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Friedliche Demo gegen Atomkraft in Lingen

e Demo gegen Atomkraft in Lingen
Mit Transparenten und Plakaten taten die Demonstranten ihre Meinung kund. Foto: Christian Schock

Etwa 100 unterschiedliche Institutionen aus dem ganzen Bundesgebiet hatten am Sonnabend zu einer Demonstration gegen Atomkraft in Lingen aufgerufen. Nach Schätzungen der Polizei nahmen etwa 700 Menschen daran teil.

sb Lingen. „Insgesamt kann von einem durchweg friedlichen Verlauf der Veranstaltung gesprochen werden“, berichtete die Polizei im Anschluss. Die Teilnehmer hatten sich zunächst ab 13 Uhr zur Auftaktkundgebung am Lingener Bahnhof versammelt. Im Anschluss marschierten die Demonstranten durch die Lingener Innenstadt über die Bernd-Rosemeyer-Straße, den Konrad-Adenauer-Ring, Am Gasthausdamm, die Mühlentor- und die Große Straße zum Marktplatz. „Während des Aufzuges kam es zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr“, teilte die Polizei mit.

Video

29.10.2016 700 Atomkraftgegner demonstrieren in Lingen
Lingen: Demonstranten forfern den sofortigen Ausstieg aus der Kernenergie und das Aus für die Brennelementefabrik in Lingen

Auf Transparenten und Plakaten forderten die Demonstranten „Uranfabriken schließen“, „Atomkraft? Nein danke!“, „Alle Atomanlagen jetzt sofort abschalten“ oder auch „Wir lassen uns nicht an Ketten legen! Grundrechte statt Atomkraft!“

Die Hauptkundgebung wurde zwischen etwa 14.30 und 16 Uhr auf dem Lingener Marktplatz abgehalten. „Nach Veranstaltungsende erfolgte die Abreise schnell und ohne Zwischenfälle“, lautete das Fazit der Polizei. Neben Beamten aus dem Inspektionsbereich waren zwei Züge der Bereitschaftspolizei Oldenburg sowie Bundespolizisten und Hundeführer im Einsatz.

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Die Meinung unserer Leser

4 Leserkommentare

1. | xyxyxy | Samstag, 29.10.2016 | 19:35 Uhr

Jede Initiative hat also 7 Leute organisiert?

2. | dipsie | Samstag, 29.10.2016 | 23:01 Uhr

Fakt ist einfach : Nordhorn bzw. die Grafschaft Bentheim liegt im GAU - Bereich des Standortes vom ATOM - Kraftwerk Lingen . Bei einem GAU wird ein großer Teil der Grafschaft , Menschen , Tiere , Pflanzen und der Boden absolut verseucht und für viele nachfolgende Generationen unbewohnbar . Eigentlich sollte / müßte jeder inzwischen über die Gefahren / Risiken der Kernspaltung bzw. der bisher unkontrollierten strahlenden " Hinterlassenschaften " informiert sein . Volkvertreter / Politiker , von uns " pöbelnden " Bürgern bezahlt , sind von deren Eid her eigentlich verpflichtet Gefahren und Leid vom Bürger fernzuhalten !! Unser aller Chef , also der Landrat Kethorn hält es noch nicht einmal für nötig die Bürger mit einer Notversorgung ( Jod - Tabletten ) auf einen Gau vorzubereiten . Bei Demos z.B. Nordhorn Range wurde der LR schon gesichtet . Demo AKW - Lingen Nie !! .

3. | Ein Landwirt | Sonntag, 30.10.2016 | 09:02 Uhr

Manche sind gegen Atomkraftwerke wegen den Gefahren. Ich möchte sie auch nicht beschönigen, aber vor dem Lingener Reaktor hab ich keine Angst. Es ist noch lange nicht eines der Ältesten, welches sich im Einsatz befindet. Einige sind gegen Wind Energie wegen der Verspargelung der Landschaft. Andere sind bei einer Photovoiltaik Anlage skeptisch, weil die Feuerwehr es bei einem Brand ( laut Aussage eines Feuerwehrmannes) schwerer hat beim Löschen weil die Module evtl. unter Strom stehen. Die Biogas Anlage führt zur Monokultur und Vermaisung unserer Felder.......Und dann gibt es noch welche, die das Motto vertreten egal wie und was, Hauptsache dagegen. Wie gut, das bei uns bei uns der Strom aus der Steckdose kommt.

4. | Stanley Switek | Sonntag, 30.10.2016 | 13:25 Uhr

Ich hatte es bereits früher mal geschrieben. In Deutschland gibt es mehrere Zentrallager mit Millionen von Jodtabletten. Die präventive Verteilung von Jodtabletten hat eigentlich nur Nachteile. Erstens würden viele Bürger diese im Ernstfall nicht finden, zweitens birgt die Einnahme ohne Grund gesundheitliche Risiken , drittens sind diese evtl. im Ernstfall dann überaltert oder durch falsche Lagerung unbrauchbar geworden. Und gegen eine direkte Verstrahlung würden Sie ohnehin nicht helfen.


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