21.10.2022, 11:00 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Post vom Chefredakteur

25 Jahre GN-Online: Kinder, wie die Zeit vergeht...

author Von Steffen Burkert

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Kinder, wie die Zeit vergeht… Neulich war das Internet noch Neuland, jetzt ist GN-Online bereits 25 Jahre alt. Ein Vierteljahrhundert! Wir selbst hätten unser eigenes Jubiläum fast verpasst, wenn nicht ein Kollege zufällig auf einen Bericht über die erste „Homepage“ der GN gestoßen wäre. Gefunden hat er den Text beim Stöbern im guten alten Zeitungsarchiv, ausgerechnet… :-)

„Seit knapp zwei Wochen bieten die Grafschafter Nachrichten einen schnellen Zugang ins Internet an“, konnten wir in dem Artikel von Ende September 1997 über unsere eigene Geschichte nachlesen. „GN-Online ermöglicht allen Nutzern, schon am Abend die wichtigsten Zeitungsmeldungen des nächsten Tages aus aller Welt, aus dem Lokalen und vom Sport zu lesen.“

Die „Geburtsanzeige“ für GN-Online: Artikel von Ende September 1997.

© FotoWare indexmanager

Die „Geburtsanzeige“ für GN-Online: Artikel von Ende September 1997.

Wie früh die GN damals mit ihrem Online-Angebot an den Start gingen, belegt die Tatsache, dass die Grafschafter Nachrichten für viele ihrer Leser überhaupt erst die technischen Voraussetzungen dafür schaffen mussten, das Internet nutzen zu können. „Gleichzeitig reihen sich die GN in die Riege der sogenannten Provider ein, die allen Interessenten die Möglichkeit geben, mithilfe eines handelsüblichen Modems oder einer ISDN-Karte vom eigenen PC aus ins weltweite Netz der Datenkommunikation einzusteigen“, stand in demselben Artikel.

„Ich bin drin!“

Einer dieser Provider hieß damals übrigens AOL. Vielleicht erinnern sich einige von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, noch an den Werbesport mit Boris Becker und an seinen legendären Satz: „Ich bin drin!“ Das war 1999. Die GN waren zu diesem Zeitpunkt schon seit zwei Jahren drin in diesem Internet.

Ein Internetanschluss mithilfe der Grafschafter Nachrichten, das ging technisch anfangs so: Der neue Einwahlpunkt ins Internet lag im GN-Verlagshaus im GIP. Von dort führte eine 2-Megabit-Glasfaserleitung zu einem Knotenpunkt in Oldenburg. „Dies ermöglicht einen schnellen Zugriff auf das Internet mit all seinen verfügbaren digitalen Texten und Bildern“, erklärten die GN damals, also 1997, in der gedruckten Ausgabe ihren Lesern.

Früh angefangen, schnell weiterentwickelt

„Angesichts der zunehmenden Zahl von PC-Nutzern, die gerade unter jungen Leuten festzustellen ist, erwarten wir in den nächsten Jahren eine große Nachfrage“, wurde der damalige GN-Geschäftsführer Jürgen Wegmann in der eigenen Zeitung zitiert. Inzwischen sind es längst nicht mehr nur die Jungen, die GN-Online nutzen, und sie kommen auch nicht mehr überwiegend mit dem PC (sondern zu mehr als 80 Prozent mit mobilen Geräten). Aber sie kommen, und das in großer Zahl. Allein GN-Online verbucht inzwischen rund 5,5 Millionen Seitenaufrufe pro Monat. Und rund um das Nachrichtenportal sind viele weitere digitale Angebote aus dem Hause GN entstanden, von Alexa-Skills bis zu Mediaboxen, vom E-Paper bis zu Newslettern, von Facebook bis Instagram.

Startseite von GN-Online am 17. April 2003.

© Burkert, Steffen

Startseite von GN-Online am 17. April 2003.

Wie sah es aus im Internet vor 25, vor 20 oder auch vor 15 Jahren? Ich finde es sehr amüsant, mich durch alte Versionen von GN-Online zu klicken. Probieren Sie es doch mal aus, im Internet-Archiv „Wayback Machine“ sind wahre Schätze erhalten geblieben. Für die frühesten Seiten müssen Sie dort allerdings nach dem unaussprechlichen „www.gnonline.de“ suchen, ohne Bindestrich. Unsere heute bekannte Adresse hatten anfangs noch die damaligen Grenzland-Nachrichten vom Niederrhein inne.

Was wir alles schon konnten! Oder zumindest versuchten...

Manches kommt einem beim Stöbern im digitalen Archiv tatsächlich sehr alt vor. Anderes wiederum erstaunt mich: Was wir damals alles schon konnten! (Oder zumindest versucht haben…) Wenn man mittendrin steckt in dieser Entwicklung, dann vergisst man leicht, wie rasant das alles geht. Hält man aber kurz inne, und so ein 25-jähriges Bestehen ist doch ein guter Anlass dafür, dann wird einem bewusst, was für eine technische Revolution wir da gerade erleben und wie stark diese unsere Gesellschaft - und damit eben auch unsere Arbeit als Journalisten - verändert.

Das ist herausfordernd, manchmal vielleicht auch überfordernd. Aber ich finde: Das ist vor allem spannend! Mal sehen, was in den nächsten 25 Jahren alles noch geht...

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