23.08.2021, 06:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Guten Morgen!

2104, 2105, 2106, 2107...

Von Andre Berends

Die Spaziergänge mit meinem Hund führen mich fast täglich an den Nordhorner Vechtesee. Während der Vierbeiner per Nase auskundschaftet, was es Neues gibt, lasse ich meinen Blick langsam über Ufer und Wasser schweifen. Meistens gibt es nichts Spannendes zu sehen, was ja eigentlich auch ganz schön ist. Doch kürzlich durfte ich tatsächlich etwas Neues entdecken: die Fahrradzählmaschine, die in Form einer blauen Stele mit Digitalanzeige am Radweg steht. Über diese Anschaffung ist zuletzt lebhaft diskutiert worden – und was soll ich sagen? Ich finde sie toll!

Fleißige Helferlein haben nämlich kurz zuvor ein paar Meter weiter auch eine neue Bank aufgestellt – und dort verweilen mein Hund und ich gern mal. Letzten Sonntag saßen wir hier hundert Fahrräder lang. Eine Viertelstunde hat das nur gedauert. Natürlich schaue ich genau hin, ob auch jedes Fahrrad gezählt wird. Nur ganz selten, wenn eine vielrädrige Kolonne über die Bodenschleifen saust, kommt die Technik etwas durcheinander. Da kann dann schon mal ein Radfahrer unbemerkt passieren. Aber da komme ich mit dem Zählen auch nicht mehr hinterher.

Dass der Radweg viel befahren ist, das haben mein Hund und ich ja gewusst. Aber dass es tausende Fietsen pro Tag sind, das hat zumindest mich überrascht. Mein Hund nahm das eher kommentarlos hin. Doch: War es wirklich nötig, dass ein Unsympath kurz nach der Inbetriebnahme mit einem Schlüssel oder was auch immer das Display der Stele auf beiden Seiten zerkratzen musste? Darüber könnte ich mich aufregen.

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