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05.07.2018, 10:45 Uhr

Waldbrandgefahr: Landkreis spricht zahlreiche Verbote aus

Die anhaltende Trockenheit lässt die Gefahr von Waldbränden steigen. Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat deswegen eine Wandbrandverordnung erlassen – mit zahlreichen Verboten. Die Verordnung gilt ab sofort.

Waldbrandgefahr: Landkreis spricht zahlreiche Verbote aus

Schlimme Folgen kann falsches Verhalten im Wald haben – gerade, wenn wie derzeit erhöhte Waldbrandgefahr besteht. Das Bild zeigt einen Waldbrand in Wielen im Jahr 2016. Foto: Konjer

Nordhorn Aufgrund der anhaltenden Trockenheit hat der Landkreis Grafschaft Bentheim eine Waldbrandverordnung erlassen, die ab sofort gilt. „Sie wird erst wieder aufgehoben, wenn die erhöhte Waldbrandgefahr nicht mehr besteht“, teilt ein Sprecher der Verwaltung mit.

Auf markierten Wegen bleiben

Nach der Verordnung ist es verboten, in Wäldern, Mooren und Heidegebieten Straßen, befahrbare Wege sowie markierte Wander- und Reitwege zu verlassen. „Außerdem ist es untersagt, in Wäldern, Mooren und Heidegebieten oder in gefährlicher Nähe davon Feuer anzuzünden, zu rauchen und mit feuergefährlichen Gegenständen umzugehen“, heißt es weiter. Ausgenommen vom Verbot sind die Erledigung öffentlicher Aufgaben sowie die rechtmäßige Bewirtschaftung und Nutzung von Grundstücken.

Ein Verstoß gegen die Verordnung gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße geahndet werden.

Waldbrandgefahr bleibt noch weiter bestehen

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat sich in Abstimmung mit den Waldbrandbeauftragten zu diesem Schritt entschieden. „Auch wenn der Deutsche Wetterdienst in den kommenden Tagen eher von einer abnehmenden Gefahr ausgeht, so bleibt die Waldbrandgefahr weiter bestehen. Darum haben wir gewisse Verhaltensregeln im Rahmen einer Verordnung vorgeschrieben“, so Paul Uphaus, Leiter der unteren Naturschutz- und Waldbehörde beim Landkreis.

Erhöhte Aufmerksamkeit bei Freizeitaktivitäten in der Natur

„Generell gilt es im Wald und in der freien Natur, erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit walten zu lassen, so auch bei Freizeitaktivitäten“, betont der Pressesprecher. „Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegengelassenen Flaschen und Glasscherben, aber auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen aus.“

Außerdem mahnt er: „Alle Waldbesucher sollten zudem die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen blockieren. Autos sollten nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.“ Wird ein Waldbrand bemerkt, sollte die Feuerwehr sofort über die Notrufnummer 112 gerufen werden.

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