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24.09.2019, 10:47 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Zoll im Kampf gegen Schwarzarbeit in der Region

58 Zöllner haben in Nordhorn, Lohne und Osnabrück Arbeitnehmer des Speditions-, Transport-und Logistikgewerbes nach ihren Beschäftigungsverhältnissen, überprüften Mindestlohnbestimmungen und Aufenthaltstitel befragt. Dabei gab es 34 Unstimmigkeiten.

Der Zoll hat Arbeitnehmer befragt. Foto: Zoll Osnabrück

Der Zoll hat Arbeitnehmer befragt. Foto: Zoll Osnabrück

Osnabrück/Nordhorn/Lohne Gegen Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung ist der Zoll am vergangenen Mittwoch vorgegangen. Bundesweit sind an diesem Tag Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe überprüft worden. 58 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Standorte Osnabrück, Nordhorn und Lohne befragten Arbeitnehmer des Speditions-, Transport-und Logistikgewerbes nach ihren Beschäftigungsverhältnissen, überprüften Mindestlohnbestimmungen und Aufenthaltstitel. „Nach ersten Erkenntnissen haben sich in 34 Fällen Unstimmigkeiten ergeben, die einer weiteren Prüfung bedürfen. Konkret handelt es sich dabei in neun Fällen um den Verdacht, dass die Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen“, berichtet der Zoll in einer Pressemitteilung am Dienstag.

In zwei weiteren Fällen ermitteln die Beamten wegen Sozialleistungsbetrug. Darüber hinaus besteht in 18 Fällen der Verdacht, dass gegen sozialversicherungsrechtliche Meldepflichten verstoßen wurde und dass in fünf Fällen der Verdacht der Beschäftigung von Ausländern ohne erforderliche Arbeitsgenehmigungen vorliegt.

Um die Rechtsverstöße abzuklären und zu ahnden, werden weitere Prüfungs- und Ermittlungsmaßnahmen bei den Arbeitgebern durchgeführt, kündigt der Zoll an.

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