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29.05.2020, 13:07 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Saisonstart für „Melkhuisken“ auf Grafschafter Milchroute

Nach wochenlangen coronabedingten Schließungen darf die Gastronomie im Land wieder Gäste empfangen. Unter Einhaltung der Auflagen öffnen nun auch die „Melkhuisken“ der Grafschaft Bentheim wieder ihre Türen und locken mit Milchshakes, Kuchen und Eis.

Die Betreiberinnen Helga Arends, Hermine Brinkmann und Antina Hermeling (von links) freuen sich auf die neue Saison. Foto: Grönloh

Die Betreiberinnen Helga Arends, Hermine Brinkmann und Antina Hermeling (von links) freuen sich auf die neue Saison. Foto: Grönloh

Laar/Samern/Ohne Die vier „Melkhuisken“ in Laar, Samern und Ohne liegen entlang der Grafschafter Fietsentour, der 100-Schlösser-Tour, der Kastelen-Route und der Gildehauser Dinkel-Route und freuen sich auf ihre Gäste. Pünktlich zu Pfingsten starten sie in die neue Saison.

Fahrradfahrer und Besucher können sich auch in diesem Jahr wieder auf ein vielfältiges Angebot freuen und sich während einer Rast bei einem Glas Milch, Buttermilch oder einem Eis erfrischen. Kaffee und hausgemachter Kuchen sind die Renner an den Sonntagen. Besonders achten die Betreiberinnen der „Melkhuisken“ dabei auf ein regionales Angebot, wie Antina Hermeling berichtet. Ihre Milchprodukte bezieht sie von einem Hof in Samern. Erdbeeren für Shakes oder die Erdbeertorte kommen von einem Direktvermarkter wenige Kilometer von ihrem „Melkhuisken“ in Ohne entfernt. Wer es deftiger mag, findet auf der Karte auch Schnittchen mit selbstgebackenem Brot. Für Gruppen können nach vorheriger Terminabsprache individuelle Angebote bereitgestellt werden.

Die Landfrauen bieten mit ihren „Melkhuisken“ die Möglichkeit, die Landwirtschaft in den Tourismus zu integrieren und die Besucher für die Landwirtschaft zu begeistern. Durch das Angebot regionaler Produkte verdeutlichen sie, wie wichtig die heimische Nahrungsmittelproduktion für die Bevölkerung ist. Entstanden sind die „Melkhuisken“ im Jahr 2005 auf Initiative der Landfrauen. Nach Angaben der vier Frauen werden noch weitere „Melkhuisken“-Betreiberinnen gesucht. Wer Interesse hat, kann sich bei ihnen melden. „Gerade für Frauen, die zu Hause sind und sich gerne um Gäste kümmern, kann das ,Melkhuisken‘ eine Einkommensalternative sein. Das Schöne ist, dass man mit wenig anfangen und sich das ,Melkhuisken‘ gestalten kann, wie man möchte,“ wirbt Hermine Brinkmann für neue Mitstreiterinnen.

Weitere Informationen gibt es auf www.milchland.de.

Die „Melkhuisken“ im Überblick

Arends Hof, Zur Grenze 6 in Laar-Eschebrügge hat bis 30. Juni und von September bis Ende Oktober freitags bis montags und mittwochs sowie im Juli und August täglich von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Das „Melkhuis Brinkmann“, Wilsumer Weg 14 in Laar-Echteler ist bis Ende September täglich außer freitags geöffnet.

Das „Käshuesken Dennemann“, Am Esch 12 in Samern hat seinen Hofladen montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr, samstags von 16 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

„Antinas Milchgarten“, Zu den Höfen 13 in Ohne ist an Sonn- und Feiertagen ab 14 Uhr geöffnet und an Wochentagen auf Vorbestellung.

Mit Milchshakes und anderen Köstlichkeiten verwöhnen die „Melkhuisken“ Radfahrer und Besucher während eines Zwischenstopps. Foto: Grönloh

Mit Milchshakes und anderen Köstlichkeiten verwöhnen die „Melkhuisken“ Radfahrer und Besucher während eines Zwischenstopps. Foto: Grönloh

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