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Frank Baumann, Geschäftsführer Sport bei Werder Bremen. Foto: Tom Weller/dpa/Archivbild
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dpa Bremen Die Verantwortlichen von Werder Bremen haben sich klar gegen die von zwölf europäischen Topteams geplante Super League ausgesprochen. „Ich war entsetzt“, sagte Sport-Geschäftsführer Frank Baumann am Dienstag. „Gar nicht so über die Ankündigung, weil es die Drohkulisse ja schon viele Jahre gibt. Ich war entsetzt über die Begründung“, sagte Baumann. „Das zeigt, dass einige Herren das Spiel nicht verstanden haben.“

Rico Schmitt. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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dpa Meppen Rico Schmitt ist neuer Trainer des SV Meppen und Nachfolger von Torsten Frings. Der 52-Jährige erhält beim abstiegsbedrohten Fußball-Drittligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. „Ich möchte mit vollem Einsatz helfen, das wichtige Ziel Klassenerhalt für den SV Meppen zu sichern“, sagt Schmitt laut Vereinsmitteilung vom Dienstag. „Die Mannschaft hat absolut das Potenzial dazu.“ Schmitt hatte zuletzt bis zum Februar vergangenen Jahres den FC Carl Zeiss Jena trainiert.

Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild
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dpa/lni Cloppenburg Ein Lkw hat durch einen Auffahrunfall im Kreis Cloppenburg größere Mengen von Schlachtabfällen verloren. Der 49-jährige Fahrer aus Emstek war mit einem Lastwagen auf der Bundesstraße 213 in Richtung Cloppenburg unterwegs und wollte in die Straße Flachsmoor abbiegen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein 52-jähriger LKW-Fahrer aus den Niederlanden habe die Situation zu spät erkannt und sei auf den vor ihm fahrenden LKW aufgefahren. Beide Fahrer wurden leicht verletzt. Aufgrund der umfangreichen Reinigungs- und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn am Dienstag stundenlang gesperrt werden. Beide LKW waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt 75 000 Euro.

Bernd Althusmann (CDU), Wirtschaftsminister Niedersachsen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archivbild
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dpa/lni Hannover Trotz Gegenwind der Basis hat Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann nach der Entscheidung für eine Kanzlerkandidatur von Armin Laschet um Unterstützung geworben. Mit Laschet habe die CDU jetzt einen sehr verlässlichen und umsichtigen Kanzlerkandidaten, der vermitteln, versöhnen und vereinen könne, sagte Althusmann am Dienstag in Hannover. „Nun bitte ich um Respekt für die getroffene Entscheidung, damit wir zurück in die inhaltliche Auseinandersetzung finden.“ Dabei sei das Stimmungsbild der Kreisvorsitzenden in Niedersachsen, die er am Sonntagabend zu Online-Beratungen zusammengerufen hatte, allerdings ein anderes gewesen.

Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild
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dpa/lni Wilhelmshaven Der Mitarbeiter einer Abschleppfirma hat einen Unfallwagen bei der Bergung in Wilhelmshaven gegen ein Polizeiauto gesetzt. Als der 73-Jährige den Van auf das Bergungsfahrzeug fahren wollte, verwechselte er laut Polizei die Funktionen der Handschaltung. Rückwärts fuhr er den Van immer schneller werdend die Laderampe hinab und prallte nach rund 30 Metern gegen den zur Absicherung auf der Fahrbahn abgestellten Streifenwagen. Die Beamten riefen am Dienstag Kollegen zur Unfallaufnahme dazu. Das Polizeiauto war danach nicht mehr einsatzfähig.

