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Wie leer gefegt ist die Ochsenstraße in Nordhorn am Samstag schon zu ungewohnt früher Uhrzeit. Die Wirte haben ihre Lokale pünktlich um 23 Uhr geschlossen. Foto: Fuchs
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Nordhorn Laute Musik, Gesang und Gelächter schallen aus der Kneipe bis auf die Nordhorner Ochsenstraße. Die bunten Leuchtreklamen der Gaststätten spiegeln sich auf der Wasseroberfläche der Vechte. Der Mann vom Kebab-Imbiss wuchtet die Stühle hinein und schließt die Tür hinter sich ab. Der Kellner eines Restaurants sammelt die Tischdecken ein, während am Tisch daneben ein Pärchen noch seinen Nachtisch genießt. Es ist fast 23 Uhr am Samstagabend – und in wenigen Minuten greift in der Nordhorner Innenstadt die Sperrstunde, die wegen der Coronapandemie festgesetzt ist.

Roger Harrison und Roswitha Casimir präsentieren ihr neues Buch „Berufsberatung für Hunde“. Foto: Stephan Konjer
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Nordhorn Nicht nur Menschen haben Berufswünsche, sondern auch Hunde. Das ist der Gedanke hinter dem neuen Buch von Roswitha Casimir und Roger Harrison aus Nordhorn. Humorvoll und mit viel Fantasie erklären die Autoren – oft aus der Sicht eines Hundes geschrieben – welche Bedürfnisse Hunde bezüglich ihrer Auslastung haben.

Derzeit werden sechs Covid-19-Patienten in der Euregio-Klinik stationär behandelt. Foto: S. Koinjer
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Grafschaft Die Zahl der Grafschafter, die sich mit dem Coronavirus infizieren, steigt stetig; am Freitag kamen zehn weitere Fälle hinzu. Damit einhergehen allerdings nicht mehr so schwere Krankheitsverläufe wie noch im Frühjahr, berichtet der Ärztliche Direktor der Euregio-Klinik in Nordhorn, Dr. Stefan Probst: „Eine mögliche Erklärung kann darin liegen, dass aktuell eher jüngere Patienten stationär behandelt werden.“ Beatmungen konnten bislang weitgehend vermieden werden.

Norbert Jörgens, Vorstandsvorsitzender der Grafschafter Sparkassenstiftung (vorne links) übergab symbolisch die Spende an den Vorsitzenden Peter Spitzer vom Treckerclub (vorne rechts). Manfred Etscheid (hinten links) und Guido Aink (hinten rechts) freuen sich über den gelungenen Ausbau der Werkstatt. Foto: Stephan Konjer
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Nordhorn Die Grafschafter Sparkassenstiftung hat dem Treckerclub Nordhorn 13.000 Euro für die Erstausstattung einer historischen Werkstatt zur Verfügung gestellt. Norbert Jörgens, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, übergab am Montag symbolisch das Geld. Die Werkstatt konnte vom Treckerclub bereits fast vollständig eingerichtet werden.

Dem militärischen Luft-Boden-Schießplatz Nordhorn-Range kam im September vergangenen Jahres ein privates Motorflugzeug zu nahe.  Archivbild: Hille
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Nordhorn In einem seiner bekanntesten Chansons singt der Berliner Liedermacher Reinhard Mey den Refrain „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“. Das wäre schön, wenn es nicht das bundesdeutsche Verkehrsgesetz mit seinen speziellen Regelungen für den Luftfahrtverkehr gäbe. Eine Erfahrung, die ein langjähriger Berufspilot machen musste, der sich vor dem Amtsgericht Nordhorn einer Anklage wegen „Luftsperrgebietsverletzung“ gegenübersieht, die bei nachgewiesenem Vorsatz mit hohen Geldstrafen belegt ist.

