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Ein Ball liegt auf einem Basketball-Spielfeld. Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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dpa/lni Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg setzen bei ihrem ersten Heimspiel gegen die Hakro Merlins Crailsheim auf die 2G-Regel und planen mit bis zu 5000 Zuschauern. Das teilte der Bundesligist am Mittwoch mit. „Eine von uns ebenfalls angedachte Option, die eine Anwendung der 3G-Regel für bis zu 5000 Zuschauer vorsah, ist unter der aktuellen Corona-Verordnung nicht zulässig“, erklärte der geschäftsführende Gesellschafter der EWE Baskets, Hermann Schüller. Laut der 2G-Regel dürfen Geimpfte und Genesene in die Halle. Ein negativer Corona-Test reicht dagegen nicht.

AfD-Finanzvorstand Peer Lilienthal. Foto: Holger Hollemann/dpa/Archivbild
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dpa/lni Hannover Die fraktionslosen AfD-Landtagsabgeordneten Peer Lilienthal und Stephan Bothe wollen auf dem Klageweg vor dem Staatsgerichtshof in Bückeburg erreichen, dass sie im Landtag wieder mehr parlamentarische Rechte bekommen. Das teilten die beiden Abgeordneten am Mittwoch in Hannover mit. Vor zwei Jahren hatte die Landtagsverwaltung die AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag aufgelöst, nachdem drei der neun Mitglieder die Fraktion wegen eines Führungsstreits verlassen hatten und damit die Mindestgröße der Fraktion unterschritten worden war.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
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dpa/lhe Kassel/Gießen Im Kampf gegen organisierte Schwarzarbeit auf Baustellen haben Ermittler am Mittwoch 44 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. Insgesamt 20 Menschen wurden festgenommen, darunter die mutmaßlichen Drahtzieher einer deutschlandweit tätigen Betrügerbande. Die beiden 31 und 58 Jahre alten Männer sollen mit ihren Baufirmen rund 2,5 Millionen Euro an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen hinterzogen haben. Schwerpunkt der Razzia war in Kassel und Umgebung.

Ein Feuerwehrmann in Schutzkleidung. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
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dpa/lni Apen Ein beschädigtes Chemikalienfass hat einen Großeinsatz der Feuerwehr im Kreis Ammerland ausgelöst. Nach Polizeiangaben trat am Mittwoch aus einem 200-Liter-Fass auf dem Gelände einer Spedition Benzylidenchlorid aus, die Flüssigkeit gilt als giftig bei Verschlucken oder Einatmen. Ein 52 Jahre alter Mitarbeiter, der die Flüssigkeit bemerkt hatte, kam mit Atemreizungen in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr schickte vorsorglich ein Großaufgebot mit mindestens 80 Kräften. Die Ursache für den Unfall war zunächst unklar. Laut Feuerwehr bestand keine Gefahr für angrenzende Betriebe und Anwohner.

Bau-Beschäftigte demonstrieren für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Foto: Demy Becker/dpa
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dpa/lni Hannover/Bremen Beschäftigte der Baubranche haben am Mittwoch auch in Niedersachsen und Bremen für mehr Geld sowie bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Falls keine Lösung im aktuellen Tarifstreit gefunden wird, könnten laut Gewerkschaft bald Ausstände folgen. Die Aktionen bezogen sich - wie Proteste in anderen Regionen - auf die Tarifrunde im Bauhauptgewerbe, die aus Sicht der IG Bau zu schleppend verläuft. Die Gespräche mit den Arbeitgebern sollten in Berlin am Nachmittag in der inzwischen fünften Runde weitergehen.

dpa/lni Meine Mit einem Traktor ist ein 16-Jähriger in Meine im Landkreis Gifhorn zur Schule gefahren. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte, hatten Polizisten den Traktor am Dienstagmorgen in der Nähe des örtlichen Gymnasiums bemerkt. Sie sahen, wie der Jugendliche das Fahrzeug in der Nähe der Schule parkte. Bei der Kontrolle des Jugendlichen stellten sie fest, dass der Schüler den Traktor mit seinem Führerschein nur für landwirtschaftliche Zwecke fahren darf. Sie leiteten ein Strafverfahren gegen den 16-Jährigen sowie die Halterin des Fahrzeugs ein.

dpa Salzgitter/Berlin Die IG Metall verlangt von der Politik mehr Unterstützung beim Umbau der Stahlindustrie in Richtung langfristige CO2-Neutralität und der dafür nötigen Erweiterung der Energienetze. „Wir kämpfen für Forschungs- und Investitionsförderung, den Ausbau der Energie-Infrastruktur sowie eine europäische Handelspolitik, die klimafreundliche Stahlproduktion belohnt, statt sie zu bestrafen“, sagte der Bezirkschef der Gewerkschaft in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger, am Mittwoch in Salzgitter.

