Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
15.02.2018, 15:59 Uhr

Tierschutz in Nordhorn: Aktion saubere Nisthilfe

Vor über 25 Jahren hat der Kanarien- und Vogelschutzverein Nordhorn mit seinen Mitgliedern 42 Nistkästen im GIP am Haarler Bruch aufgehängt und reinigt und erweitert diese jährlich. In diesem Jahr wurde festgestellt, dass die Belegung gestiegen ist.

Tierschutz in Nordhorn: Aktion saubere Nisthilfe

Mit Leitern und Handschuhen sind die Mitglieder des Kanarienzuchtvereins im GIP unterwegs und reinigen die Nistkästen.Foto: Jürgen Lüken

gn Nordhorn. Bereits vor Jahren haben die Vogelfreunde zwei Waldstücke im GIP vom damaligen Grünflächenamt der Stadt Nordhorn zur Verfügung gestellt bekommen, um Nistmöglichkeiten für wild lebende Vögel aufzuhängen. So wurden für die verschiedensten Meisenarten, Kleiber, Rotschwänzchen, Baumläufer, Hohltauben und Eulen Nistmöglichkeiten geschaffen.

Die Zahl der Nisthilfen ist mittlerweile auf 80 angestiegen, und so wurden während der Reinigung drei weitere Fledermauskästen und zwei Meisenkästen aufgehängt. Für das nächste Jahr wünschen sich die Vogelfreunde noch einige zusätzliche Nisthilfen für Baumläufer, da die vorhandenen ausnahmslos bewohnt sind. Neugierig, wie viele der Nisthilfen belegt waren, gingen die Vogelfreunde an die Arbeit. Überrascht stellten sie fest, dass die Belegung von 75 Prozent im Vorjahr auf 80 Prozent gestiegen ist. Dabei stellte sich heraus, dass die Kästen, die im letzten Jahr angebracht wurden, bis auf wenige Ausnahmen auch schon belegt waren. Die neu angebrachten Kästen aus dem letzten Jahr in den durchforsteten Waldstücken sind bedeutend besser angenommen worden als die Nisthilfen in den dicht bewaldeten Stücken.

Die nach der Durchforstung stehen gebliebenen Totholzbäume zeigten deutliche Spuren von Specht, Baumläufer und Co., die hinter der abgestorbenen Rinde nach Kleingetier und Käfern gesucht haben. Um trotzdem dem Rückgang der Vogelwelt vorzubeugen, bitten die Vogelfreunde die Bürger inständig, bei der Gestaltung ihrer Gärten auf die Abdeckung mit Folie, Splitt und Kies zu verzichten, damit die gefiederten Freunde auch in Zukunft noch Nahrung in den Gärten finden können.

Newsletter
Nichts verpassen! Newsletter abonnieren.
Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.