21.01.2022, 11:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Post vom Chefredakteur

Ganz schön sportlich, liebe Kollegen!

author Von Steffen Burkert

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

was für eine stolze Zahl! In dieser Woche ist in den Grafschafter Nachrichten das 777. „Sporträt“ erschienen. In dem Artikel porträtiert mein Kollege Frank Hartlef, Leiter der GN-Sportredaktion, den 75-jährigen Helmut Loeks, der mittlerweile auf mehr als fünf Jahrzehnte als aktiver Sportler und Funktionär zurückblicken kann. Eine Artikelserie, die auch nach 777 Folgen noch lange kein Ende findet, dürfte einzigartig sein - nicht nur bei den GN, sondern in der gesamten deutschen Zeitungslandschaft. Ganz schön sportlich, liebe Kollegen!

„Das Schöne an der Reihe ist der bunte Mix: Hier kann jeder Berücksichtigung finden, Aktive wie Passive, Nationalspieler wie Kreisliga-Kicker, Profis wie Amateure, Alte wie Junge…“, erklärt Frank Hartlef die Idee des „Sporträts“. „Inhaltlich sind sie so angelegt, dass schon Erfolge und Wirken im Sport im Zentrum stehen, dass aber auch Beruf, Familie, Hobbys etc. beleuchtet werden, sodass der Leser sich ein gutes Bild von der vorgestellten Person machen kann.“

Kurzbiografien aus 22 Jahren

Und so ist in mittlerweile fast 22 Jahren eine gewaltige Zahl an Kurz-Biografien entstanden. Den Auftakt machte am 3. Februar 2000 das Porträt einer Volleyballerin, die bis heute regelmäßig in der Zeitung steht: die damalige Spielerin und heutige Trainerin Claudia Volkers aus Emlichheim. In den ersten vier Folgen ging es nämlich um die Einzelsieger der GN-Sportlerwahl - einer GN-Tradition, die zurzeit wegen Corona leider eine Pause einlegen muss, aber hoffentlich bald wieder aufleben kann. Dem Beitrag über Claudia Volkers folgten damals Geschichten über Klaus Eckstein, Karin Ammeling und Kent-Harry Andersson. Alles Namen, die Grafschafter Sportinteressierten, aber auch vielen anderen GN-Lesern bis heute geläufig sein dürften.

Denn das ist das Besondere an den „Sporträts“: Dass sie spannenden Lesestoff auch für diejenigen bieten, die sich nicht sonderlich für Spielberichte, Ergebnisse und Tabellen interessieren - aber sehr wohl für die Menschen, die sich auf unterschiedlichste Weise im Sport engagieren.

Blick ins analoge GN-Archiv: Auch die allererste Folge der „Sporträt“-Serie ist noch fein säuberlich in einem Ordner abgeheftet. Foto: Burkert

Blick ins analoge GN-Archiv: Auch die allererste Folge der „Sporträt“-Serie ist noch fein säuberlich in einem Ordner abgeheftet. Foto: Burkert

Immer wieder donnerstags

Erschienen sind die „Sporträts“ ursprünglich immer donnerstags. In Sportredaktionen war das genau die Übergangsphase, in der das Sportgeschehen vom vorherigen Wochenende abgearbeitet war, das vom kommenden aber noch nicht angekündigt wurde. Zeit und Platz also für Themen auch außerhalb des streng durchgetakteten Wettkampfbetriebs.

Inzwischen hat sich die Arbeit in den Sportredaktionen gewandelt. Durch die Berichterstattung auf digitalen Kanälen ist sie schneller geworden, zudem finden auch „unter der Woche“ viel häufiger Punktspiele statt als früher. Das „Sporträt“ gibt es dennoch weiterhin, nur nicht mehr zwingend donnerstags.

Was machen die Helden von damals heute?

In Corona-Lockdown-Zeiten hat die Serie sogar einen zweiten Frühling erlebt. Der Wettkampfsport war wochenlang zum Erliegen gekommen, worüber sollten Sportredaktionen berichten? Während manche Zeitungsverlage ihre Redakteure in die Kurzarbeit schickten und die Zeitungen dünner wurden, hatten Frank Hartlef und seine Kollegen Holger Wilkens und Martin Lüken in den GN weiterhin jeden Tag tolle Geschichten zu erzählen: Weil sie unter anderem viele neue „Sporträts“ schrieben und zudem in ihrem Archiv auch alte Folge noch einmal hervorkramten, um nach Jahren erneut Kontakt zu Porträtierten aufzunehmen. „Was macht eigentlich...?“ lautet der Titel der Reihe, die daraus entstanden ist und die den Helden von einst nachspürt - teilweise sogar bis in fremde Länder und ferne Kontinente, in die es sie mittlerweile verschlagen hatte.

Wen sollen wir „sporträtieren“?

Übrigens: Es kommt häufiger vor, dass uns Vorschläge erreichen, entweder von Lesern oder aus Vereinen. „Da sind dann oft wahre ‚Perlen‘ darunter; Menschen, die nicht Woche für Woche in der Sportberichterstattung auftauchen, aber dennoch Stoff für eine interessante Geschichte hergeben“, freut sich Kollege Martin Lüken über solche Hinweise.

Über wen würden Sie gerne einmal ein „Sporträt“ lesen? Schreiben Sie mir an chefredaktion@gn-online.de, ich gebe Ihre Tipps gerne weiter - und freue mich schon darauf, die Artikel in der Zeitung oder auf GN-Online zu lesen.

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