dpa Bremerhaven Mithilfe von Langzeitarbeitslosen lässt das Deutsche Schifffahrtsmuseum in Bremerhaven einen Teil der Flotte im Museumshafen instand setzen. Seit Anfang des Jahres renoviert das Team den 1939 gebauten, knapp 50 Meter langen Walfangdampfer „Rau IX“. „Der Zustand des Schiffes war katastrophal“, sagte am Mittwoch der Bremerhavener SPD-Politiker Sönke Allers, der die Idee zu der Aktion hatte.

dpa Bonn/Oldenburg Im Streit über den Glasfaserausbau im Nordwesten Deutschlands müssen der Regionalanbieter EWE und die Deutsche Telekom einen Rückschlag hinnehmen. Das Bundeskartellamt hatte einem Gemeinschaftsunternehmen der beiden Firmen Ende 2019 die Freigabe erteilt - ihr Schulterschluss brachte die Konkurrenz unter Druck. Nach einer Beschwerde von Vodafone und dem Unternehmen Deutsche Glasfaser hob das Oberlandesgericht Düsseldorf die Freigabe des Kartellamts am Mittwoch auf. Aus Sicht des Gerichts war die damalige Begründung für die Freigabe „nicht tragfähig“. (Aktenzeichen: VI-Kart 5/20 V)

dpa/lni Hannover Der niedersächsische Landesrechnungshof hat die Landesregierung bei der Haushaltsplanung für 2022 und 2023 zu einem härteren Konsolidierungskurs aufgerufen. Ausgaben müssten auf den Prüfstand, Fehlanreize behoben und Bedarfsanalysen konsequent eingesetzt werden, mahnte Rechnungshof-Vizepräsident Thomas Senftleben am Mittwoch im Haushaltsausschuss des Landtages an. Das Land solle sich auf Zukunftsfelder wie Digitalisierung und Investitionen mit „Zukunftswirkung“ konzentrieren. Der in der vergangenen Woche im Landtag beratene Etat sieht für 2022 Ausgaben von 36,6 Milliarden Euro und für 2023 von 37,1 Milliarden Euro vor.

dpa/lni Hannover Mehr als 70 Prozent der Menschen in Niedersachsen sind einmal gegen das Coronavirus geimpft worden. Am Mittwoch lag diese Quote bei 70,1 Prozent, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Hannover sagte. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt dieser Wert bundesweit bei 67,4 Prozent. Vollständig geimpft sind in Niedersachsen laut RKI 65,5 Prozent der Bevölkerung, auch diese Quote ist höher als der Bundesschnitt (63,4 Prozent).

dpa/lni Langenhagen Bei einem Unfall mit einem Linienbus und zwei Autos sind vier Menschen nahe Langenhagen bei Hannover leicht verletzt worden. Auf der Fahrt in Richtung Wedemark auf der Landesstraße 380 sei ein Auto am Mittwoch aus bislang ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr geraten und habe den Bus touchiert, sagte ein Polizeisprecher. Dabei sei der Wagen ins Schleudern geraten und mit einem Auto hinter dem Bus kollidiert. Unklar war zunächst, in welchem Fahrzeug die Verletzten saßen, auch Altersangaben lagen noch nicht vor. Die Rettungsdienste waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

dpa/lni Bremen/Hannover Als Konsequenz des Klimaschutzurteils des Bundesverfassungsgerichts haben die Grünen einen „Klima-Check“ für umstrittene Autobahn-Neubaupläne in Niedersachsen gefordert. Wirtschaftlichkeit und Klimaschutzwirkung müssten deutlich höher gewichtet werden als „minimale Reisezeitgewinne von wenigen Minuten“, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler dem Bremer „Weser-Kurier“ (Mittwoch). Auch Emissionen beim Bau der Straßen und nicht nur durch deren Betrieb müssten berücksichtigt werden.

dpa München Die Volkswagen-Nutzfahrzeugtochter Traton rechnet in diesem Quartal wegen der Lieferengpässe vor allem bei Halbleitern mit deutlich schwächeren Verkäufen als geplant. Die Knappheit bei Chips und anderen wichtigen Teilen hätten seit Ende August zu einem verringerten Absatz geführt, insbesondere der September leide darunter, hieß es von dem Unternehmen am Mittwoch.

