10.08.2022, 09:00 Uhr / Lesedauer: ca. 4min

Junge Familie

Ab in die Bücherei

author Von Carolin Ernst

Liebe Eltern,

der Platz in unseren Bücherregalen wird langsam knapp. Meine Leidenschaft für schöne, lustige, traurige und mitreißende Bücher habe ich an meine Töchter weitergeben. Also können wir eigentlich nie genug Bücher haben - allerdings platzen nun die besagten Regale langsam aus allen Nähten. Und wer schon mal versucht hat, mit Kinder Sachen auszusortieren, wird mir zustimmen: Nichts ist so spannend wie etwas, das ich gerne weitergeben will.

Wenn der Platz in den Regalen knapp wird, empfiehlt sich der Besuch in der Bücherei, um neuen Lesestoff zu finden. Foto: Ernst

Wenn der Platz in den Regalen knapp wird, empfiehlt sich der Besuch in der Bücherei, um neuen Lesestoff zu finden. Foto: Ernst

Aber für dieses Problem gibt es eine bewährte Lösung: Wir sind jetzt regelmäßige Besucher der Nordhorner Stadtbibliothek. Und genießen gleich mehrere Vorteile: Mit einem Jahresbeitrag von 12 Euro für mich und einer kostenlosen Karte für meine große Tochter ist es unschlagbar günstig. In den Büchereien der Samtgemeinden Neuenhaus, Schüttorf und Emlichheim zahlt ein Erwachsener 6 Euro pro Jahr. Bei der Bücherei der St.-Antonius-Gemeinde in Lohne kostet der Jahresbeitrag 5 Euro. In der Bücherei der lutherischen Gemeinde in Bad Bentheim darf man die Bücher, CDs und DVD sogar kostenfrei ausleihen. Und auch in vielen kleineren Gemeinden gibt es einige Angebote.

Aber mal ganz von den Kosten abgesehen macht es einfach Spaß, durch die Regalreihen zu streifen und neue Bücher zu entdecken. Die Auswahl ist riesig und ich entdecke auch Bücher außerhalb meiner „Komfortzone“. Und die Mädchen lieben es, zu stöbern und Bücher auf „ihren“ Stapel für die Ausleihe zu legen. Es zählt also durchaus als kleiner Ausflug, wenn wir unsere Tasche für die Bücherei packen.

Okay, einen Nachteil habe ich auch schon erlebt: Kurz bevor die Abgabe ansteht, ist mindestens eins der Bücher spurlos verschwunden. Dann bleibt mir nicht, als alles auf den Kopf zu stellen und in allen Ecken zu suchen. Nun ja, bei der Gelegenheit räume ich dann wenigstens gleich mal wieder auf.

Winnie Puuh - Das große Buch

Von Carolin Ernst

Die Geschichte von Winnie Puuh, dem Bären, ist schon fast 100 Jahre alt. Alan Alexander Milne hat mit den Geschichten rund um den Teddy „von sehr geringem Verstand“, der einem Kuscheltier seines Sohnes nachempfunden ist, wirklich etwas Zeitloses geschaffen. 1926 erschien „Winnie-the-Pooh“ zunächst auf englisch - und im Jahr 2022 kugeln sich meine Töchter noch vor Lachen, wenn ich ihnen von Winnie Puuh, Rabbit, Tigger und Ferkel vorlese.

Die Geschichten rund um Puuh, den tollpatschigen Bären, bringen auch Kinder auch nach knapp 100 Jahren zum Lachen. Foto: Ernst

Die Geschichten rund um Puuh, den tollpatschigen Bären, bringen auch Kinder auch nach knapp 100 Jahren zum Lachen. Foto: Ernst

Mut, Freundschaft, Spaß und Regeln sind Themen, die fast immer in den Geschichten vorkommen. Die Kinder finden sich mit den liebenswert trotteligen Figuren wider. Ein Klassiker, der es auch nach knapp 100 Jahren wert ist immer wieder gelesen zu werden.

Winnie Puuh - Das große Buch mit den besten Geschichten; ISBN 13-978-3551280152, circa 12 Euro.

Wasserspielplatz auf dem LAGA-Gelände in Gronau

Von „Vechtekind“ Anja Glöckner

Bei den hohen Sommertemperaturen sehnt sich der Körper nach einer kleinen Abkühlung. Wer sich jedoch weder in einem Schwimmbad noch an einem Badesee erfrischen möchte, kann im nordrhein-westfälischen Gronau auf seine Kosten kommen. Auf dem Gelände vor dem Rock- und Popmuseum befindet sich ein großer und sehr schöner Wasserspielplatz.

Auf der gut überschaubaren Fläche – das ist ja für die Aufsicht der Kinder nicht ganz unerheblich – kann man sich nach Herzenslust Abkühlung verschaffen. Es erwarten die zumeist kleinen Besucher viele verschiedene Wasserspiele und ein kleines Wasserbecken. Hier spritzt und sprüht es an jeder Ecke. Aus dem Boden schießen Wasserfontänen, die zum Teil in Wasserbögen münden, unter denen man hindurchlaufen kann.

Die Wasserspiele sind abwechselnd nacheinander geschaltet und sorgen für manche Überraschung. Foto: Glöckner

Die Wasserspiele sind abwechselnd nacheinander geschaltet und sorgen für manche Überraschung. Foto: Glöckner

Ich war mit meinen Kindern samt Badesachen und einem Picknickkorb dort. Während ich das fröhliche Treiben von einer der zahlreichen Bänke beobachtet habe, lieferten sich meine Töchter eine ordentliche Wasserschlacht. Überall gab es fröhliches Kinderlachen und zufriedene Eltern, die den Kids beim Toben zugeschaut haben.

Aber auch als Erwachsener macht es Spaß, sich die eine oder andere Abkühlung zu verschaffen. Die Wasserspiele sind abwechselnd nacheinander geschaltet, und so kam es bei unserem Besuch sogar vor, dass eine Mutter nichts ahnend Fotos von ihren Kindern machte und plötzlich vom Wasser umringt war – ein Riesenspaß für alle Beteiligten! Der Wasserspielplatz ist kostenfrei nutzbar und in den Sommermonaten täglich von 11 bis 18 Uhr in Betrieb.

Zum Klettern gibt es auf dem Spielplatz auch ein großes Piratenschiff. Foto: Glöckner

Zum Klettern gibt es auf dem Spielplatz auch ein großes Piratenschiff. Foto: Glöckner

Ausreichend Parkplätze stehen zur Verfügung und können teilweise für zwei Stunden kostenlos genutzt werden. Wir haben auf dem Parkplatz an der Kirchinsel geparkt. Von dort aus geht es über das große Areal der Landesgartenschau (LAGA) 2003 zum Wasserspielplatz. Hier gibt es viele Spielmöglichkeiten für Kinder. Sie können auf Baumhäuser klettern oder das große Piratenschiff entern. In der Mitte des Geländes befindet sich eine große Pyramide, die über 105 Stufen zu erklimmen ist. Der Aufstieg lohnt sich: Von dort oben hat man einen tollen Blick über das Gelände und Teile von Gronau. Alle Flächen sind öffentlich und kostenfrei zugänglich.

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