05.04.2022, 04:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Guten Morgen!

Ich glaub, mich streift ein Bus

author Von Elisabeth Kemper

Ja ja, die Jugendsprache – jeder kennt sie, denn jede Generation entwickelt ihre eigenen Wörter, die sie benutzt und bei denen ältere Menschen irgendwann nur noch mit den Achseln zucken können. Vor Kurzem fiel mir das Buch „Lass uns mal ne Schnecke angraben – Sprache und Sprüche der Jugendszene“ in die Hände – die erste Auflage stammt aus dem Jahr 1983 und erst sieben Jahre später sollte ich geboren werden.

„Ich glaub, mich streift ein Bus“ war damals gängig als Ausdruck des Erstaunens. Heute wird dafür gern das Wort „Sheesh“ benutzt. Aber auch für den Ausdruck der Bewunderung fanden sich über die Jahrzehnte immer wieder neue schöne Wörter: über famos, dufte und knorke von 1900 bis 1980 bis hin zu galaktisch, geil und wild/wyld von den 1990ern bis heute.

In den 1980er-Jahren demonstrierte man gegen Atomkrieg mit Sprüchen wie „Lieber heute aktiv als morgen radioaktiv.“ Heute heißt es „Runter mit der Kohle, hoch mit dem Klimaschutz“. Mit dem Wort „cringe“ (peinlich) kann ich allerdings auch nicht mehr so viel anfangen – aber deshalb heißt es ja wohl auch Jugendsprache.

Newsletter abonnieren

Um Newsletter auswählen zu können, müssen Sie auf GN-Online angemeldet sein.

Bereits registriert?
Noch nicht registriert?

Deine Auswahl kannst du jederzeit ändern. Du erhältst den Newsletter kostenfrei an die E-Mail-Adresse, die du in deinem Benutzerkonto hinterlegt hast.

Mehr GN-Newsletter »

Vorschau
So erreichen Sie uns

Digital
Hilfecenter

Zentrale
Telefon 05921 707-0

Redaktion
Telefon 05921 707-300

Anzeigen
Telefon 05921 707-400

Abo-Service
Telefon 05921 707-500

E-Mail
gn@gn-online.de

Postanschrift
Grafschafter Nachrichten
Coesfelder Hof 2
48527 Nordhorn