dpa/lni Hannover Der Altbundespräsident und niedersächsische Ex-Ministerpräsident Christian Wulff hat den Umgang mit Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie bemängelt. Er sehe eine „nicht mehr nachvollziehbare Ungleichbehandlung zwischen jungen Menschen und Erwachsenen“, sagte Wulff der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch). „Die Schulen sind strenger geregelt als die Erwachsenenwelt - das ist empörend.“ Der Altbundespräsident sagte: „Gerade Niedersachsen geht da einen sehr, sehr harten Weg, den ich für überzogen halte.“

dpa/lni Cuxhaven Bei einem Auffahrunfall mit einem Lastwagen auf der Autobahn 27 nahe Cuxhaven ist ein Autofahrer ums Leben gekommen. In der Nacht zum Mittwoch sei der 70-Jährige kurz vor der Anschlussstelle Altenwalde aus zunächst unbekannten Gründen fast ungebremst auf den Lkw aufgefahren, teilte die Polizei mit. Der 7,5-Tonner aus dem Kreis Verden sei umgestürzt und entgegen der Fahrtrichtung auf dem Standstreifen liegengeblieben. Der Wagen des 70-Jährigen kam an der Mittelschutzplanke zum Stehen, der Fahrer starb noch an der Unfallstelle. Der 50 Jahre alte Lastwagenfahrer kam mit leichten Verletzungen in eine Klinik.

dpa/lni Göttingen/Wiesloch Die Mieten für Studentenwohnungen in einigen Städten in Niedersachsen und Bremen sind leicht angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der am Mittwoch vorgestellte Studentenwohnreport 2021 des Finanzdienstleisters MLP und dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW), für den die Preise in Göttingen, Hannover und Bremen ausgewertet wurden.

dpa/lni Hannover Einer möglichen Novellierung des Kommunalverfassungsgesetzes in Niedersachsen steht die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag skeptisch gegenüber. Fraktionschef Stefan Birkner forderte die Abgeordneten von CDU und SPD dazu auf, von den beabsichtigten Änderungen Abstand zu nehmen. Diese würden dazu führen, dass in den kommunalen Vertretungen kleinere Parteien und Einzelbewerber in den wichtigen Gremien der politischen Willensbildung in vielen Fällen nicht mehr stimmberechtigt seien.

dpa/lni Elsfleth Ein 40 Jahre alter Radfahrer hat bei einem Unfall in Elsfleth im Landkreis Wesermarsch schwere Verletzungen erlitten. Der Mann sei mit seinem Rad am Dienstagnachmittag auf einem Radweg unterwegs gewesen, als ein 54-Jähriger mit seinem Wagen von einem Grundstück auf die Straße fahren wollte, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Dabei übersah er offensichtlich den von rechts kommenden Fahrradfahrer. Beim Zusammenstoß wurde der 40-Jährige schwer verletzt - er kam per Rettungswagen ins Krankenhaus.

dpa Bremen Mit ihrem Einsatz für mehr Klimaschutz ist die 25-jährige CDU-Politikerin Wiebke Winter aus Bremen in den vergangenen Wochen überregional bekannt geworden. Ende August stellte der Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) Winter als Expertin seines Klima-Teams vor. „Ein Turbo für die Erneuerbaren“, heißt das Papier, das Winter gemeinsam mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Jung und Thomas Heilmann geschrieben hat. Im Wahlkampf fällt Winter nun auch an Laschets Seite auf. Sie sei eine Unterstützung für Laschet, sagte der Bremer CDU-Vorsitzende Carsten Meyer-Heder. Winter stehe für einen engagierten Klimaschutz, der gleichzeitig Wirtschaft, Industrie und Arbeitsplätze im Blick behalte, sagte er.

dpa/lni Hannover Elektrofahrräder sind in Niedersachsen einer Umfrage zufolge besonders beliebt: 26 Prozent der Niedersachsen gaben an, ein E-Bike beziehungsweise Pedelec zu besitzen. Dies sei ein Zuwachs um mehr als acht Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr, teilte Energieversorger Eon am Mittwoch mit. Auf den Plätzen hinter Niedersachsen landeten Nordrhein-Westfalen (23,8 Prozent) sowie Baden-Württemberg, Bayern und Hessen (jeweils 22,0 Prozent). Der Energieanbieter hatte die repräsentative Umfrage für seinen Energieatlas in Auftrag gegeben.

dpa/lni Ebstorf Ein 36 Jahre alter Mann ist bei Ebstorf im Landkreis Uelzen mit seinem Auto gegen mehrere Bäume geprallt und schwer verletzt worden. Am frühen Mittwochmorgen kam der Fahrer mit dem Wagen zwischen Altenebstorf und Allenbostel von der Straße ab, wie die Polizei mitteilte. „Vermutlich, weil er zu schnell gefahren ist“, sagte eine Polizeisprecherin. Der Schwerverletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Symbolbild: Friso Gentsch/dpa
Update

dpa Hannover Die Erzeugung von Wasserstoff mit auf See gewonnenem Windstrom hat in Deutschland Experten zufolge ein großes Potenzial. Jährlich könnten auf diesem Wege mehr als 1,2 Millionen Tonnen Wasserstoff oder bis zu 44,2 Terawattstunden produziert werden, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse hervorgeht. Die Stiftung Offshore-Windenergie hatte im Rahmen eines Landesförderprogramms in Niedersachsen das Beratungsunternehmen Deutsche Windguard mit der Untersuchung beauftragt.

dpa/lni Hannover Bauarbeiter demonstrieren heute (12.30 Uhr) in Hannover für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Die Aktion auf der Baustelle eines Neubaugebiets soll nach Angaben der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) den Druck in der Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe erhöhen. Gewerkschaft und Arbeitgeber kommen zur gleich Zeit in Berlin zur fünften Verhandlungsrunde zusammen.