Die Elbphilharmonie ist zwischen Containern auf einem Terminal im Hamburger Hafen zu sehen. Foto: Marcus Brandt/dpa/Archivbild
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dpa Berlin Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert ein Ende des Konkurrenzkampfes zwischen den deutschen Containerhäfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven. 91,7 Prozent der deutschen Exporteure seien kleine und mittlere Unternehmen, für die funktionierende und kostengünstige Seehäfen wichtig seien, teilte der Verband in Berlin mit. In einem Brief an den Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe wurden „veraltete Strukturen“ der Häfen, fehlende Servicequalität bei Zoll und Abfertigung sowie geringer Freiraum bei der Ansiedlung neuer Wirtschaftsbetriebe beklagt.

dpa/lni Bremen Die Union muss nach Worten des Bremer CDU-Chefs Carsten Meyer-Heder nach der erfolgten Entscheidung über den Kanzlerkandidaten rasch in den Wahlkampfmodus schalten. „Jetzt liegt es in unser aller Verantwortung, auf allen Ebenen für Armin Laschet und seinen Politikstil zu werben, damit wir so schnell wie möglich in den geschlossenen Wahlkampf gehen können“, sagte der Politiker am Dienstag in Bremen. Er finde es gut und richtig, wenn sich zwei starke Kandidaten um das Kanzleramt bewürben. Am Ende habe Laschet ein klares Votum des Bundesvorstandes erhalten.

dpa/lni Hannover Die Ausweisung der „roten Gebiete“ mit empfindlichen Einschränkungen der landwirtschaftlichen Düngung hat eine weitere Verwaltungshürde genommen. Am Dienstag habe das Kabinett die entsprechende Verordnung beschlossen, teilte die Staatskanzlei mit. Mit der in Kürze bevorstehenden Verkündung im Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt werde die Verordnung und die Gebietsausweisung rechtskräftig. Demzufolge gelten mit 645 000 Hektar rund 24 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Niedersachsen als zu stark mit Nitrat belastet, was schädliche Auswirkungen aufs Grundwasser hat. Landwirte müssen in diesen Bereichen ihre Düngung deutlich einschränken und 20 Prozent unter dem Bedarf der Pflanzen düngen, was zu Ertragseinbußen führt.

dpa/lni Lüneburg Die Verpflichtung zu Corona-Selbsttests vor dem Schulbesuch ist nach einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Lüneburg rechtens. Das Gericht wies nach Mitteilung vom Dienstag unanfechtbar eine Klage von drei Schülern aus dem Landkreis Harburg ab.

dpa/lni Hannover Niedersachsen will bei der Öffnung von Schulen auch zukünftig zurückhaltender sein als es der Entwurf des Bundesinfektionsschutzgesetzes vorsieht. „Wir werden aller Voraussicht nach bei unserer schärferen Stufe bei 100 bleiben“, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Dienstag in Hannover. Wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Sieben-Tages-Inzidenz über 100 liegt, wechseln die weiterführenden Schulen in Niedersachsen in den reinen Distanzunterricht. Ausnahmen werden nur für die Abiturienten sowie die Abschlussjahrgänge an Haupt- und Realschulen gemacht.

dpa/lni Northeim Schnelle Fußgänger in Northeim: Gleich 52 Menschen sind von einer mobilen Blitz-Anlage in der Stadt in Südniedersachsen geblitzt worden - zu Fuß. Die betreffende Straße sei ein ehemaliger Teil der Northeimer Fußgängerzone, dort sei Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben, sagte eine Sprecherin des Landkreises Northeim am Dienstag. Geblitzt wurde vom 12. bis zum 15. April, erwischt wurden neben den Fußgängern auch 20 Radfahrer, 63 Autos und 2 Lastwagen. Ausgelöst worden sei die Messung erst ab 20 Stundenkilometern - „Überschreitungen“ zu eiliger Fußgänger würden nicht geahndet. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Aufgezogene Spritzen mit dem Biontech-Impfstoff gegen das Coronavirus liegen in einer Schale. Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
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dpa/lni Hannover Die Zahl der Corona-Hotspots in Niedersachsen ist auf inzwischen 33 von 45 Landkreisen und großen Städten gestiegen. Dort liegt die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen über 100, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover am Dienstag mit. Dies bedeutet striktere Corona-Beschränkungen wie etwa eine nächtliche Ausgangssperre. Es wurden 650 Neuinfektionen und 12 weitere Todesfälle registriert.

