortes auf Tuchfühlung gehen. Wir haben es schon oft erlebt, dass es dabei einen feuchten Kuss der Kühe gab.

Rund um den Spielplatz stehen viele Sitzmöglichkeiten zur Verfügung, sodass man die Kinder von fast jedem Platz aus beim Spielen und Toben beobachten kann. Aber auch bei schlechterem Wetter kann man sich hier gut aufhalten, denn es gibt auch einen Indoor-Spielbereich. In der Scheune ist auch die Dauerausstellung über den Radrennfahrer Hennie Kuiper zu sehen. Und wenn nach all dem Spielen und Toben eine Abkühlung nötig ist, dann ist man beim „de Ijskuip“ an der richten Adresse, denn hier gibt es das leckerste Eis in Europa: „de Ijskuip“ wurde 2017 als „Beste Eismacher Europas“ ausgezeichnet (Die GN berichteten). „De Ijskuip“ hat viele tolle, außergewöhnliche Eissorten sowie Kuchen, kalte und warme Getränke im Angebot. Hier sollte jeder etwas Passendes für sich finden.

Bei gutem Wetter ist „de Ijskuip“ ein sehr beliebtes Ausflugsziel, welches man sowohl mit dem Auto (Navi-Adresse: Schotbroekweg 2, Denekamp) als auch ganz wunderbar mit dem Fahrrad entlang des Nordhorn-Almelo-Kanals erreichen kann. Der Zutritt zum Gelände und Spielplatz ist kostenfrei, geöffnet hat „de Ijskuip“ immer dienstags bis samstags von 11 bis 20 Uhr, sonntags von 10 bis 20 Uhr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Ob im Fernsehen, in Mediatheken oder bei den bekannten Streaming-Anbietern, an den Feiertagen rund um Pfingsten gibt es wieder besonders viel zu sehen. Um Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat FLIMMO in einem Pfingst-Special Sehenswertes zusammengestellt. Für Kinder unterschiedlichen Alters und die ganze Familie ist etwas dabei.

Die Mutter schimpft mit ihrem Sohn: „Wenn du immer so nervig bist, bekommst du irgendwann auch Kinder, die nervig sind!“ Da grinst der Sohn und entgegnet: „Mama, jetzt hast du dich aber ganz schön verraten.“

Die Mutter fragt ihren Sohn: „Möchtest du nicht ein bisschen mit unserem Elektro-Elefanten spielen?“ Da verdreht der Sohn die Augen und sagt genervt: „Nein, Mama – ich weiß genau, dass du damit den Staubsauger meinst.“

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