Die Fassade des Landgerichts in Braunschweig. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Update

dpa/lni Braunschweig Der Untreue-Prozess gegen drei frühere und einen amtierenden Personalmanager von Volkswagen wird erheblich abgekürzt. Nach den letzten Zeugen vom Mittwoch zog der zuständige Richter am Landgericht Braunschweig die Plädoyers und eine Entscheidung vor. Im Verfahren um mutmaßlich überhöhte Bezahlung führender Betriebsräte bei Volkswagen wird damit schon in der kommenden Woche mit einem Urteil gerechnet, ursprünglich war das Verfahren bis Ende Oktober geplant. (AZ: 16 KLs 85/19)

dpa Wolfsburg Der Mangel an Mikrochips und Elektronik-Bauteilen hat im Volkswagen-Stammwerk in Wolfsburg auch in der kommenden Woche eine deutlich gebremste Produktion und Kurzarbeit zur Folge. Wie ein Sprecher des Unternehmens am Dienstagabend mitteilte, wird in der kommenden Woche bis Donnerstag nur an der Montagelinie 3 in der Frühschicht gearbeitet. Die anderen Bänder stünden dann still. Zuvor hatte die „Wolfsburger Allgemeine“ darüber berichtet.

dpa Berlin Fußball-Zweitligist Hannover 96 steht vor einem Sponsor- und Stadionnamen-Wechsel. Der Vertrag von Versicherer HDI läuft im Sommer 2022 aus und wird nicht verlängert. Das bestätigte ein HDI-Sprecher „bild.de“ am Dienstag: „Ja, das stimmt. Es war eine überaus erfolgreiche Zusammenarbeit. Dennoch ändern sich die Zeiten und Werbemaßnahmen müssen neu justiert werden.“

dpa/lni Cuxhaven/Scharhörn Gerade noch rechtzeitig haben sich fünf Besatzungsmitglieder aus einem Fischkutter retten können - bevor er in der Elbmündung gesunken ist. Nördlich der Insel Scharhörn war in den Kutter aus Cuxhaven am Dienstag Wasser eingebrochen, wie eine Sprecherin der Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) sagte. Die Crew stieg daraufhin in eine Rettungsinsel, anschließend wurde sie unverletzt von einem anderen Fischkutter aufgenommen. Nur Minuten nach dem Eintreffen der Rettungseinheiten sank der Havarist. Die Ursache für den Wassereinbruch sei noch unklar, sagte ein Sprecher vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Elbe-Nordsee. Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte ein mäßiger Wind.

dpa/lni Bremen Im Bundesland Bremen richten sich die Corona-Warnstufen künftig nach den stationären Aufnahmen in Krankenhäuser. Das beschloss der Senat am Dienstag. Gezählt werde, wie viel Covid-Kranke auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen in Kliniken aufgenommen werden. „Damit können wir einschätzen, wie viele Bremerinnen und Bremer von einem schweren Krankheitsverlauf mit einer Coronavirus-Infektion betroffen sind“, sagte Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke).

dpa Berlin SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat die Klimaaktivisten in Berlin aufgerufen, ihren Hungerstreik zu beenden. „Gefährdet nicht euer Leben. Beendet diesen Hungerstreik“, sagte er am Dienstag auf einer Wahlkampf-Kundgebung in Soltau in Niedersachsen. Zuvor hatte ein aufgebrachter Mann versucht, die Bühne zu stürmen, eine ebenfalls aufgebrachte Demonstrantin meldete sich lautstark im Publikum zu Wort und forderte vom Vizekanzler, auf die Aktivisten einzugehen. Scholz betonte, er und die anderen Kanzlerkandidaten hätten den Hungerstreikenden angeboten, nach der Wahl einzeln mit ihnen zu sprechen.

dpa/lni Bremen Die Bremer Jacobs University bekommt einen neuen Mehrheitsgesellschafter: Die Schweizer Hochschule und Wissenschaftseinrichtung „Schaffhausen Institute of Technology“ (SIT) übernimmt die private Hochschule. Eine entsprechende Zustimmung erteilte am Dienstag der Bremer Senat. Vorangegangen waren monatelange Verhandlungen zwischen dem Wissenschaftsressort und dem SIT-Gründer, dem IT-Unternehmer und Wissenschaftler Serguei Beloussov.

