20.04.2022, 10:00 Uhr / Lesedauer: ca. 5min

Junge Familie

Etwas wachsen lassen

author Von Carolin Ernst

Liebe Eltern,

habt ihr euch auch so auf den Frühling gefreut wie ich? Es blüht und wächst draußen quasi an jeder Ecke. Wenn ich mit den Kindern draußen bin, entdecken wir ständig neue Dinge und können an bekannten Ecken beobachten, wie sich die Pflanzen entwickeln.

Und auch zu Hause können meine Mädchen sich im Garten einbringen. Mit eigenem Werkzeug in passender Größe machen sie sich - je nach Lust und Laune - daran, mal Unkraut zu jäten oder eigene Blumen zu säen. Fast überall dürfen sie sich dabei austoben, nur auf manche Pflanzen habe ich ein Auge, damit sie nicht unplanmäßig „umgetopft“ werden.

Auch ohne Garten oder bei Regenwetter können sich Kinder als Gärtner versuchen und dabei schon nach ein paar Tagen Erfolge sehen. Dafür muss man nur ein bisschen Kresse säen, einen grünen Daumen braucht es dafür auch nicht. Die Samen wachsen in ein bisschen Erde, auf Watte und sogar ein feuchtes Papiertaschentuch reicht ihnen.

Sogar in leeren Eierschalen lässt sich gut Gartenkresse aufziehen. Foto: dpa

© picture alliance/dpa/dpa-tmn

Sogar in leeren Eierschalen lässt sich gut Gartenkresse aufziehen. Foto: dpa

Regelmäßig gießen, wenn möglich in die Sonne stellen - und schon nach ein paar Tagen sprießen die ersten grünen Triebe. Das Beste daran ist: Nach rund einer Woche können die kleinen Pflanzen einfach mit einer Schere abgeschnitten werden und von den Nachwuchsgärtner zum Beispiel auf einem Butterbrot direkt gegessen werden. Guten Appetit!

Hilfe für Zoos in der Ukraine

Von Andre Berends

Nordhorn Der Krieg in der Ukraine ist für die dort lebenden Menschen eine Katastrophe. Millionen Ukrainer flüchten aus ihrer Heimat und suchen in anderen Ländern Schutz. Ihr Leben wird völlig auf den Kopf gestellt, viele Familien werden auseinandergerissen. Das große Leid der Ukrainer bewegt die Menschen weltweit. Sie wollen ihnen gern helfen und sammeln zum Beispiel Spenden.

In der Ukraine leiden aber nicht nur die Menschen unter dem Krieg. Es gibt in diesem Land auch Zoos – und für die dort lebenden Tiere ist das, was seit Ende Februar passiert, ganz furchtbar. Im Vergleich zum Kriegslärm mit lauten Explosionen ist das Feuerwerk an Silvester harmlos. Aber selbst das versetzt viele Tiere ja schon in Panik. Und nicht nur das: Weil vieles in der Ukraine schon zusammengebrochen ist, droht den Tieren nun Hunger und Tod.

Viele Zoos aus Deutschland wollen den Zoos in der Ukraine helfen. An dieser Aktion beteiligt sich auch der Tierpark Nordhorn – und zwar mit Futter- und Geldspenden sowie mit Medizin, damit kranke Tiere in den ukrainischen Zoos behandelt werden können. An Ostern ist wieder ein Hilfstransport gestartet. Einen ersten hatte es bereits im März gegeben.

Es sind auch schon Tiere aus ukrainischen Zoos in andere Länder gebracht worden, zum Beispiel nach Polen und Tschechien. Nun wird überlegt, auf welche anderen Zoos die Tiere verteilt werden könnten. Auch der Tierpark Nordhorn ist bereit, Tiere aufzunehmen. Für die Mitarbeiter aus ukrainischen Zoos wäre hier ebenfalls Platz. Sie könnten in Sicherheit gebracht werden, bis der Krieg vorbei ist und sie wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

Grillunfälle vermeiden

Von Friedbert Porepp, Diplom-Sozialarbeiter bei der Stadt Nordhorn

Zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern gehören Verbrennungen und Verbrühungen. Die meisten Unfälle sind bereits mit einfachen Vorsorgemaßnahmen zu verhindern. Die „Aktion Paulinchen“, eine private Initiative für brandverletzte Kinder, erläutert die wichtigsten Sicherheitsmaßnahmen in einer Broschüre, die auch als Download unter www.paulinchen.de zur Verfügung steht.

