Grafschafter Nachrichten
11.09.2019

„wellcome“ Nordhorn für Engagementpreis 2019 nominiert

„wellcome“ Nordhorn für Engagementpreis 2019 nominiert

Einige der „wellcome“-Ehrenamtlichen aus der Grafschaft Bentheim (stehend, von links): Annelen Hofschröer, Barbara Hanraets, Ingrid Otten und Elisabeth Brinkers mit „wellcome“-Koordinatorin Alina Whitworth (vorne).Foto: privat

Ehrenamtliche entlasten Familien im ersten Jahr nach der Geburt – die landesweite Initiative „wellcome“ wurde 2018 ausgezeichnet. Jetzt ist das landesweite Angebot – und damit auch „wellcome“ Nordhorn – für den Deutschen Engagementpreis nominiert.

Nordhorn Ehrenamtliche entlasten Familien im ersten Jahr nach der Geburt eines Babys – die landesweit agierende Initiative „wellcome“ wurde vergangenes Jahr mit dem Niedersachsenpreis für Bürgerengagement ausgezeichnet. Jetzt ist das landesweite Angebot – und damit auch „wellcome“ Nordhorn – für den Deutschen Engagementpreis nominiert und hat die Chance auf ein Preisgeld von 10.000 Euro.

In Niedersachsen engagieren sich rund 400 Ehrenamtliche an 23 Standorten für das Angebot „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“. Ausgezeichnet wurden die niedersächsischen „wellcome“-Ehrenamtlichen 2018 für ihr herausragendes Engagement im Bereich Soziales. Ihr besonderer Einsatz für Familien im ersten Jahr nach der Geburt erfährt durch die aktuelle Nominierung eine weitere hochrangige Anerkennung.

„Wellcome“ unterstützt frischgebackene Eltern in der Grafschaft Bentheim und versteht sich als „moderne Nachbarschaftshilfe für Eltern“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Konkret: Ehrenamtliche entlasten Familien für ein paar Monate ein bis zwei Mal pro Woche ganz praktisch im Alltag. Die Ehrenamtlichen helfen so, wie es sonst Familie, Freunde oder Nachbarn tun würden. Sie gehen mit dem Baby spazieren, damit die Mutter Schlaf nachholen kann, begleiten die Zwillingsmutter zu Arztbesuchen oder spielen mit den Geschwisterkindern. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite oder hören einfach zu.

In der Grafschaft Bentheim gibt es das Angebot „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ seit 2008. Umgesetzt wird es vom reformierten Diakonischen Werk Grafschaft Bentheim in Nordhorn.

Derzeit setzt sich das Team um Koordinatorin Alina Whitworth aus acht Ehrenamtlichen zusammen. „Für den deutschen Engagementpreis nominiert zu sein, ist etwas ganz Besonderes. Und die Ehrenamtlichen haben es sich verdient: Allein im Jahr 2018 haben sie den Familien insgesamt 374 Stunden ihrer Zeit geschenkt“, sagt „wellcome“-Koordinatorin Alina Whitworth.

Die Nachfrage der Familien nach Unterstützung wächst stetig. Damit der Bedarf gedeckt werden kann, ist das „wellcome“-Team auf der Suche nach Verstärkung und freut sich über neue Ehrenamtliche. „wellcome“-Ehrenamtliche können ganz schnell und konkret helfen. Und alle werden beschenkt: die Familie durch praktische Entlastung und die Ehrenamtlichen durch das Lächeln der Kinder. Familien, die sich Unterstützung wünschen, können sich ganz unbürokratisch mit der Teamkoordinatorin in Verbindung setzen und sich beraten lassen.

Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis entscheidet eine Online-Abstimmung. Auf die Gewinner in fünf Kategorien, die eine Experten-Jury bestimmt, warten Preisgelder in Höhe von je 5000 Euro. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis entscheiden die Bürgerinnen und Bürger: Vom 12. September bis 24. Oktober werden deren Stimmen online gesammelt.

„Alle können bei dieser Abstimmung mitmachen und damit ein Zeichen für das bürgerschaftliche Engagement für Familien setzen. Wir freuen uns über jede Stimme für „wellcome“ Niedersachsen“, sagt Teamkoordinatorin Whitworth und ruft damit alle zur Abstimmung auf unter www.deutscher-engagementpreis.de.

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