dpa/lni Hannover Quarantäneregelungen bei Corona-Infektionen werden in Niedersachsen von Mittwoch an landesweit vereinheitlicht. Mit einer entsprechenden Verordnung zur Quarantäne und Absonderung seien verbindliche landesweite Regeln festgelegt worden, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) in einer am Dienstag in Hannover veröffentlichten Mitteilung. Nach Angaben einer Sprecherin sind die bisherigen Regeln nicht bei allen Gesundheitsämtern gleich gewesen. Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen müssen wie Genese nicht in Quarantäne, wenn sie vom Gesundheitsamt als enge Kontaktperson eingestuft wurden.

Im Fenster einer Kiez-Kneipe hängt ein Zettel mit dem Text «2G, Einlass nur für Geimpfte und Genesene». Hamburg lockert seine Corona-Auflagen weiter. So können Fußballstadien ab dem kommenden Wochenende unter 2G-Bedingungen wieder bis zum letzten Platz besetzt werden. Auch in den Clubs dürften Geimpfte und Genesene wieder ohne Maske und abstandslos tanzen, (zu dpa: «Hamburg lockert 2G-Modell - Maskenpflicht entfällt» +++ dpa-Bildfunk +++
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dpa/lni Hannover Die sogenannte 2G-Regel in der Corona-Pandemie wird in Niedersachsen künftig in vielen Bereichen angewendet werden können - etwa in der Gastronomie, bei Kultur- oder Sportveranstaltungen. Betreiber und Veranstalter, die sich dazu entscheiden, nur noch Geimpften und Genesenen (2G) Zutritt zu gewähren, sind in ihren Betrieben und Einrichtungen von der Durchsetzung der Maskenpflicht und Abstandsregeln befreit. Eine entsprechende Änderungsverordnung tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 10. November, wie die Landesregierung am Dienstag ankündigte.

dpa/lni Wedemark Um den geplanten Transport eines Airbus der Bundeswehr in den Serengeti-Park Hodenhagen gibt es Streit. Die Gemeinde Wedemark will den Schwertransport vom Flughafen Langenhagen in den Heidekreis verhindern. „Es kann nicht sein, dass man für den Vergnügungsaspekt Schäden in der Natur anrichtet“, sagte Bürgermeister Helge Zychlinski (SPD) am Dienstag der dpa. Der Tierpark will aus dem ausrangierten Flieger ein Restaurant machen. In einem Brief forderte der Rathauschef Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU) auf, das Projekt zu stoppen.

dpa/lni Hannover Für die Bewertung der Corona-Lage in Niedersachsen wird künftig die Hospitalisierung als neuer Leitindikator herangezogen. Sie bestimmt sich nach der landesweiten Zahl der Einweisungen von Covid-19 Erkrankten je 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen, wie Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab der Landesregierung bei der Vorstellung der neuen Corona-Verordung am Dienstag erläuterte.

dpa/lni Hannover Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen in Niedersachsen müssen künftig keine Schutzmaske mehr im Unterricht tragen. Das gilt bereits von Mittwoch an, wie die Landesregierung am Dienstag in Hannover mitteilte. Dann tritt die überarbeitete Corona-Landesverordnung in Kraft. Seit Beginn des neuen Schuljahres Anfang September mussten alle Schülerinnen und Schüler im Bundesland eine Maske anlegen - auch während des Unterrichts.

dpa/lni Friesoythe Wegen Personalmangels schließt ein Krankenhaus in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg) seine Geburtshilfeabteilung. Derzeit arbeiten drei Gynäkologen in dem 115-Betten-Krankenhaus. Die Nachbesetzung einer vierten freien Stelle sei trotz längerer Suche bislang nicht möglich gewesen, teilte das St.-Marien-Hospital mit. Das Durchschnittsalter der derzeit dort arbeitenden Fachärztinnen und -Ärzte liege über 56 Jahre. Für die Zukunft sei eine sichere Grund- und Regelversorgung nicht mehr sicherzustellen gewesen. Die Abteilung soll zu Ende Oktober schließen. Am Dienstag hatten Medien darüber berichtet.