Werders Niclas Füllkrug. Foto: Carmen Jaspersen/dpa/Archivbild
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dpa/lni Bremen Wieder Mainz 05! Die Duelle mit dem FSV haben es für Werder Bremen in letzter Zeit in sich. In der vergangenen Saison setzte es zwei bittere Niederlagen, die fast den Abstieg bedeutet hätten. Im Hinspiel dieser Spielzeit gab es ein wichtiges 1:0, durch das die Grün-Weißen ein frühzeitiges Abrutschen in den Tabellenkeller verhindern konnten. Und jetzt? Steht für Werder am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) nach zuvor fünf Niederlagen in Serie erneut sehr viel auf dem Spiel.

dpa/lni Hannover Gold im Wert von 40 000 Euro hat eine Frau am Flughafen Hannover einzuschmuggeln versucht. Die 100 Münzen sowie Halsketten und Anhänger waren in ihrem Koffer in Hosen und Socken versteckt, wie der Zoll am Dienstag mitteilte. Den Angaben nach war die 45-Jährige aus Bielefeld am vergangenen Freitag mit einem Flug aus der Türkei gelandet. Bei einer stichprobenmäßigen Kontrolle durchleuchteten Zollbeamte den Koffer und stießen auf das Gold. Das Schmuggelgut wurde sichergestellt. Auf die Frau kommen eine dicke Steuerrechnung und ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung zu. Den Angaben nach war es der größte Goldfund des Zolls der letzten drei Jahre am Flughafen Hannover.

dpa Wolfsburg Wolfsburgs zuletzt verletzter Kapitän Josuha Guilavogui steht dem VfL im Auswärtsspiel beim Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart wieder zur Verfügung. Der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler habe ohne Probleme mit der Mannschaft trainiert und werde zurückkommen, sagte Trainer Oliver Glasner am Dienstag. Guilavogui war zuletzt allerdings keine Stammspieler mehr beim Champions-League-Anwärter aus Niedersachsen. Ein „kleines Fragezeichen“ stehe noch hinter Innenverteidiger Maxence Lacroix, der das Abschlusstraining wegen Oberschenkelproblemen als Vorsichtsmaßnahme abgebrochen hatte.

dpa Hameln Der Hersteller Vitam ruft eine Charge „Vitam-R Hefeextrakt Klassik veganer Brotaufstrich“ wegen des Verdachts auf Glassplitter im Produkt zurück. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Hameln am Dienstag mit. Es handelt sich um 250-Gramm-Gläser mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 5.4.2022. Verbraucher, die diese gekauft haben, werden gebeten, sie zu entsorgen oder an die Verkaufsstelle zurückzugeben. Der Preis wird erstattet.

dpa/lni Hannover Nach acht Spielen ohne Sieg wächst bei Hannover 96 der Druck auf Trainer Kenan Kocak. Ans Aufgeben denkt der Coach aber nicht. „Den gibt es nicht“, antwortete Kocak am Dienstag auf die Frage, wann der Punkt gekommen sei, an dem er selbst die Konsequenzen ziehen würde. Hannover liegt in der 2. Fußball-Bundesliga nur auf Tabellenplatz elf und hinkt den eigenen Erwartungen damit meilenweit hinterher. „Die Jungs haben sich zu oft einfach nicht für ihren Aufwand belohnt“, sagte Kocak vor der Partie gegen Jahn Regensburg am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky).

dpa Magdeburg In einem Forschungsprojekt prüft die Hochschule Anhalt im Biosphärenreservat Drömling im Landkreis Börde und dem angrenzenden Niedersachsen alternative Methoden zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners. Eingesetzt werden soll dabei unter anderem eine Methode, bei der heißes Wasser in die Nester der Schädlinge eingebracht wird, wie das Umweltministerium am Dienstag in Magdeburg mitteilte. Zudem soll durch die Anbringung von Nistkästen die Ansiedlung von natürlichen Fressfeinden der Raupen gefördert werden, wie etwa Kohlmeisen.

