Ratgeber
01.09.2022, 09:00 Uhr / Lesedauer: ca. 1min

Bei Angst vor Rechnungen zum Schuldnerberater

Lebe ich auf zu großem Fuß? Ein Blick auf die Ein- und Ausgaben schafft Klarheit. Foto: dpa

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Lebe ich auf zu großem Fuß? Ein Blick auf die Ein- und Ausgaben schafft Klarheit. Foto: dpa

Düsseldorf/Berlin Das Konto ist leer, die monatlichen Rechnungen sind nicht beglichen: Wer beginnt, mit seinen finanziellen Verpflichtungen zu jonglieren, ist auf dem besten Weg in die Überschuldung. Bei ersten Anzeichen sollte man eine Schuldnerberatung aufsuchen.

„Erfahrungsgemäß gehen viele Menschen zu spät in die Beratungsstelle“, sagt Christoph Zerhusen von der Verbraucherzentrale. Nämlich dann, wenn die Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist. Gute Anlaufadressen sind Wohlfahrtsverbände, Kommunen und Verbraucherzentralen. „Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Beratungsstelle amtlich anerkannt ist“, sagt Zerhusen. Anerkannte Stellen arbeiten in der Regel kostenlos. Unter www.meine-schulden.de finden Schuldner in einem Adressverzeichnis nahe gelegene Beratungsstellen.

Wer in eine existenzbedrohende Situation geraten ist - zum Beispiel bei Kontopfändung - sollte bei der Terminanfrage unbedingt darauf hinweisen. Eine Notfallberatung gibt es in der Regel sofort. dpa