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27.05.2020, 12:15 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Wirtschaftsförderung: Bereiche kämpfen um ihre Existenz

Die Corona-Pandemie hat laut Wirtschaftsförderung der Grafschaft Bentheim dafür gesorgt, dass die Wirtschaft „auf schmerzhafte Weise“ auf den Prüfstand gestellt wurde. 11,6 Millionen Euro Hilfen habe die NBank bereits an hiesige Betriebe ausgezahlt.

Bereiche der Grafschafter Wirtschaft kämpfen laut Wirtschaftsförderung des Landkreises um ihre Existenz. Symbolfoto: Robert Michael/dpa

Bereiche der Grafschafter Wirtschaft kämpfen laut Wirtschaftsförderung des Landkreises um ihre Existenz. Symbolfoto: Robert Michael/dpa

Nordhorn „Das sind jetzt für viele Unternehmen, Gewerbetreibende, Selbständige und Freiberufler ganz harte Zeiten. Da ist es unsere Aufgabe, mit allen verfügbaren Mitteln zur Seite zu stehen“, schildert Ralf Hilmes, Leiter der Wirtschaftsförderung (Wifö), die aktuellen Aufgaben seiner Abteilung in einer Mitteilung. Fast über Nacht habe die Corona-Pandemie dafür gesorgt, „dass die Krisenfestigkeit der Grafschafter Wirtschaft auf schmerzhafte Weise auf den Prüfstand gestellt wurde.“ Die Grafschafter Wirtschaft habe bis zu diesem Frühjahr „eine hervorragende wirtschaftliche Entwicklung mit einem dynamischen Beschäftigungswachstum hingelegt“. „Und nun haben wir die Situation, dass Bereiche um ihre Existenz kämpfen“, stellt Hilmes in klaren Worten dar.

1.700 Anträge aus Grafschaft

Als ein Indiz nennt die Grafschafter Wifö die Anfragen an die Niedersächsischen Investitions- und Förderbank (NBank). Die ist unter anderem für die Corona-Sofort-Hilfe von Bund und Land und die Digitalbonus-Förderung für Investitionen in Homeoffice- und Videokonferenztechnik zuständig. „Anfangs hakte es da noch etwas, mittlerweile sind aus der Grafschaft rund 1.700 Anträge auf den Weg gebracht. Viele davon sind von der NBank bewilligt und bereits ausgezahlt, bisher sind es 11,6 Mio. Euro“, berichtet Hilmes. Mittel im Corona-Hilfspaket seien noch vorhanden. „Nun heißt es aber schnell sein, denn die Antragsfrist endet am 31. Mai 2020.“

Beratungsaufkommen sinkt

Die Wifö hätten seit Beginn der Corona-Pandemie unzählige Fragen zur Aufrechterhaltung von Geschäftsbetrieben, coronabedingten Produktivstundenausfällen oder Entschädigungsleistungen erreicht. Aktuell sinke das Beratungsaufkommen. Die Wifö könne sich nun wieder stärker auf andere Aufgaben wie den Ausbau der digitalen Infrastruktur wie Breitband und Mobilfunk konzentrieren. „Denn das hilft uns – wie wir jetzt spüren konnten – in solchen Krisen sehr.“

Erreichbar ist die Wirtschaftsförderung unter 05921 / 96-2300 oder per Mail unter wifoe@grafschaft.de und auf der Webseite wirtschaftsfoerderung.grafschaft-bentheim.de.

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