Zdravka Büttner, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises, macht Frauen darauf aufmerksam, dass Minijobs für sie auf Dauer keine Perspektive bieten. Foto: Menzel
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Nordhorn „Es gibt Themen, die sind nicht erst seit Corona aktuell. Aber durch die Pandemie-Zeiten gewinnen sie mitunter einmal mehr an Bedeutung“, weiß Zdravka Büttner, Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis. Und sie hat dabei auch gleich eine ganz spezielle Problematik im Hinterkopf: „Die Minijobs. Oder exakt gesagt: die geringfügig entlohnten Beschäftigungsverhältnisse.“ Ein Feld, dem sie schon vor dem Lockdown im Frühjahr besondere Aufmerksamkeit gewidmet hat.

Im Rahmen der Kalkulation der Grabnutzungsgebühren wird auch dem öffentlichen Interesse am Erholungswert der Einrichtung Friedhof als Grün- und Parkanlage Rechnung getragen. Die Aufenthaltsqualitäten auf den kommunalen Friedhöfen Nordhorns ist aus Sicht der Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren mit enormen Aufwand und Investitionen gesteigert worden. Das Archivbild von 2017 zeigt Arbeiten auf dem Südfriedhof Nordhorn. Archivfoto: S. Konjer
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Nordhorn Die Gebühren für Grabnutzung, Bestattungen und Einrichtungen der Nordhorner Kommunalfriedhöfe sind aus Gründen der Kostendeckung neu kalkuliert worden, was zum Teil zu Erhöhungen führt. Zwar einstimmig, aber schweren Herzens ist der Stadtentwicklungsausschuss in seiner Sitzung im Kulturzentrum Alte Weberei einer Neufassung der Gebührensatzung für Kommunalfriedhöfe mit Gebührentarif der Stadt Nordhorn gefolgt. Erst vor zwei Jahren hatte der Rat eine neue Satzung der Friedhofsgebühren verabschiedet.

Nordhorn Die CDU Nordhorn setzt sich in einer aktuellen Initiative dafür ein, dass das Rathaus digitaler wird. Nach Ansicht der Nordhorner Christdemokraten soll es in Zukunft möglich sein, dass im Bürger-und Meldeamt digital Termine vereinbart werden können. Als Vorbild soll das System des Landkreises Grafschaft Bentheim dienen. Dieser setzt ein solches System in seiner Zulassungsstelle ein. mehr...

Die Klosterschule von Frenswegen. Foto: privat
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Gäste prägen trotz Corona das Bild des Klosters Frenswegen. Weniger sind es geworden seit den Corona-Einschränkungen – aber der Drang, „doch wieder im Kloster zu sein“, ist geblieben. So verbindet die musikalische Video-Andacht dieses Mal die Geschichte des Klosters mit spontan beteiligten Gästen, Mitarbeitern und Studienleitung.mehr...

Nordhorn Mit Blick auf die bevorstehenden Gedenk- und Feiertage hat die Stadtpfarrei St. Augustinus Nordhorn in unterschiedlichen Gremien und Ausschüssen Gespräche geführt und Abstimmungen getroffen. „Die Vorüberlegungen zu einer möglichen Gestaltung der weihnachtlichen Festtage sind schon sehr weit vorangeschritten“, berichtet Pfarrer Ulrich Högemann. „Lange wurde die Möglichkeit der öffentlichen Gräbersegnungen offengehalten. Wegen des aktuellen Infektionsgeschehens sind jedoch große Versammlungen auf den Friedhöfen aus Gründen des Gesundheitsschutzes wenig sinnvoll. Auch ist die notwendige Bedingung, auf den Friedhöfen sowohl beim Betreten und Verlassen als auch an den Grabstätten Abstände einzuhalten, kaum umsetzbar“, so Högemann weiter. Das Totengedenken mit dem Entzünden von Kerzen, dem Schmücken der Gräber und dem Gebet für die Verstorbenen des vergangenen Jahres soll daher in diesem Jahr anders, aber nicht weniger intensiv stattfinden.

