14.04.2020, 09:14 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Soziale Aktionen der Katholischen Jugend in Corona-Zeiten

Die Vorstände der Katholischen Jugend der Grafschaft ziehen eine erste Bilanz, wie Solidarität auch in Zeiten von Corona funktioniert. Trotz geplatzter Veranstaltungen gibt es auch funktionierende Aktionen wie Einkaufs- und Hilfsdienste.

Vertreter des Vorstandes des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Katholischen Jugend Grafschaft Bentheim (KJGB) mit von links oben Julian Deelen, Julian Brinkers, Matthias Meyer, Marius Franke, Lucas Schröder, Johannes Heilemann und Marisa Grummich, von links unten: Katja Bramkamp, Elena Laug, Christin Wintering, Doreen Gommer, Annika Steinkamp und Lukas Meyer. Foto: privat

Vertreter des Vorstandes des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Katholischen Jugend Grafschaft Bentheim (KJGB) mit von links oben Julian Deelen, Julian Brinkers, Matthias Meyer, Marius Franke, Lucas Schröder, Johannes Heilemann und Marisa Grummich, von links unten: Katja Bramkamp, Elena Laug, Christin Wintering, Doreen Gommer, Annika Steinkamp und Lukas Meyer. Foto: privat

Nordhorn „Junge Erwachsene und Jugendliche zeigen aktuell, wie Solidarität funktioniert. In der Krise wird man erfinderisch.“ So sehen es die Vorstände der katholischen Jugend der Grafschaft und ziehen eine erste Bilanz.

Die Vertreter des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Katholischen Jugend Grafschaft Bentheim (KJGB) berichten einerseits darüber, das Veranstaltungen wegen Corona ausfallen und die Sommerfreizeiten noch in den Sternen stehen. Momentan sehen beide Organisationen viele Gründe, um sich zu ärgern. Aktionen, die monatelang vorbereitet wurden, platzten einfach. Es gibt aber auch Positives zu vermelden.

„Wir beobachten, dass gerade dieser Zustand die jungen Leute dazu bewegt, auf anderen Wegen gemeinsam aktiv und kreativ zu werden.“, so Elena Laug, Vorstandsmitglied beim BDKJ. Neben zahlreichen Einkaufs- und Hilfsdiensten entstehen auch digitale Projekte. So startet ab nächsten Freitag beispielsweise eine Homestory-Reihe über Faire Jugendarbeit auf dem Instagramkanal des Katholischen Jugendbüros, und es finden ein virtueller Lagerleitungsstammtisch und auch ein digitaler Spieleabend statt. Unter dem Namen „KJB_Grafschaft“ sind diese Projekte auf der Social Media Plattform Instagram zu finden. „Die Katholische Jugend in der Grafschaft zeigt sich vernetzt wie nie zuvor. Fast alle Jugendverbände starten Kooperationen mit der kommunalen oder evangelischen Jugendarbeit vor Ort und zeigen dadurch, wie gelebte Solidarität funktioniert.“, sagt Sarah Schulte, Jugendreferentin im Katholischen Jugendbüro. Aktuell gibt es keine Einschätzung, ob und wie die vielen Zeltlager und Freizeiten in den Sommerferien stattfinden können. „Dieser Ungewissheit ist für Kinder, Eltern und vor allem Gruppenleiter schwer auszuhalten, dennoch laufen die Planungen vielerorts weiter. Das beweist, wie viel Motivation und Engagement junge Menschen in ihr Ehrenamt legen und darauf sind wir sehr stolz“, so Julian Brinkers, Vorstandsmitglied der KJGB. Die Vorstände des BDKJ und KJGB sind sich in einer gemeinsamen Presseerklärung einig darüber, dass in der Krise eine große Chance für die Zukunft liege und hoffen, dass aus den jetzt entstandenen Kooperationen und Projekten viele weitere folgen werden.

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