Wohnen und Garten
25.11.2022, 16:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Kreislaufwirtschaft für Terrassen

Optisch ansprechende Terrassen mit positiver Ökobilanz: Dafür stehen moderne Holzverbundwerkstoffe, die sich im Wertstoffkreislauf immer wieder verwenden lassen. Foto: djd

Optisch ansprechende Terrassen mit positiver Ökobilanz: Dafür stehen moderne Holzverbundwerkstoffe, die sich im Wertstoffkreislauf immer wieder verwenden lassen. Foto: djd

Lassen sich Rohstoffe wiederverwenden, wie hoch ist der Recyclinganteil eines Produktes, ist das eingesetzte Material gesund? Nachhaltiges Bauen beginnt bereits mit der richtigen Materialauswahl. Denn bei geschlossenen Kreisläufen werden natürliche Ressourcen geschont und gesunde Wertstoffe nach Möglichkeit immer wieder verwendet. „Cradle to Cradle“ lautet das Prinzip, bei dem endlose Stoffkreisläufe ein umweltfreundliches Bauen und Modernisieren ohne zusätzlichen Ressourcenverbrauch ermöglichen. Das fängt im grünen Wohnzimmer unter freiem Himmel an.

Von Terrassenböden bis hin zu Sitzgelegenheiten oder dem Sichtschutz im Garten lässt sich das Verbundmaterial vielfältig verwenden.

Von Terrassenböden bis hin zu Sitzgelegenheiten oder dem Sichtschutz im Garten lässt sich das Verbundmaterial vielfältig verwenden.

Holz als natürlicher Rohstoff ist eines der ältesten Baumaterialien des Menschen und ein Klassiker für die Gestaltung von Garten und Terrasse. Moderne Verfahren machen es heute möglich, die Vorteile sowie die ansprechende Haptik und Optik des Naturwerkstoffs gezielt einzusetzen, ohne dass dafür zusätzliche Bäume gefällt werden müssen. Verbundwerkstoffe verwenden bis zu 75 Prozent Naturfasern und ergänzen diese um umweltfreundliche Polymere und Additive. Somit lassen sich nicht nur tropische durch einheimische Hölzer ersetzen, sondern auch Holzspäne aus der Hobel- und Sägeindustrie sinnvoll weiter nutzen. Das Resultat ist ein besonders witterungsbeständiger und langlebiger Holzwerkstoff, der sich für Terrassen, die Fassade, als Zaun und Sichtschutz oder als Konstruktionsholz eignet. Zahlreiche Design- und Farbvarianten bieten die Möglichkeit, dem Garten einen unverwechselbaren Look zu verleihen. Und das ohne den sonst üblichen Pflegeaufwand, den Holz im Außenbereich erfordert.

Nachhaltiges Bauen beginnt mit der Auswahl geeigneter, ökologisch wertvoller Materialien.

Nachhaltiges Bauen beginnt mit der Auswahl geeigneter, ökologisch wertvoller Materialien.

Hinzu kommt, dass das Verbundmaterial in einem geschlossenen Kreislauf immer wieder aufs Neue verwendet werden kann. Einige Hersteller nehmen ihre Produkte aus GCC nach langer Nutzungszeit kostenfrei zurück und bringen sie erneut vollständig in die Produktion ein, um Artikel mit gleichbleibender Qualität zu fertigen. Der Holzwerkstoff GCC mit seinem ausgeklügeltem Rücknahmesystem hat dazu das unabhängige Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Gold erhalten. Das zertifizierte Baumaterial ermöglicht den Einstieg in das nachhaltige, umweltbewusste Bauen und trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck von Gebäuden durch klimafreundliche Produktionsprozesse dauerhaft zu verbessern.