03.01.2020, 12:03 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Steigende Passagierzahlen bei internationalen Verbindungen

2019 fuhren vier Millionen Reisende mit dem Zug von den Niederlanden zu einem Ziel im Ausland. Das ist ein Wachstum von 13 Prozent oder fast einer halben Million Reisenden im Vergleich zu 2018.

Reisende steigen am Hauptbahnhof auf Gleis 14 in den IC 142 von Berlin nach Amsterdam ein. Die internationalen Züge auf dieser Strecke haben im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zugelegt. Foto: Soeren Stache/dpa

Reisende steigen am Hauptbahnhof auf Gleis 14 in den IC 142 von Berlin nach Amsterdam ein. Die internationalen Züge auf dieser Strecke haben im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent zugelegt. Foto: Soeren Stache/dpa

Amsterdam/Berlin Das berichtet die niederländische Tageszeitung „Tubantia“ und nimmt dabei Bezug auf die Nachrichtenagentur ANP sowie das Unternehmen Nederlandse Spoorwegen (NS) Internationaal.

Die internationalen Züge nach Brügge und zum Flughafen Brüssel nahmen 22 Prozent mehr Passagiere auf und verzeichneten damit das stärkste Wachstum. Berlin (+20 Prozent) und Düsseldorf (+15 Prozent) erwiesen sich auch bei Zugreisenden als beliebte Reiseziele.

„Der internationale Zug hat im vergangenen Jahr viel Aufmerksamkeit erhalten“, sagt Heike Luiten, Direktorin von NS Internationaal. Immer mehr Reisende empfinden den Zug als komfortables und nachhaltiges Fortbewegungsmittel. „Die Intercity zwischen Amsterdam und Berlin verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 nicht weniger als 18 Prozent mehr Reisende als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Laut der niederländischen Eisenbahn spielt die Klimadiskussion „unbestreitbar eine Rolle“.

Die Zahl der Passagiere, die in Almelo in den internationalen Zug einsteigen, stieg innerhalb eines Jahres um 8 Prozent. Von Twente aus erreichen Sie mit dem Intercity in weniger als 4,5 Stunden das Herz der deutschen Hauptstadt.

Auffällig ist für NS Internationaal, dass auch weiter entfernte Ziele in Europa wie Bordeaux (+61 Prozent), Mailand (+56 Prozent) und Barcelona (+31 Prozent) ein deutliches Wachstum erzielt haben. „In absoluten Zahlen, mit Zehntausenden von Zugpassagieren pro Jahr, mag es bescheiden bleiben, aber das Wachstum ist beeindruckend“, sagte Luiten.

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