Ratgeber
05.09.2022, 15:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

App verschafft Durchblick im Verkehrsrecht

Für Profis gemacht - praktisch für Laien: Die App „GdP“ von der Gewerkschaft der Polizei. Foto: dpa

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Für Profis gemacht - praktisch für Laien: Die App „GdP“ von der Gewerkschaft der Polizei. Foto: dpa

Berlin Bußgelder sind ständig Thema, schließlich ist man schon Verkehrsteilnehmer, sobald man zu Fuß das Haus verlässt. Die meisten haben als Auto-, Rad-, Motorrad- oder E-Roller-Fahrende noch viele weitere, stetig wechselnde Rollen im Straßenverkehr. Im Alltag provoziert das häufig Fragen, die sich darum ranken, was erlaubt ist und was nicht - oder wie viel wohl diese oder jene Ordnungswidrigkeit kostet.

Mit ihrer App „GdP“ will die Gewerkschaft der Polizei Kollegen digitales Rüstzeug für den Einsatz an die Hand geben. Die Anwendung ist ausdrücklich auch frei für alle Interessierten nutzbar und bietet viele nützliche, modular aufgebaute Informationen.

Im Modul Streifenhelfer finden sich etwa alle Ordnungswidrigkeiten samt Tatbestandsnummern (TBNR), vorgesehener Strafen und grafischer Übersichten, was etwa rund ums Fahrrad oder rund um E-Roller rechtlich gilt. Kategorien wie Fußgänger, Dokumente, Verkehrskontrollen, Drogen und Alkohol, Halten und Parken, Verkehrszeichen, Unfälle, Geschwindigkeit oder Führerschein erleichtern das Suchen und Finden.

Der integrierte Tatbestandskatalog liefert das zur TBNR gehörige Bußgeld, gegebenenfalls fällige Punkte und Fahrverbote sowie Rechtsvorschriften. Der Katalog lässt sich nach TBNR oder frei nach Stichwörtern durchsuchen. Die Stadt- und Kreissuche nach Kennzeichen samt Karte dürfte einige interessieren. Ebenso das Modul zum Ermitteln der nötigen Führerscheinklasse abhängig von Alter und Fahrzeug. Auch der umgekehrte Weg funktioniert: Darf man mit diesem Führerschein jenes Fahrzeug führen?. Dafür benötigt man Daten aus der Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs. dpa