dpa Brüssel/München/Wolfsburg Der Autobauer BMW muss im laufenden Kartellverfahren der EU zu unerlaubten Absprachen deutscher Autobauer einem Medienbericht zufolge eine Strafe im hohen dreistelligen Millionenbereich fürchten. Die Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission habe einen Verstoß gegen das Kartellrecht festgestellt und die beschuldigten Unternehmen über das Ermittlungsergebnis informiert, berichtete das Online-Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ am Dienstag. Die Ermittlungen der EU richten sich gegen die Autobauer BMW, VW mitsamt der Töchter Audi und Porsche, sowie gegen Daimler. Es geht um mutmaßlich verbotene Absprachen zu technischen Standards, unter anderem der Abgasnachbereitung.

dpa Hannover/München Frühlingszeit gleich Autozeit - das gilt diesmal nur eingeschränkt. Zumindest in Deutschland. Während es viele Menschen nach dem Ende der dunklen Tagen normalerweise in größerer Zahl zum Händler oder zu Ausstellungen mit neuen Modellen zieht, fällt die sogenannte Frühjahrsbelebung 2021 bisher verhalten aus.

dpa/lni Osnabrück Trotz der prekären sportlichen Lage und zuletzt drei Heimniederlagen in einer Woche hat Osnabrücks Geschäftsführer Benjamin Schmedes einen erneuten Trainerwechsel ausgeschlossen. „Weil ich die Arbeit des Trainers mit der Mannschaft tagtäglich sehe“, sagte Schmedes der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Dienstagsausgabe) über VfL-Coach Markus Feldhoff. Der Ex-Profi hatte im März beim Fußball-Zweitligisten die Nachfolge von Marco Grote angetreten.

dpa/lni Celle Der Frühling kommt, die Rasenmäher-Saison muss begonnen haben: Unbekannte Diebe haben vor einem Baumarkt eine ganze Palette mit Mährobotern gestohlen. Der Schaden liege in vierstelliger Höhe, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Diebe hatten den Angaben zufolge zudem bereits vor einer Woche zugeschlagen. Die zwölf Mähroboter waren in Kartons auf einer Palette am Haupteingang des Baumarktes abgestellt. Die Beamten hoffen auf Hinweise von Zeugen, die möglicherweise das Verladen der Beute beobachtet haben.

dpa/lni Bremen Die Bremer SPD-Landesvorsitzende Sascha Karolin Aulepp soll neue Bildungssenatorin in ihrem Bundesland werden. Bürgermeister Andreas Bovenschulte schlage die 50-Jährige als Nachfolgerin von Claudia Bogedan (beide SPD) vor, berichteten Medien der Hansestadt unter Berufung auf den Senatssprecher.

dpa/lni Rotenburg Bei der Kollision mit einem Baum ist im Landkreis Rotenburg/Wümme ein Autofahrer tödlich verletzt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, ereignete sich der Unfall am Montag auf einer Kreisstraße zwischen Hanstedt und Rhade. Der 67-Jährige kam dabei auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn ab. Möglicherweise habe der Fahrer ein gesundheitliches Problem gehabt, hieß es. Trotz Wiederbelebung durch Ersthelfer starb der Mann noch an der Unfallstelle.

dpa/lni Oldenburg Der Oldenburgische Feuerwehrverband fordert eine schnellere Impfung von Feuerwehrleuten. Die Mitglieder erwarteten in den nächsten Wochen ein Umdenken der Landesregierung bei ihrer Priorisierung, hieß es in einer Mitteilung. Die „Nordwest-Zeitung“ hatte zuerst darüber berichtet.

