04.10.2022, 09:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Junge Familie

Die Zeit der laufenden Nasen

author Von Carolin Ernst

Liebe Eltern,

Taschentücher raus - der Herbst ist da. Gehört ihr zu denjenigen, die sagen „Mein Kind ist nie krank!“? Ich nicht. Wir haben in den vergangenen Jahren so einige Infekte mitgenommen. Ja, Corona war auch dabei. Aber in 99 Prozent der Fälle kenne ich den Namen des Virus‘ nicht.

Das Ergebnis war ehrlich gesagt bei uns in der Familie meist ähnlich: laufende Nase, oft auch mit Ohrenschmerzen bei der großen Tochter; Husten und Fieber bei der kleinen. Mit den Jahren haben wir für uns Strategien entwickelt, wie wir mit den Infekten umgehen. Dazu gehören verschiedene pflanzliche Mittel - wie ein nicht zu heißes Bad mit Thymian bei Husten oder ein Zitronenwickel (frische Zitronenscheiben in Wasser etwas ausdrücken, ein Tuch in das Wasser legen, etwas auswringen und um den Hals legen) bei Halsschmerzen.

Aber vor allem gilt es auch für uns Erwachsene, uns möglichst viel Ruhe zu gönnen. Denn die Viren haben bei uns - bei der Nähe zu den Kindern und oft wenig Schlaf in den akuten Krankheitszeiten - leichtes Spiel. Und außerdem: Die Zeiten genießen, in denen wir alle fit sind und den Herbst mit seinen schönen Seiten erleben können.

Bunte Äpfel und Pflaumen fürs Fenster

Von Frauke Schulte-Sutrum

Jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und es draußen auch mal wieder schmuddelig ist, können farbenfrohe Früchte aus Papier an den Fensterscheiben wahre Stimmungsaufheller sein. In nur wenigen Schritten lassen sich Äpfel, Birnen, Pflaumen oder auch Blaubeeren basteln. Ihr braucht dazu:

  • buntes Tonpapier
  • buntes Transparentpapier
  • Schere und Kleber
  • etwas Tesafilm

Birne, Apfel, Blaubeere und Pflaume lassen sich im Nu aus buntem Papier basteln. Foto: Schulte-Sutrum

Birne, Apfel, Blaubeere und Pflaume lassen sich im Nu aus buntem Papier basteln. Foto: Schulte-Sutrum

Als erstes malt ihr auf Tonpapier die Form einer Frucht, die euch gut gefällt. Wichtig dabei ist, zwei fast identische Umrandungen zu zeichnen. Denn nachdem ihr an der äußeren Linie entlang geschnitten habt, wird im Anschluss die Mitte entlang der inneren Linie ausgeschnitten. Damit der Tonkarton nicht reißt, solltet ihr Platz für einen etwas dickeren Rand lassen. Beim Schneiden bitte auf eure Finger achten, eventuell lasst ihr euch von einem Erwachsenen helfen.

Für das Fensterbild müssen zwei fast identische Umrandungen gezogen werden. An der äußeren und inneren Linie entlang schneiden damit eine Art Schablone entsteht. Foto: Schulte-Sutrum

Für das Fensterbild müssen zwei fast identische Umrandungen gezogen werden. An der äußeren und inneren Linie entlang schneiden damit eine Art Schablone entsteht. Foto: Schulte-Sutrum

Nun klebt ihr auf den dicken Rand des Tonpapiers ein Transparentpapier, damit das Loch der Frucht gefüllt wird. Besonders schön wird es, wenn Ton- und Transparentpapier verschiedene Farben haben. Im Anschluss das überstehende Transparentpapier am äußeren Rand wegschneiden.

Grüne Blätter verzieren ganz zum Schluss das Fensterbild. Foto: Schulte-Sutrum

Grüne Blätter verzieren ganz zum Schluss das Fensterbild. Foto: Schulte-Sutrum

Dann nur noch ein bis zwei Obstblätter und einen Stengel aus Tonpapier zurechtschneiden und an euer Obst kleben. Ihr könntet die fertigen Fensterbilder zum Beispiel mit etwas Tesafilm an den Scheiben vorsichtig festkleben. Fertig!

  • Tagesschau: Dem Sprecher wird ein Zettel auf den Tisch gelegt. „Soeben erreicht uns noch eine Meldung: Sie haben einen Rest Spinat zwischen den Schneidezähnen...“
  • Warum muss der Baum zum Zahnarzt gehen? – Für eine Wurzelbehandlung!
  • Zwei Jungs sitzen auf dem Sofa. Sagt der eine: „Ich glaube, mein Po ist eingeschlafen.“ Sagt der andere: „Stimmt, ich habe ihn sogar schnarchen hören.“

Kinder-Atelier der Nordhorner Kunstschule

Die Kunstschule Städtische Galerie Nordhorn bietet am Samstag, 8. Oktober, von 10 bis 16 Uhr wieder ihr Kreativlabor für Kinder an. Für einen Tag gehört die Kunstschulwerkstatt ganz den jungen Künstlerinnen und Künstlern ab 7 Jahren. Gemeinsam mit der Kunstschuldozentin wird zunächst die aktuelle Ausstellung „Tabula Rasa / Terrain Vague“ in der Städtischen Galerie erkundet. Die Begegnung mit bedeutender zeitgenössischer Kunst wird als Anregung für eigene Ideen genutzt, und dann geht es mit ganz viel Freude an die eigene künstlerische Arbeit.

Für einen Tag gehört die Kunstschulwerkstatt ganz den jungen Künstlerinnen und Künstlern ab 7 Jahren. Foto: privat

Für einen Tag gehört die Kunstschulwerkstatt ganz den jungen Künstlerinnen und Künstlern ab 7 Jahren. Foto: privat

Die Arbeitsmaterialien werden von der Kunstschule gestellt und sind im Kostenbeitrag inbegriffen. Die Teilnahme kostet pro Kind und Tag 20 Euro Nordhornpass und Teilhabegutscheine können angerechnet werden).

Informationen und Anmeldung: 05921 971100 oder kontakt@staedtische-galerie.nordhorn.de.

Weitere Veranstaltungen in der Grafschaft Bentheim findet ihr hier.

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