22.04.2020, 09:54 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Wettbewerb „Das beste Heimatmuseum“ gestartet

Dr. Daniela De Ridder ruft zur Bewerbung für das beste Heimatmuseum auf. Der Stiftungspreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2020.

Dr. Daniela De Ridder zu Besuch bei den Vertretern des Heimatvereins Uelsen. Foto: SPD

Dr. Daniela De Ridder zu Besuch bei den Vertretern des Heimatvereins Uelsen. Foto: SPD

Berlin Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder ruft alle Museen, Städte und Kommunen aus der Region auf, sich für den mit 15.000 Euro dotierten Stiftungspreis „Das beste Heimatmuseum“ der Stiftung „Lebendige Stadt“ zu bewerben. Bewerbungsfrist ist der 30. Juni 2020. Die Bewerbungsadresse lautet stiftungspreis@lebendige-stadt.de.

„Das Interesse an Geschichte und Geschichten, die sich einst direkt vor der eigenen Haustür ereigneten, ist ungebrochen. Ob durch das Archivieren und Sammeln historischer Dokumente oder das Restaurieren von Gebäuden – mit ihrer wertvollen Arbeit prägen die Museen unsere Kulturlandschaft und sind seit jeher Orte der Kommunikation und Begegnung. Viele unserer hiesigen Kultureinrichtungen haben bereits auf gesellschaftliche Veränderungen wie den demographischen Wandel reagiert und neue Ausstellungskonzepte konzipiert“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

Preiswürdig in diesem Jahr sind Heimatmuseen, die zukunftsorientiert handeln, indem sie die gesellschaftlichen Veränderungen aufgreifen und ihre Konzepte darauf anpassen. Dazu zählen beispielsweise der Einsatz moderner Technologien genauso wie inklusive Bildungsangebote, um auch neue Besuchergruppen anzusprechen und ihr Interesse für die heimatliche Geschichte und Kultur des Ortes oder der Region zu gewinnen. Das Anliegen der Stiftung ist es, „Best-practice-Beispiele“ zu fördern, die für andere Kommunen Vorbild sein können.„Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in der weite Teile unseres vielfältigen Kulturangebots geschlossen sind, ist es von großer Bedeutung, dass wir unsere kulturellen Einrichtungen nicht im Stich lassen und zugleich neue Wege gehen, etwa mit Unterstützung von Digitalisierung oder Museumspädagogik. Eine offene und moderne Gesellschaft braucht schließlich eine lebendige Kunst und das Wissen um eine historisch gewachsene Kultur, die für jeden zugänglich sein muss“, bekräftigt De Ridder abschließend.

Alle Informationen zum Wettbewerb sowie zur Stiftung „Lebendige Stadt“stehen im Internet auf www.lebendige-stadt.de/stiftungspreis

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