dpa/lni Delmenhorst In der Stadt Delmenhorst gelten wegen hoher Corona-Infektionszahlen von Dienstagabend an Ausgangsbeschränkungen. Zwischen 21.00 Uhr und 5.00 Uhr dürfen die Bürger ihre Wohnungen nur bei triftigen Gründen verlassen. Hintergrund sei ein diffuses Infektionsgeschehen im Stadtgebiet, teilte die Stadtverwaltung mit. Die aktuell gültige Corona-Verordnung des Landes schreibt eine Verschärfung der Maßnahmen bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von dauerhaft mehr als 150 vor. Seit Montag liege der Wert seit mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen über dieser Marke, begründete die Verwaltung. Die Ausgangssperre soll zunächst bis zum 3. Mai befristet sein. Auch in den Kreisen Vechta und Gifhorn gelten wegen hoher Infektionszahlen derzeit Ausgangsbeschränkungen.

dpa/lni Bissendorf Ein 60-jähriger Motorradfahrer ist in Bissendorf im Landkreis Osnabrück mit einem Auto zusammengeprallt und schwer verletzt worden. Die Autofahrerin blieb unverletzt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Am Montagnachmittag wollte die 19-Jährige nach ersten Erkenntnissen links auf die Auffahrt zu Autobahn 30 fahren. Dabei übersah sie den Motorradfahrer, der ihr entgegenkam und prallte gegen das Zweirad. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

dpa/lni Bleckede Eine 19 Jahre alte Frau ist in Bleckede im Landkreis Lüneburg aus einem Transporter gegen ein Brückengeländer geschleudert und tödlich verletzt worden. Der Fahrer des Wagens erlitt schwere Verletzungen, wie die Polizei Lüneburg am Dienstag mitteilte. Der Transporter soll am Montagabend nach ersten Erkenntnissen wegen überhöhter Geschwindigkeit in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen sein. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, prallte gegen ein Brückengeländer und landete schließlich im Graben. Die junge Frau war vermutlich nicht angeschnallt und wurde aus dem Wagen gegen das Geländer geschleudert. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

dpa/lni Hannover Der niedersächsische Verfassungsschutz beobachtet eine zunehmende Gewaltbereitschaft und Radikalisierung von Corona-Leugnern und Rechtsextremen im Internet. Im Netz radikalisierten sich Menschen schneller, weil Verschwörungsmythen und rechtsextremistische Propaganda vielfach verfügbar seien, teilte die Behörde auf Anfrage mit. Die Anonymität beschleunige den Austausch mit Gleichgesinnten.

dpa Delmenhorst Der Fall beginnt mit einem Polizeieinsatz im Delmenhorster Wollepark, am Ende ist der kontrollierte 19-Jährige tot. Ob es einen direkten Zusammenhang gibt, ist unklar. Während die Polizei von einem tragischen Unglücksfall spricht, erheben Freunde und Familie des Toten schwere Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte. „Die Strafanzeige im Namen der Eltern basiert darauf, dass es bisher keinen Anhaltspunkt dafür gibt, warum der junge Mann gestorben ist - außer den Polizeieinsatz“, sagt die Anwältin der Familie, Lea Voigt. Die Familie hat sämtliche an dem Einsatz beteiligte Polizisten und Rettungskräfte angezeigt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der unterlassenen Hilfeleistung.

dpa Berlin/Hannover Niedersachsens Energieminister Olaf Lies (SPD) hat für einen schnelleren Ausbau des Ökostroms in Deutschland eine Neujustierung beim Artenschutz gefordert. Lies sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Es gibt viele Beispiele in Deutschland, bei denen einzelne, kleinteilige Schutzinteressen Klimaschutz-Großvorhaben auf unverhältnismäßige Weise blockieren. Das sind Vorhaben, die uns endlich große Schritte weiter bringen würden bei der Energiewende, dem Ausbau der Erneuerbaren Energien und damit beim Klimaschutz.“

dpa/lni Bremen Vor dem Bremer Landgericht wird am heutigen Dienstag (11.00) der Prozess gegen die ehemalige Leiterin des Bremer Flüchtlingsamtes fortgesetzt. Dabei will sich die Staatsanwaltschaft zu einer möglichen Einstellung des Verfahrens äußern. Die 60-jährige Angeklagte soll laut Anklage 14 Straftaten begangen haben; es geht um die Fälschung von Dokumenten, Verstöße gegen das Dienstgeheimnis und Vorteilsnahme (Az. 2 KLs 311 Js 71761/17). Ein auf Asylrecht spezialisierter Rechtsanwalt (42) ist wegen acht Taten angeklagt. Die Angeklagten hatten zum Prozessauftakt in der vergangenen Woche die jeweils beschriebenen Vorgänge eingeräumt, die Verteidigung stellte sie aber als harmlos oder nicht strafbar dar.