Nordhorn Andreas Koch wird mit dem Kunstpreis der Stadt Nordhorn 2020 geehrt. Mit der Verleihung des Kunstpreises sind eine Einzelausstellung in der Städtischen Galerie Nordhorn im kommenden Jahr sowie eine begleitende Publikation verbunden. Der Preis wird seit 1979 jährlich an Künstler vergeben, die durch ein modernes und überregional bedeutendes Werk auf sich aufmerksam gemacht haben. „Die Jury aus Vertretern der Stadt Nordhorn sowie des Förderkreises der Städtischen Galerie Nordhorn würdigt mit Koch einen Künstler, dessen multimediales Werk auf vielfältige Weise in das heutige komplexe Geflecht von Bild, Raum und Mensch eingreift“, heißt es vonseiten der Stadt Nordhorn.

Im mecklenburg-vorpommerschen Lassahn steht noch eine Alarmsirene auf einem Hausdach. Nach den offenbarten Mängeln beim dem ersten bundesweiten Probealarm am 10. September stellt sich für die Nordhorner CDU-Ratsfraktion die Frage nach einem Wiederaufbau von Warnsirenen in der Grafschafter Kreisstadt. Foto: dpa
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Nordhorn Nachdem der Probealarm des bundesweiten Warntags am 10. September auch in Nordhorn zum Teil erhebliche Defizite bei der Alarmierung der Bevölkerung im Katastrophenfall offenbart hat, sieht die CDU-Ratsfraktion dringenden Handlungsbedarf im örtlichen Katastrophenschutz. In einem Fragenkatalog an die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung stellt die CDU nach dem missglückten Test der Warn-App oder der Lautsprecher-Alarmierung in Nordhorn die Frage nach einem Wiederaufbau von Warnsirenen. Doch so viel steht jetzt schon fest: Ein Comeback der 2004 abgeschafften Sirenen wäre eine kostspielige Angelegenheit. Die Verwaltung empfiehlt dem Rat erst einmal, die Auswertung der Mängel beim Warntag und bundesweite Handlungsempfehlungen zu einheitlichen Regelungen abzuwarten.

Der überwiegende Teil der Arbeitgeber in der Grafschaft hat nach eigener Aussage positive Erfahrungen mit dem Homeoffice gemacht. Foto: dpa
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Nordhorn Seit während des Corona-Lockdowns im Frühjahr fast über Nacht zahlreiche administrative Aufgaben bei Behörden wie bei Wirtschaftsunternehmen aus der Firma weg hin an den häuslichen Küchen- oder Wohnzimmertisch verlagert wurden, gewinnt das Homeoffice auch in der Grafschaft mehr und mehr an Bedeutung. Erst jüngst hatte Arbeitsminister Hubertus Heil sich mit dem Vorstoß in die Öffentlichkeit gewagt, ein Recht auf 24 Tage Homeoffice im Jahr gesetzlich zu verankern. Während er damit bisher zwar keine Mehrheit auf dem politischen Parkett hinter sich bringen konnte, scheinen viele Arbeitgeber dem Homeoffice-Modell jedoch nicht abgeneigt.

Nordhorn Jeder fünfte Bundesbürger ist über 65 Jahre alt. Dass man in diesem Alter jedoch nicht ,zum alten Eisen‘ gehört, spiegelt sich unter anderem im Mobilitäts- und Freizeitverhalten der Bürger wider. „Der Trend zur Nutzung von Pedelecs führt aber eben auch dazu, dass immer mehr Senioren in schwere Verkehrsunfälle verwickelt sind“, erklärt Corinna Maatje, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim. Auch im Bereich der Betrugsstraftaten und der Trickdiebstähle bilden Ältere Maatje zufolge eine der größten Opfergruppen. Das Präventionsteam des Polizeikommissariats Nordhorn, bestehend aus dem für Kriminalprävention zuständigen Kriminaloberkommissar Uwe van der Heiden und dem Verkehrssicherheitsberater Edgar Eden, hat daher das Projekt „Sicherheit erfahren“ ins Leben gerufen. Dabei werden beide Präventionsbereiche im Rahmen einer Fahrradtour durch den Wohnort vereint. Auf dem Gelände der Polizeidienststelle in Nordhorn fand am vergangenen Dienstag die Auftaktveranstaltung statt.

