29.11.2022, 09:00 Uhr / Lesedauer: ca. 4min

Junge Familie

Grenzen der Belastbarkeit

author Von Carolin Ernst

Liebe Eltern,

irgendwann holt der Stress, die vielen Aufgaben, die im Alltag mit Kindern anfallen, jeden von uns ein. Gerade in den vergangenen nun fast schon drei Jahren mit der Corona-Pandemie sind viele Väter und Mütter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gekommen - und darüber hinaus gegangen.

Manchmal reicht eine ruhigere Phase im trubeligen Familienleben, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Aber manchmal wird es ohne Hilfe einfach nicht besser. Und es ist wirklich keine Schande, das zuzugeben und Unterstützung zu suchen.

Nachhaltige Erholung können Eltern zum Beispiel bei Mutter-/Vater-Kind-Kuren finden. Hier gibt es Tipps, wie man mit dem Stress besser umgeht, wie die Erziehung der Kinder mit weniger Reibung laufen kann - und wie die Strategien auch nach der dreiwöchigen Kur zu Hause helfen können.

Wer sich eine solche Auszeit wünscht, muss sich übrigens nicht um alles allein kümmern: Im Compass-Haus der Diakonie in Nordhorn stehen drei Kurberaterinnen bereit, um Müttern und Vätern bei der Beantragung einer Kur und auch beim Finden den richtigen Platzes zu helfen. Hier habe ich beschrieben, wie sie die Situation jetzt nach den Coronajahren erleben, warum manche Mütter und Väter besonders lang warten müssen und wie genau die Kurberatung vonstatten geht.

Wer einen Termin mit dem Kurberaterinnen ausmachen will, erreicht sie folgendermaßen:

Für einen ersten Eindruck bietet das Müttergenesungswerk auf seiner Interseite einen Test, ob ein Kur das Richtige sein könnte.

Offener Treff für Eltern und Schwangere

Von Carolin Ernst

Wer den Austausch mit anderen Müttern und Vätern sucht oder vielleicht einfach ab und zu mal hören möchte, dass es in anderen Familien auch nicht immer rund läuft, ist eingeladen zum offenen, internationalen Treff in der „ZwischenZeit“ in der Nordhorner Kokenmühlenstraße 11.

Hier können sich jeweils montags von 15 bis 16.30 Uhr vor allem Eltern mit Babys und Kleinkindern bis drei Jahre treffen. Die Teilnahme ist kostenlos. „Schwangere, Mütter und Väter finden dort die Möglichkeit, sich auszutauschen und in netter Runde mit einer Schwangerenberaterin eines der Diakonischen Werke in Nordhorn zu sprechen. Für die Kinder gibt es Raum, miteinander und mit den Eltern zu spielen“, heißt es in der Beschreibung des Diakonischen Werks. Nähere Informationen gibt es es auch unter Telefon 05921 811111-68 oder 811111-69.

Welche Veranstaltungen es in der Grafschaft ansonsten in den kommenden Tagen gibt, könnt ihr hier im GN-Kalender entdecken.

Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn - 100 nicht ganz legale Erziehungstricks

Von Carolin Ernst

Nein, solche Tricks wende ich niemals an - da war ich mir sicher, als meine Töchter ganz klein waren. Das Buch habe ich zu der Zeit sogar gleich zwei Mal geschenkt bekommen. Und die Schummeleien, mit denen die Eltern in „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn.“ ihre Kinder zu - so dachte ich früher - selbstverständlichen Dingen bringen, waren nicht mein Geschmack.

Schummeln erlaubt: Das Buch zeigt mit viel Augenzwinkern, wie Eltern ihre Kinder zu manchen Dingen überreden. Foto: Rowohlt

Schummeln erlaubt: Das Buch zeigt mit viel Augenzwinkern, wie Eltern ihre Kinder zu manchen Dingen überreden. Foto: Rowohlt

Aber mittlerweile verstehe ich vollkommen, dass man nicht in jeder Situation Lust auf und Zeit für eine Grundsatzdiskussion hat. Und so lache ich gern über die absurden Gründe und Taktiken der Mütter und Väter, die mit Logik bei ihrem Nachwuchs abprallen. Ein nettes Buch, das sich auch gut verschenken lässt!

„Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn“, Rowohlt Taschenbuch, ISBN 978-3-499-62872-6, 10 Euro.

Zweiter Bürgerentscheid für die Eissporthalle

Von Sebastian Hamel

Das Gerangel um die Zukunft der Eissporthalle in Nordhorn geht in eine nächste Runde: Die Politiker unseres Landkreises haben in ihrer Sitzung am Donnerstag mehrheitlich beschlossen, dass es einen zweiten Bürgerentscheid geben wird. Damit soll geklärt werden, ob die Grafschafter – trotz veränderter Bedingungen – sich weiterhin die Reparatur beziehungsweise den Neubau der Halle wünschen.

Das Bauwerk am Grafschafter Sportpark in Nordhorn ist wegen Einsturzgefahr seit mehr als drei Jahren geschlossen. Eine Gruppe von Eissportfreunden, die sogenannte „Bürgerinitiative zur Rettung der Eissporthalle Nordhorn“, hatte daraufhin einen Bürgerentscheid auf den Weg gebracht – mit Erfolg: Im März 2021 beantwortete eine große Mehrheit der abstimmenden Grafschafter die Frage, ob die Halle schnellstmöglich instandgesetzt werden soll, mit „Ja“.

Seitdem hat sich jedoch einiges in Sachen Eissporthalle geändert: Eine Untersuchung durch Fachleute kam zu dem Ergebnis, dass die Kosten einer Reparatur deutlich höher liegen als zuvor angenommen. Auch die Preise für Strom und Gas sind in letzter Zeit enorm gestiegen, was befürchten lässt, dass der laufende Betrieb einer Eissporthalle in den kommenden Jahren zu teuer wird. Sowohl Gegner als auch Befürworter der Halle hatten danach Online-Unterschriften gesammelt, um einen zweiten Entscheid zu bewirken oder eben auf die Gültigkeit des ersten Entscheids zu pochen.

Nun sollen die Grafschafter also tatsächlich ein zweites Mal über die Eissporthalle abstimmen. Der Termin dafür und die genaue Fragestellung sollen Anfang Dezember festgelegt werden.

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