dpa/lni Aurich Nach dem Tod ihres Babys hat am Dienstag der Prozess gegen eine 34-jährige Frau vor dem Landgericht Aurich begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft der Angeklagten Körperverletzung mit Todesfolge vor. Nach den Ermittlungen soll die Frau ihr wenige Monate altes Kind im November 2017 so stark geschüttelt haben, dass der Säugling im Krankenhaus an den Verletzungen starb. Die Deutsche äußerte sich zum Auftakt des Prozesses nicht zu den Vorwürfen, wie der Gerichtssprecher sagte. (Aktenzeichen 11 Ks 2/19)

dpa Hannover/Hamburg Der Tüv Nord hat die Corona-Krise zum Ausbau seines Digitalgeschäfts genutzt und mehr Medizinprodukte geprüft. Die Rückgänge insgesamt konnte die Gruppe 2020 bei gleichzeitig hohen Investitionen aber nicht ausgleichen. Vorstandschef Dirk Stenkamp sprach am Dienstag von einer noch „robusten“ Entwicklung. So habe der Prüfkonzern mit Hauptsitz in Hannover - neben Tüv Süd (München) und Tüv Rheinland (Köln) eine der drei großen Tüv-Organisationen - Online-Zertifizierungen mit weltweit über 1000 „ortsunabhängigen Audits und Inspektionen“ pro Monat angeboten. Daneben gab es Schwerpunkte bei Schutzausrüstungen und in der Medizintechnik.

dpa/lni Visselhövede Nach einem Streit zweier Familien im Landkreis Rotenburg mit drei Verletzten hat die Polizei am Montagabend mehrere Objekte durchsucht. Nach dem Überfall am Sonntag habe man in sieben Objekten in Visselhövede und Walsrode nach den Tatverdächtigen und nach Beweismitteln gesucht, teilte die Polizei Rotenburg mit.

dpa Wolfsburg Die Fußball-Frauen des VfL Wolfsburg müssen im Titelkampf auf Abwehrspielerin Kathrin Hendrich verzichten. Die 29-Jährige fällt mit einer Innenbandverletzung im linken Knie rund sechs Wochen aus, wie der Bundesligist am Montagabend mitteilte. Die Nationalspielerin hatte sich die Verletzung beim Abschlusstraining vor dem 3:2 im Heimspiel gegen den SC Freiburg am Wochenende zugezogen.

dpa/lni Hannover Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hat nach einer Video-Konferenz von kommunalen Spitzenvertretern mit Bundeskanzlerin Angela Merkel weniger Impfbürokratie, eine nachvollziehbare Strategie in der Pandemie-Bekämpfung und klare Perspektiven gefordert. Dies sei die Haltung der Kommunen. Es sei zielführend, dass der Bund mit einem neuen Infektionsschutzgesetz das Krisenmanagement stärker an sich ziehe und neu ordne, so Onay in einer schriftlichen Mitteilung am Montag.

dpa/lni Hannover Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil will bei einem vorsichtigen Vorgehen in der Corona-Pandemie bleiben. Dies machte der SPD-Politiker am Montag im Gespräch mit der „Neuen Presse“ deutlich. „Nach erster Durchsicht beinhaltet der Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes für Niedersachsen eine Mischung aus einigen moderaten Verschärfungen und der Möglichkeit zu deutlichen Lockerungen. Das ist vor dem Hintergrund der öffentlichen Ankündigungen aus der Bundespolitik eher überraschend“, sagte Weil der Zeitung. Über die Einigung der Bundestagsfraktionen zeigte er sich verwundert.


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