Ob oder unter welchen Hygienekonzepten es in diesem Jahr einen Weihnachtsmarkt in Nordhorns Fußgängerzone geben wird, ist gegenwärtig noch weitgehend offen. Archivfoto: Wohlrab
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Nordhorn „Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Nordhorn ist ein spannendes Thema, zu dem sich gegenwärtig nichts Verbindliches sagen lässt.“ Mit diesen Worten umriss Matthias Bönemann, Geschäftsführer des Nordhorner VVV Stadt- und Citymarketing, in der jüngsten Sitzung des Ratsausschusses für Wirtschaft und Tourismus den aktuellen Stand der Planungen. Seit Wochen arbeite der VVV gemeinsam mit allen zuständigen Stellen an einem Hygienekonzept, das allerdings angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie alle vierzehn Tage umgeschrieben werden müsse.

Nordhorn Viele Vereine stellt die Corona-Krise vor ungeahnte Herausforderungen. Wie können beispielsweise Mitgliederversammlungen gemäß den entsprechenden Regelungen sicher über die Bühne gebracht werden? „Für uns ist das heute die Gelegenheit, mit der Prämierung der schönsten Gärten und der Ehrung der Jubilare in der Zeit einmal etwas Positives in den Mittelpunkt zu stellen“, betont Irmgard Böttcher, Vorstandsmitglied des Kleingärtnervereins Nordhorn. Die Kleingärtner haben am Sonnabend im Saal des Hotels Bonke in Nordhorn zu ihrer Mitgliederversammlung geladen.

Nordhorn Für das Jahr 2021 können wieder Zuschüsse im Rahmen der kommunalen Kulturförderung der Stadt Nordhorn beantragt werden. Zuschussanträge für Veranstaltungen, Projekte und Maßnahmen sind bis spätestens zum 1. November 2020 an das Kulturreferat der Stadt Nordhorn zu richten. Das gibt die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt.

Zu seinem Verhandlungstermin erschien der Angeklagte erst gar nicht. Symbolfoto: W. Westdörp
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Nordhorn Wenn auf dem Terminplan des Amtsgerichts Nordhorn eine Hauptverhandlung „wegen Beleidigung“ angesetzt ist, dann ahnt die sachkundige Öffentlichkeit auf den Zuhörerbänken oftmals schon, wem die Beleidigung gegolten hat. Nicht der konfliktfreudigen Schwiegermutter, auch nicht dem streitbaren politischen Gegner, sondern in einer Vielzahl von Fällen sind es immer wieder Polizeibeamte, die beleidigt worden sind. So erst kürzlich wieder in Nordhorn: Auf der Seeuferstraße zeigte ein 29-jähriger Nordhorner zwei Polizeibeamten, die in ihrem Dienstfahrzeug auf Streife waren, den Mittelfinger.

Für die Besucher der Nordhorner Innenstadt ist die Maskenpflicht offenbar kein Problem. Nur wenige Menschen sind ohne Mund-Nase-Bedeckung anzutreffen. Foto: S. Konjer
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Nordhorn Seit Mittwoch gilt in der Nordhorner Fußgängerzone die Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Für die Besucher der Innenstadt scheint dies kein Problem zu sein. Nur vereinzelt tragen Menschen noch keine Maske, der überwiegende Teil ist bereits mit Schutz unterwegs.

Das Beherbergungsverbot und die Einstufung als Risikogebiet machen vielen Hoteliers in der Grafschaft Bentheim schwer zu schaffen, erklärt ihr zuständiger Hotel- und Gaststättenverband. Themenfoto: dpa
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Grafschaft „Ich spreche bei der Verwirrung und der verheerenden Lage um das Beherbergungsverbot in und aus Risikogebieten nicht nur als Kreisverbands-Vorsitzender des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in der Grafschaft Bentheim, sondern auch als jemand, der gerade selbst betroffen ist“, kommentiert Daniel Heilemann die Situation, die sich ihm und seinen Berufskollegen bietet.