dpa Wolfsburg Die Grizzlys Wolfsburg aus der Deutschen Eishockey Liga haben den auslaufenden Vertrag mit ihrem Torwart Dustin Strahlmeier um drei Jahre verlängert. Das gaben die Niedersachsen am Dienstag bekannt. Der 29-Jährige war 2020 nach weiteren DEL-Stationen bei den Straubing Tigers (2014 - 2016) und den Schwenninger Wild Wings (2016 - 2020) nach Wolfsburg gewechselt. „Aus der Liga gab es bereits jetzt großes Interesse an ihm“, sagte der Grizzlys-Sportdirektor Karl-Heinz Fliegauf. „Er hat sich bei uns noch einmal weiterentwickelt, spielt mitunter auch sehr spektakulär und gehört sicherlich zu den besten Torhütern in der Liga.“

dpa Hannover Im Fall der tot in ihrer Wohnung in Hannover gefundenen Sexarbeiterin hat sich der Verdacht eines Tötungsdelikts bestätigt. Bei der Obduktion der 53-Jährigen hätten die Rechtsmediziner festgestellt, dass die Frau durch Fremdeinwirkung gestorben sei, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Einen Tatverdächtigen gebe es noch nicht, ein möglicher Unfall bei bestimmten Sexpraktiken könne ausgeschlossen werden. Die Kriminaltechniker der Spurensicherung suchten in der Wohnung weiterhin nach Spuren. Geprüft werde, mit wem die Frau zuletzt Kontakt gehabt habe.

dpa/lni Bremen Vergeblich hat sich in Bremen ein 17-jähriger Autodieb vor der Polizei in einem Gebüsch versteckt. Der junge Fahrer habe sich am Montag einer Verkehrskontrolle entziehen wollen und auf der Flucht beinahe einen Rollerfahrer umgefahren, teilten die Beamten am Dienstag mit. In einer Sackgasse flüchtete er aus dem Wagen in ein Gebüsch, wo die Polizisten ihn festnahmen. In dem gestohlenen Auto entdeckten die Beamten anschließend gestohlene Kennzeichen, Fahrzeugscheine und Autoschlüssel. Es war am Wochenende vom Parkplatz eines Autohauses entwendet worden.

dpa/lni Oldenburg Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat ein Sicherungsverfahren gegen einen 53-Jährigen beantragt, der einen anderen Mann angezündet und lebensgefährlich verletzt hat. Dem Täter werde versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass er bei der Tat im August psychisch krank und deshalb schuldunfähig gewesen sei.

dpa/lni Wolfsburg SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat wenige Tage vor der Bundestagswahl um Stimmen für eine veränderte Mobilität in der Automobilindustrie angesichts des Klimawandels geworben. Technologie müsse immer ein Teil der Politik sein, sagte er am Dienstag bei einem Wahlkampfauftritt vor mehr als 100 Anhängern in Wolfsburg. Gesetze müssten verändert werden, so dass der Wandel schneller möglich sei als bisher. „Was wir hier machen, ist letztendlich dann auch die Antwort auf den globalen Klimawandel.“

dpa/lni Bremerhaven Beim Schnüffeln im Gebüsch während eines Spaziergangs mit seinem Herrchen hat ein Hund in Bremerhaven eine hilflose Person entdeckt. Der Hundehalter habe sofort die Polizei und den Rettungsdienst alarmiert, die dem verletzten Mann halfen, teilten die Beamten am Dienstag mit. Der entdeckte 59-jährige Mann wusste laut eigener Aussage nicht, warum er am Montagabend in das Gebüsch gefallen war. Er hatte Verletzungen am Oberkörper und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

dpa/lni Hannover Der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix in Niedersachsen hat sich innerhalb von zehn Jahren verdoppelt. Das teilte das niedersächsische Landesamt für Statistik am Dienstag mit. Demnach ist der Anteil am Bruttoenergieendverbrauch (BEEV) zwischen 2008 und 2018 von 10,3 auf 21,9 Prozent angestiegen. Unter dem BEEV versteht man die gesamte nutzbare Strom- und Wärmeenergie, wobei Energieabgaben etwa bei der Produktion im Kraftwerk oder dem Transport über Stromleitungen berücksichtigt werden. Niedersachsen liegt im deutschlandweiten Vergleich auf dem vierten Platz bei den regenerativen Energien und über dem Bundesdurchschnitt von 16,8 Prozent 2018. Im Jahr 2008 hatte der nationale Schnitt bei 10,1 Prozent gelegen.

dpa Bremen Knapp ein Jahr nach dem Verkauf von Davy Klaassen an Ajax Amsterdam liefert sich Bundesliga-Absteiger Werder Bremen vor dem Bremer Landgericht einen ungewöhnlichen Rechtsstreit mit der Beratungsagentur des niederländischen Nationalspielers. Das bestätigte der für Personal- und Rechtsfragen zuständige Werder-Direktor Tarek Brauer dem Multimediaportal „Deichstube“.

dpa/lni Ankum Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf der Bundesstraße 218 bei Ankum (Kreis Osnabrück) ist am Dienstagmorgen ein Autofahrer schwer verletzt worden. Zunächst bestand die Sorge, dass der 56-Jährige in Lebensgefahr schwebte. Das bestätigte sich aber nicht, nachdem er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht worden war, teilte die Polizei mit.

