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08.11.2019, 18:16 Uhr

Vorträge: Der plötzliche Herztod kann jeden treffen

Plötzlicher Herztod und Risikogruppen sind als Themen der Vorträge anlässlich der Herzwochen. Sie werden am Mittwoch, 13. November, in der VHS Nordhorn und am Mittwoch, 20. November, in der Oberschule Schüttorf veranstaltet. Beginn ist jeweils um 17 Uhr.

Vorträge: Der plötzliche Herztod kann jeden treffen

Zu den Vorträgen der Herzwoche laden ein (von links): Prof. Dr. Frank Weber (Chefarzt Euregio-Klinik), Karola Langenhoff (Volkshochschule Grafschaft Bentheim), Ursula Beckermann (Deutsche Herzstiftung) und Dr. Amrane Rouar (Oberarzt Euregio-Klinik).Foto: privat

Nordhorn Der plötzliche Herztod kann jeden treffen. Es gibt jedoch Risikogruppen. Hier sind insbesondere Menschen mit koronarer Herzerkrankung (Arterienverkalkung des Herzens) gefährdet. „Am besten ist es natürlich, der Risikogruppe gar nicht erst anzugehören“, sagt Prof. Dr. Frank Weber, Chefarzt der Euregio-Klinik. Dafür kann man selbst etwas tun, zum Beispiel: sich vernünftig ernähren, nicht rauchen, sich ausreichend körperlich belasten und wenn dann die Blutfette noch immer zu hoch sind, auch die passenden Medikamente einnehmen.

Kommt es dennoch zu einem Herzstillstand, so sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit ohne Wiederbelebungsmaßnahmen um 10 Prozent je Minute, berichtet Weber. Nach zehn Minuten gibt es quasi keine Überlebenschance mehr. Die maximal zulässige Einsatzzeit des Rettungswagens wiederum beträgt in Niedersachsen 15 Minuten.

Weber: „Wenn man also die Chance zur Wiederbelebung eines Betroffenen wahren will, muss man unmittelbar nach Absetzen des Notrufs über 112 mit der Reanimation beginnen. Es genügt dabei die alleinige Herzdruckmassage. Es lohnt sich, entsprechende Kurse zu besuchen. Denn jeder kann in die Situation kommen, Leben retten zu müssen.“

Anmeldungen zu diesen Vortragsveranstaltungen sind möglich bei der Volkshochschule Grafschaft Bentheim unter der Telefonnummer 05921 83650 oder per E-Mail an info@vhs-nordhorn.de.

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