Nordhorn Für Unternehmen, Arbeitgeber und alle Interessierten bieten die Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft und der Überbetriebliche Verbund Grafschaft Bentheim ein Online-Intensiv-Seminar zum Thema „Selbstpräsentation und Smalltalk im Job“ an.

Nordhorn/Reichenbach/Uelsen Im vergangenen Jahr wurde die Plastik „Jahrhundertschritt“ des bedeutenden Künstlers Wolfgang Mattheuer von der Nordhorner Partnerstadt Reichenbach für 180.000 Euro angekauft. Als Dankeschön für die Sponsoren, die mit einer bestimmten Summe zu dem Ankauf und der Neugestaltung des künftigen Standortes in Reichenbach beigetragen haben, gibt die Stadt einen speziellen Ziegelstein heraus. Hergestellt und gespendet werden die Steine von der Firma Deppe in Uelsen.

Vom Parkplatz vor dem Ring-Center in Nordhorn ist am Dienstag ein Auto gestohlen worden. Archivfoto: S. Konjer
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Nordhorn Am helllichten Tag haben Unbekannte in Nordhorn am Dienstag ein Auto vom Parkplatz vor dem Rawe-Ring-Center in Nordhorn gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, entwendeten unbekannte Täter ein Fiat 500 Cabriolet. Das beige Auto war zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr auf dem Parkplatz abgestellt. Das Fahrzeug trug das Kennzeichen NOH SH-256. Der Wert des Autos beläuft sich laut Polizeiangaben auf rund 10.000 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Nordhorn unter der Rufnummer 05921/3090 zu melden.

Nordhorn Hitzerekorde infolge des stetig voranschreitenden Klimawandels gehören nach Meinung des Ortsverbandes Nordhorn von Bündnis90/Die Grünen „mittlerweile zum Alltag und beeinträchtigen unser Leben erheblich. Politik und Verwaltung müssen dieser Entwicklung zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger auf allen Ebenen entgegensteuern. Der Rat der Stadt Nordhorn hat daher auch folgerichtig die von Bündnis90/Die Grünen in Gang gesetzte Diskussion in einem Klimapakt münden lassen. Nun müssen weitere konsequente und nachhaltige Maßnahmen folgen, um den Temperaturanstieg in den Sommermonaten vor Ort in einem erträglichen Maß zu halten. Bäume spielen dabei nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Alltagserfahrungen eine wesentliche Rolle“, heißt es vonseiten der Stadtratsfraktion. „Bäume an Straßen bringen im Sommer die entsprechende Kühle und sorgen für ein angenehmes Mikroklima“, sagt Mathias Meyer-Langenhoff, Fraktionssprecher der Grünen im Nordhorner Stadtrat. Einer Studie der niederländischen Universität Wangeningen zufolge entspreche die Abkühlung eines durchschnittlich großen und alten Baumes der Wirkung von zehn Klimaanlagen. Mit einer Leistung von etwa 20 bis 30 Kilowatt seien unter Bäumen Temperaturabsenkungen von 10 bis 15 Grad mess- und fühlbar. „Die Kombination aus direktem Schutz vor Sonnenstrahlung durch Schattenwurf und Verdunstungskälte an den Blättern ist für diese erhebliche Wirkung verantwortlich“, ergänzt Heinz Albers, Ratsherr der Grünen.

Osnabrück/Nordhorn Insgesamt 162 Studenten aus der Region Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim haben ihr berufsbegleitendes Studium an der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie (VWA) Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim erfolgreich als Betriebswirte oder Personalbetriebswirte abgeschlossen. Die VWA-Geschäftsführerin Dr. Maria Deuling und Dozent Prof. Dr. Wolfgang Hufnagel überreichten ihnen nun im Alando Ballhaus in Osnabrück ihre Urkunden.

