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08.08.2018, 10:25 Uhr

Zollamt: Kraftfahrzeugsteuer für Wohnwagenanhänger zu hoch

Das Hauptzollamt Osnabrück macht auf einen Fehler aufmerksam: Kürzlich wurde die Kraftfahrzeugsteuer für einige Wohnwagenanhänger falsch berechnet und zu hoch festgesetzt. Die betroffenen Fahrzeughalter sollen schriftlich informiert werden.

Zollamt: Kraftfahrzeugsteuer für Wohnwagenanhänger zu hoch

Die Kraftfahrzeugsteuer für Wohnwagenanhänger wurde zum Teil falsch berechnet, teilt das Hauptzollamt Osnabrück mit. Symbolfoto: CIVD

Osnabrück „Bei der Festsetzung der Kraftfahrzeugsteuer für Wohnwagenanhänger ist es bei einer technischen Umstellung bedauerlicherweise zu einem Fehler gekommen“, teilt das Hauptzollamt Osnabrück am Mittwoch mit. In der Folge wurden neue Kraftfahrzeugsteuerbescheide für Wohnwagenanhänger versandt. In den meisten Fällen seien dabei nur ein neuer Entrichtungszeitraum (Steuerjahr), beginnend jeweils zum 22. Juni eines Jahres, festgelegt. „Die Höhe der zu zahlenden Jahressteuer wurde nicht verändert. Diese Steuerbescheide haben grundsätzlich weiterhin Bestand“, so der Zoll.

In einem geringeren Teil der betroffenen Steuerfälle kam es in der Folge – neben der Festsetzung eines neuen Entrichtungszeitraums – zu einer fehlerhaften Berechnung der Kraftfahrzeugsteuer. Hier wurde die im vorhergehenden Steuerbescheid berücksichtigte Aufliege- beziehungsweise Stützlast nicht mehr gemäß Paragraf 8 Nr. 2 Kraftfahrzeugsteuergesetz vom verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtgewicht abgezogen und die gewichtsbezogene Kraftfahrzeugsteuer zu hoch festgesetzt. Die Zollverwaltung wird in diesen Fällen eine Berichtigung von Amts wegen veranlassen.

Die von der falschen Steuerhöhe betroffenen Fahrzeughalter erhalten voraussichtlich bis Ende August 2018 einen geänderten Steuerbescheid, der die korrekte Steuerhöhe ausweist.

„Soweit eine Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren gegeben ist, erfolgt die Erstattung der zu viel erhobenen Kraftfahrzeugsteuer auf das bekannte Bankkonto“, teilt das Hauptzollamt mit. Soweit kein SEPA-Lastschriftmandat besteht, ist zur Erstattung der zu viel erhobenen Kraftfahrzeugsteuer die Mitteilung einer Bankverbindung erforderlich. Eine diesbezügliche Aufforderung erfolgt laut Zoll mit Zustellung des korrigierten Kraftfahrzeugsteuerbescheids.

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