08.12.2022, 04:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Guten Morgen!

Ein Hoch auf die Stulle

author Von Elisabeth Kemper

Nach der Arbeit ist es mittlerweile schon längst dunkel und ungemütlich draußen. Die Motivation einzukaufen und aus den eingekauften Zutaten noch ein Gericht zu zaubern, liegt dann bei mir recht häufig bei null. Doch zum Glück gibt es etwas, das mich regelmäßig rettet: die gute alte Stulle.

Abendbrot, Pausenbrot, Brotzeit oder auch brotlose Kunst – in Deutschland sind Backwaren nicht wegzudenken. Seit 2014 gilt die deutsche Brotkultur sogar als immaterielles Kulturerbe und als schützenswert. Die älteste Bäckerei in Deutschland gibt es in Darmstadt. Das erste Mal wurde sie – sage und schreibe – im Jahr 1591 in einer Kirchenchronik erwähnt.

Richtig etabliert hat sich die deutsche Brottradition erst mit der Industrialisierung. Die Arbeiter aßen häufig ihr Mittagessen in einer Kantine und nach einem langen Arbeitstag musste man sich am Abend nicht mehr an den Herd stellen. Genauso wie ich heute.

Meine Kollegin und ich sind uns in unserer Brotliebe einig: Wenn gar nichts mehr geht, dann geht eine Stulle – am besten mit Butter und Käse – immer.

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