Rebecca ten Bosch macht sich am 17. Oktober auf den Weg um Spenden für Familien zu sammeln. Foto: Hille
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Nordhorn Ihren Rucksack hat Rebecca ten Bosch gepackt, den Herbsturlaub verbringt sie auf dem Hermannsweg zwischen Rheine und Horn Bad Meinberg. Mit ihrer ersten großen Wanderung will die Nordhornerin Spenden für Familien mit Kindern sammeln, bei denen ein Elternteil unheilbar und lebensbedrohlich erkrankt ist.

Anzug und Kleid – im Bild das „Outfit“ der Kinder – bleiben am geplanten Hochzeitstag von Maike Klimek und Sebastian Balders im Schrank hängen. Corona hat das für den 17. Oktober geplante Eheversprechen der Grafschafter gecancelt. Foto: privat
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Nordhorn Es war bis ins Detail geplant: die Zeremonie auf dem Standesamt, die Feier in der Mühle, Gästebuch, Ringe, Kleider und Anzüge. Eine lange Liste war beinahe abgearbeitet. Selbst die Corona-Regeln hinsichtlich der Gästezahl sowie ein entsprechendes Hygienekonzept hatten Maike Klimek und ihr Partner Sebastian Balders berücksichtigt. Nichts sollte ihren schönsten Tag am 17. Oktober stören. Schließlich wollten sich die beiden an dem Samstag das Ja-Wort geben. Mit einem perfekten Ambiente.

Nordhorn Am Sonntag 18. Oktober, wird im Kulturhaus „NIHZ“ an der Mittelstraße 13 in Nordhorn die Konzertreihe „Entartete Musik“ fortgesetzt. Die Abend hat zwei Themen. Zu Beginn ist es die Musik aus dem Vilnius-Ghetto und die Musik von russischen Komponisten. Sie wird vom Duo NIHZ (Bobby Roetveld und Sanna van Elst) gespielt.

Nordhorn Stets kontrovers, nie angepasst, zeitlos und generationsübergreifend – so und nicht anders ist das musikalische Lebenswerk von Pink Floyd zu beschreiben, die zu den wesentlichen Wegbereitern des Psychedelic-Rock gehören und mit Werken wie „Dark Side Of The Moon“ und „The Wall“ Musikgeschichte schrieben. In einer beeindruckenden Tribute-Show verneigen sich die sieben professionellen Musiker der Coverband „Floyd Side Of The Moon“ vor dem musikalischen Werk dieser Ausnahme-Band.

Der zweite Täter bislang nicht identifiziert werden. Der Komplize ist etwa 30 Jahre alt, trägt ebenfalls dunkles kurzes Haar und hat eine sportliche Figur. Bei einer Vorbereitungstat wurden die Männer von einer Videokamera erfasst. Der Unbekannte trug dabei eine rot-schwarze Jacke sowie ein dunkles Baselballcap der New York Yankees. Foto: privat
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Nordhorn/Lingen Zwischen 2016 und 2018 ist es zu mindestens acht Einbruchdiebstählen in Spielhallen gekommen. Nach Ausstrahlung des Falles bei „Aktenzeichen XY“ im September 2018 konnte einer der zwei Tatverdächtigen identifiziert werden, teilt die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim am Dienstag mit. Der Mann wird mit einem internationalen Haftbefehl gesucht. Es handelt sich dabei um den 28 Jahre alten albanischen Staatsbürger Adrian Lleshaj. Er hat dunkles kurzes Haar und eine sportlich durchtrainierte Statur.mehr...