dpa/lni Winsen In der Gemeinde Stelle im Landkreis Harburg müssen am Dienstag bei der Kommunalwahl vergessene Wahlbriefe nachgezählt werden. Die 146 ungeöffneten und noch nicht ausgezählten Wahlbriefe seien im Steller Rathaus gefunden worden, teilte der Landkreis in Winsen mit. Nun müssen die bei der Wahl noch nicht berücksichtigten Stimmen öffentlich im Steller Rathaus ausgezählt werden. Dazu habe der Kreiswahlleiter die Gemeinde nach Rücksprache mit der Landeswahlleiterin aufgerufen. Damit könne das amtliche Endergebnis der Wahl erst Anfang Oktober festgestellt werden, hieß es. Die Kommunalwahl war am 12. September.

dpa/lni Bremen In der Affäre um das Flüchtlingsamt (Bamf) hat die Generalstaatsanwaltschaft Bremen ihre Ermittlungen gegen die Staatsanwaltschaft eingestellt. Der entsprechende Bescheid sei bereits am 7. September ergangen, teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag mit. Das Verfahren sei gegen sämtliche Beschuldigte mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden, hieß es. Mehr Angaben wolle die Generalstaatsanwaltschaft zunächst nicht machen, weil der Bescheid noch nicht bestandskräftig sei. Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

dpa/lni Hannover Nach vereinzelt längeren Wartezeiten in den Wahllokalen bei der Kommunalwahl wollen mehrere Städte in Niedersachsen zur Bundestagswahl nachbessern. So sollen etwa mehr Wahlkabinen aufgestellt werden oder mehr Wahlhelfer im Einsatz sein. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. In Hannover wird es etwa drei statt zwei Wahlkabinen je Wahllokal geben.

dpa/lni Glandorf Bei einem Brand in einer Einrichtung für Suchtkranke sind in Glandorf (Landkreis Osnabrück) zwei Menschen leicht verletzt worden. Insgesamt 54 Bewohner wurden am späten Montagabend von der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet, wie ein Polizeisprecher am Dienstagmorgen mitteilte. Das Feuer brach aus zunächst ungeklärter Ursache im Raucherraum der Einrichtung aus.

dpa Burgdorf/Wedemark Immer mehr Landwirte in Niedersachsen bauen Wein an - dürfen ihn aber nicht als niedersächsisch kennzeichnen. Das Weingesetz sieht ein niedersächsisches Landweingebiet nicht vor, der Wein darf also nicht regional gekennzeichnet sein, sondern nur als deutscher Wein. Der niedersächsische Weinbauverband müsse um die Ausweisung des Landes als Weinbaugebiet kämpfen, forderte Landwirt Helmut Bäßmann, der in Meitze, einem Ortsteil von Wedemark bei Hannover, auf knapp zwei Hektar Fläche Wein anbaut. „Der Verband muss Gas geben, aber es ist nichts passiert.“ Verbandschef Jan Brinkmann sieht ein niedersächsisches Weinbaugebiet „noch in weiter Ferne“.

dpa/lni Großheide Nach dem Tornado im Landkreis Aurich sind rund 75.000 Euro an Spenden zusammengekommen. Dies sagte der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Großheide, Fredy Fischer. „Wir haben eine große Unterstützung erhalten.“ Die Hilfsbereitschaft der Menschen nach dem verheerenden Sturm vor rund einem Monat sei beeindruckend.

dpa Hannover/Bremen In dem seit Monaten schwelenden Tarifkonflikt im Einzelhandel sind Ikea-Mitarbeiter in mehreren Bundesländern einem Warnstreikaufruf der Gewerkschaft Verdi gefolgt. Schwerpunkt der Aktion am Dienstag waren Ikea-Möbelhäuser im Norden, wie Verdi mitteilte. Dort waren die Standorte Großburgwedel, Hannover Expo-Park, Osnabrück und Braunschweig in Niedersachsen sowie Bremerhaven betroffen.

dpa Braunschweig Der Betrugsprozess zur VW-Dieselaffäre ist gerade einmal zwei Tage alt - doch einer der Mitangeklagten teilt schon heftig gegen die frühere Chefetage aus. Er selbst habe Fehler begangen und es auch versäumt, „rechtzeitig aus diesem Projekt auszusteigen“, sagte ein ehemaliger Abgastechnik-Ingenieur am Dienstag vor dem Braunschweiger Landgericht. Die Hauptverantwortung für die mutmaßlich jahrelange Vertuschung schob er jedoch dem Topmanagement zu - namentlich Ex-Konzernchef Martin Winterkorn sowie dem Ex-Entwicklungschef der Kernmarke Volkswagen. Letzterer steht ebenfalls vor Gericht.