Neben den Gefährdungen im Koch- und Essbereich, im Badezimmer und im Umgang mit Strom sind in den Sommermonaten die Sicherheitsregeln beim Grillen zu beachten. Kinder erleben das gemeinsame Grillen in der Familie als etwas Besonderes. Damit die Grillfreuden ungetrübt genossen werden können, müssen einige Grundregeln unbedingt eingehalten werden. „Paulinchen“ empfiehlt unter anderem:

  • Ein stabiler, kippsicher aufgestellter Grill und geeignetes Grillbesteck sind die Grundvoraussetzungen für sicheres Grillen.
  • Ein möglichst windgeschützter Platz verhindert Funkenflug.
  • Zum Anzünden sollten niemals entflammbare Flüssigkeiten wie Spiritus oder Benzin, sondern immer nur Papier, Holz oder spezielle Festanzünder verwendet werden.
  • Verzicht auf flüssige Grillanzünder.
  • Verwendung von Grillschalen für das Grillgut, damit sich kein Fett entzünden kann.
  • Den Grill stets beaufsichtigen. Das gilt auch nach dem Grillen, bis die Glut vollständig ausgekühlt oder vollständig gelöscht ist.
  • Es sollte Kindern nicht erlaubt werden, sich allein in Grillnähe aufzuhalten oder in der Nähe des Grills zu spielen.

Etwa 4000 Grillunfälle passieren in Deutschland jedes Jahr, obwohl sie zu 100 Prozent vermeidbar sind. Neben den genannten Grundregeln gehört darüber hinaus auch das konsequente Wegschließen von Feuerzeugen und Streichhölzern, Kinder auch beim Kamin- oder Lagerfeuer nicht allein zu lassen und das Installieren von Rauchmeldern in Wohnungen zur Vorbeugung von Brandverletzungen. Und schließlich gilt auch hier: Eltern sollten sich ihrer Funktion als Vorbild bewusst sein.

Lust, etwas zu unternehmen? Veranstaltungen für Eltern und Kinder in der Region findet ihr in unserem Kalender auf GN-Online.

Einfach mal die Nachbarn kennenlernen

Ein Tipp aus der Stadtbibliothek Nordhorn

In einer Straße mit sechs Häusern wohnen ganz unterschiedliche Tiere und ein Riese. Aus den verschiedensten Gründen kennen sie sich aber nicht. Es sind die Henne Frieda mit ihren zehn Küken, der Fuchs Herr von Lang, die Maus Felix, der Kater Rolf, das Schwein Mathilda, die Eule Frau Morgengrau und der Riese Peter.

Die einen sind so laut, die anderen ängstigen sich oder sind zu ganz anderen Zeiten wach. Erst als bei der Eule Frau Morgengrau eines Tages das Internet nicht mehr funktioniert, kommt richtig Bewegung in die Nachbarn. Sie lernen sich kennen und erkennen, dass sie alle doch nett sind. Es gibt eine wunderschöne Gartenparty. Danach finden sie alles etwas, was sie gemeinsam mit den anderen unternehmen können.

Etwas wachsen lassen

Es ist toll, dass in dem Buch zusätzlich ein Spielplan von dieser Nachbarschaft zu finden ist und das Spiel ganz einfach gespielt werden kann. Schaut mal, ob ihr nicht Nachbarn und Freunde findet, die mit euch spielen wollen.

Für Kinder ab 4 Jahren. Erschienen im Jumbo-Verlag. ISBN 978-3-8337-4373-3.

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