Nordhorn Der Vorstand und die Buchhaltung des DRK-Kreisverbands haben jüngst ihr neues Domizil am Richterskamp 7 bezogen. Bereits vor rund zwei Jahren hatte das DRK das Gebäude erworben, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum „Hauptquartier“ an der Denekamper Straße liegt. Von dort aus erfolgte auch der Umzug. Einige abschließende Arbeiten müssen noch vollendet werden, doch die DRK-Vorstände Eckhard Jürriens und Frank Schüring sowie die Kolleginnen und Kollegen aus der Buchhaltung haben bereits ihre Arbeit in den neuen Räumlichkeiten aufgenommen. Bis zur Fertigstellung eigener Parkplätze werden Besucher gebeten, ihr Auto weiterhin auf dem großen Parkplatz an der Denekamper Straße 78 abzustellen und anschließend den rückwärtigen Zugang des Grundstücks am Wendehammer der Orchideenstraße zu nutzen.

Nordhorn Die Mitglieder des Karnevalsclubs Nordhorn (KCN) „Junge Narren“ trafen sich kürzlich zur Jahreshauptversammlung im Schützenhaus zur Blanke zur Neuwahl ihres Vorstandes.

Nordhorn Der Deutsche Engagementpreis 2020 wird verliehen – und mit dem Nordhorner Schulfrühstück ist auch ein Projekt aus der Grafschaft Bentheim nominiert. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann ruft dazu auf, noch bis zum 27. Oktober an der Abstimmung teilzunehmen. „Das nominierte Projekt steht beispielhaft dafür, dass bei uns in der Region ehrenamtliches Engagement und gegenseitige Unterstützung glücklicherweise zum Alltag gehören. Ich drücke dem Nordhorner Schulfrühstück ganz fest die Daumen“, so Stegemann.

Ein Blick auf das 16 Hektar große Baugebiet Oorde-Südufer, aufgenommen von der Ecke Oorder Weg (links)/Eschweg aus mit Blickrichtung Dorfkrugstraße und Am Südufer. Foto: Westdörp
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Nordhorn Gerade bei jungen Nordhorner Familien ist das Interesse an erschwinglichen Baugrundstücken von der Stadt ungebrochen groß und die Warteliste der Bauland-Interessenten lang. Nun kommt in den stark nachgefragten Grundstücksmarkt der Stadt spürbare Bewegung: Die Planungen für das rund 16 Hektar große Baugebiet Oorde-Südufer haben im Stadtentwicklungsausschuss eine weitere baurechtliche Hürde genommen. Nach Abschluss eines reibungslosen Verfahrens könnte der Grundstücksverkauf vermutlich 2022/23 starten. Insgesamt sollen innerhalb des Plangebietes zwischen Oorder Weg, Eschweg und Dorfkrugstraße an die 130 Baugrundstücke für Einzel- und Doppelhäuser, sieben Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser und etwa 15 Baugrundstücke für kleinere Reihenhauseinheiten geschaffen werden. Rund 200 Wohneinheiten können auf den über 150 Grundstücken in absehbarer Zeit damit entstehen.

Nordhorn Mit dem neuen „Blankepark“ hat die Stadt Nordhorn das größte Freiflächen-Projekt des Stadtumbauprogramms für den Ortsteil Blanke abgeschlossen. Am Freitagnachmittag wurde die mit intensiver Bürgerbeteiligung entwickelte Spielplatz- und Parkanlage offiziell zur Benutzung freigegeben.

Nordhorn Anlässlich des internationalen Mädchentags hat die Stadt Nordhorn am vergangenen Freitag zu einem bunten Aktionstag eingeladen. Rund 40 Mädchen nahmen an den verschiedenen Angeboten unter dem Motto „Mädchen können alles“ im Kindertreff „Eulennest“ teil. „Die Voraussetzung für das Motto ist aber, dass Mädchen ihre Rechte wahrnehmen können, was leider in vielen Ländern der Welt noch nicht der Fall ist“, sagt Aylin Vardar, Mitarbeiterin im „Eulennest“ anlässlich des Aktionstages, und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Nordhorn, Anja Milewski, ergänzt, „dass auch in Deutschland noch nicht in allen Bereichen gleiche Chancen für Mädchen und Jungen bestehen. Um darauf aufmerksam zu machen, sind wir heute hier“.


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