dpa/lni Hannover Die neue Corona-Landesverordnung wird am heutigen Dienstag (13.00 Uhr) bei einer Pressekonferenz in Hannover vorgestellt. Die neuen Regelungen sollen voraussichtlich bereits am Mittwoch in Kraft treten. Eine wesentliche Änderung soll die Ausweitung der sogenannten 2G-Regel sein, wodurch nur Menschen in einigen Bereichen Zutritt erhalten können, die vollständig gegen das Coronavirus geimpft oder genesen sind.

dpa Warendorf Zwei Rennradfahrer sind bei einem Zusammenstoß mit einem Auto am Montag im Kreis Warendorf schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Abend berichtete, fuhren der 43-Jährige aus Münster und der 42-Jährige aus Ratingen auf dem Radweg parallel zur L811 von Ostbevern-Brock in Richtung Westbevern. An einer Stelle, wo der Radweg eine Zufahrtsstraße kreuzt, sei es zur Kollision gekommen. Die Sportler hätten die Vorfahrtsregeln nicht beachtet, erläuterte die Polizei.

dpa/lsw Trochtelfingen Die Firma Alb-Gold ruft „Bio Dinkel Vollkornspaghetti“ in der 500-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25. Februar und 26. Februar 2023 zurück. Eine entsprechende Warnung wurde am Montag auf dem amtlichen Portal lebensmittelwarnung.de für Baden-Württemberg und Niedersachsen veröffentlicht.

dpa Hannover Nach dem ersten Praxiseinsatz von Corona-Spürhunden bei einem Konzert hat die Tierärztliche Hochschule Hannover ein positives Zwischenfazit gezogen. Die Hunde hätten alle eingebauten Schweißproben erkannt, teilte die Hochschule am Montag mit. Um wie viele Proben es sich dabei handelte, war zunächst nicht bekannt. Bei dem Konzert wurden demnach inaktivierte positive Proben platziert. Damit sollte kontrolliert werden, ob die Tiere in der Lage sind, mit dem Coronavirus infizierte Menschen zu erkennen.

dpa/lni Hannover Mit einem Messer sowie seinem Hund hat ein Mann Hannover einen 19-Jährigen angegriffen. Der 45-Jährige habe den jüngeren Mann am Sonntagmittag auf offener Straße angegriffen, teilte die Polizei am Montag mit. Demnach hätten sich Täter und Opfer vermutlich gekannt. Ein Zeuge sei dem Attackierten schließlich zur Hilfe geeilt.

dpa Wilhelmshaven Nach einem Motorschaden auf dem gerade erst sanierten Segelschulschiff „Gorch Fock“ soll an diesem Dienstag die zweite Probefahrt starten. Das teilte die Lürssen-Werft am Montag mit. Bei der ersten Probefahrt aus eigener Kraft nach fast sechs Jahren Sanierung hatte Anfang September ein Ventil nicht funktioniert und das Schiff der Bundeswehr wurde in Schlepp genommen. Das Ventil, das den Dieselantrieb mit frischem Kühlwasser versorgt, wurde nun ausgetauscht. Die „Gorch Fock“ soll am Dienstagmittag vom Marinestützpunkt Wilhelmshaven ablegen und einen Tag später wieder dort einlaufen. Dies sei aber abhängig vom Wetter, sagte ein Werftsprecher.

dpa/lni Tostedt Fünf Jugendliche stehen unter Verdacht, für den Brand einer Schulsporthalle mit einem geschätzten Schaden von rund 3,5 Millionen Euro verantwortlich zu sein. Einige von ihnen hätten zum Feuer in Tostedt (Kreis Harburg) bereits Geständnisse abgelegt, teilte die Polizei am Montag mit. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass mindestens einer der Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren Ende Juli auf einer Bank neben der Halle mit Feuer gespielt hatten. Als sie den Ort bereits verlassen hatten, entzündeten demnach Glutreste die Bank und schließlich zerstörte das Feuer große Teile der Sporthalle. Nach Ende der fast abgeschlossenen Ermittlungen entscheidet die Staatsanwaltschaft, ob und mit welchem Vorwurf die Jugendlichen angeklagt werden.

dpa/lni Bremerhaven Ein tödlicher Arbeitsunfall hat sich am Montag auf einem Firmengelände in Bremerhaven ereignet. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden Rettungskräfte gegen 9.30 Uhr alarmiert, weil ein Mann eingeklemmt war. Sanitäter leisteten noch Erste Hilfe, doch der Verletzte starb. An dem Einsatz im Stadtteil Lehe waren den Angaben nach 23 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes beteiligt, ein Notfallseelsorger unterstützte die Feuerwehr bei der Betreuung der Betriebsangehörigen. Es handele sich um eine kleine mittelständische Firma. Angaben zu dem Opfer oder dem Unfallhergang wurden nicht gemacht.


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