Auto und Motor
06.10.2022, 09:30 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Genesis GV 60: Detail wie bei einem Sportwagen

Bahn frei: Der Genesis GV60 rollt über die Straßen. Foto: dpa

© picture alliance/dpa/Genesis Motor Deutschland

Bahn frei: Der Genesis GV60 rollt über die Straßen. Foto: dpa

Nach eher konventionell gestrickten Baureihen startet Genesis jetzt ins Elektro-Zeitalter. Denn nur ein Jahr nach dem Europadebüt schickt die luxuriöse Schwester von Hyundai und Kia den GV60 ins Rennen. Das Elektroauto ist in Europa bereits im Handel und kostet mindestens 56.370 Euro kosten. Das hat der Hersteller mitgeteilt.

Neu seien aber nicht nur der Antrieb, sondern auch das Ambiente und die Ausstattung, so Genesis weiter. So gibt es hier erstmals einen durchgehenden Bildschirm im Cockpit, digitale Außenspiegel und einen Fingerabdrucksensor, über den der Wagen personalisiert werden kann.

Blickfang allerdings ist die Christal Sphere genannte Glaskugel auf dem Mitteltunnel, die vor dem Anlassen bunt flimmert und sich danach in das Drehrad für die Gangwahl verwandelt.

Entgegen früherer Ankündigungen hat Genesis das Modellprogramm für den GV60 zunächst etwas eingedampft und bietet das rund 4,50 Meter lange SUV jetzt nach eigenen Angaben nur noch in zwei Varianten an.

Mit 218 PS starkem Heck- und 100 PS starkem Frontmotor oder mit zwei Triebwerken von 218 PS und einem sogenannten Boost-Button. Über diesen Knopf kann der Fahrer wie sonst nur bei Sportwagen etwa von Porsche für zehn Sekunden die Leistung pro Motor um 27 PS erhöhen und so zum Beispiel zügiger Überholen.

Wobei es dem GV60 nicht an Elan mangelt: Mit bis zu 700 Nm beschleunigt die Topversion schließlich in 4,0 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht bis zu 235 km/h. Basis dafür ist in beiden Fällen ein Akku mit 77,4 kWh, der eine Normreichweite von bis zu 470 Kilometern ermöglicht. dpa