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09.07.2018, 12:06 Uhr

Versorger mahnen: Garten nicht mit Trinkwasser gießen

Kaum steigen die Temperaturen, bewässern zahlreiche Grafschafter ihre Gärten mit Trinkwasser oder füllen den Swimmingpool damit. Nun warnen mehrere Versorgungsbetriebe davor. Trinkwasser sei ein Lebensmittel, dass nicht verschwendet werden dürfe.

Versorger mahnen: Garten nicht mit Trinkwasser gießen

Die Wasserabgabe schnellt derzeit insbesondere in den Abendstunden in die Höhe. Verursacht wird der Anstieg unter anderem von Grafschaftern, die ihren Garten mit Trinkwasser sprenkeln. Foto: Trink- und Abwasserverband

Nordhorn/Lingen Es ist Sommer in der Grafschaft Bentheim und im Emsland. Bei Tageshöchsttemperaturen von bis zu 30 Grad Celsius suchen die Menschen Erfrischung in Freibädern oder Badeseen. Auch mehrmaliges Duschen am Tag sorgt für Abkühlung. Das alles hat aber auch eine erhöhte Trinkwasserabgabe der Wasserwerke zur Folge. Wenn dann bei ausbleibenden Niederschlägen auch noch die Gärten und Grünanlagen bewässert werden, kann es schon mal eng werden, heißt es in einer Mitteilung des Trink- und Abwasserverbands Bad Bentheim, Schüttorf, Salzbergen und Emsbüren.

Höchstwerte erreicht

Wasser ist zwar grundsätzlich ausreichend vorhanden, jedoch werden zurzeit beim Trink- und Abwasserverband Bad Bentheim, Schüttorf, Salzbergen und Emsbüren, dem Wasser- und Abwasserzweckverband Niedergrafschaft, den Nordhorner Versorgungsbetrieben und auch beim Wasserverband Lingener Land und den Stadtwerken Lingen Höchstwerte der Trinkwasserabgaben festgestellt. Daher der Appell der Wasserversorger: „Gehen Sie verantwortungsvoll mit dem wertvollen Lebensmittel Trinkwasser um und verzichten Sie auf die Bewässerung Ihrer Garten- und Grünanlagen mit Trinkwasser und auch auf Poolbefüllungen. Damit unterstützen Sie Ihren Wasserversorger, den wirklich benötigten Trinkwasserbedarf ausreichend decken zu können. Ihre Wasserversorger danken Ihnen für Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis.“ Insbesondere in den Abendstunden schnellt die Wasserabgabe extrem in die Höhe. Dabei kann es auch zu Druckschwankungen im Leitungsnetz kommen, teilen die Versorgungsunternehmen mit.

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