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25.01.2019, 12:51 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Neuer Gesundheitswegweiser für Menschen mit Behinderung

Ob ein Besuch beim Arzt, in der Apotheke oder im Sportverein, in Schulen und Kitas: Der neue digitale Sozial- und Gesundheitswegweiser der Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim soll künftig Menschen mit Behinderungen mehr Orientierung bieten.

Ob ein Besuch beim Arzt, in der Apotheke oder im Sportverein, in Schulen und Kitas: Der neue digitale Sozial- und Gesundheitswegweiser der Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim soll künftig Menschen mit Behinderungen mehr Orientierung bieten. Foto: Landkreis

Ob ein Besuch beim Arzt, in der Apotheke oder im Sportverein, in Schulen und Kitas: Der neue digitale Sozial- und Gesundheitswegweiser der Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim soll künftig Menschen mit Behinderungen mehr Orientierung bieten. Foto: Landkreis

Nordhorn Das Internet-Portal in deutscher und englischer Sprache auf der Homepage des Landkreises will nicht nur eine Übersicht über bestehende regionale Angebote im Gesundheits- und Sozialbereich bieten, sondern auch Informationen zur Barrierefreiheit der Einrichtungen geben. Hierzu wurde in Kooperation mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen des Landkreises ein kurzer Fragebogen entwickelt, der in den kommenden Tagen an die Einrichtungen verschickt wird.

„Wir hoffen, dass sich viele Institutionen an der Umfrage beteiligen und Angaben zur Barrierefreiheit machen“, sagte Landrat Friedrich Kethorn. Ziel ist die Schaffung von mehr Transparenz im Grafschafter Gesundheits- und Sozialwesen. „Wichtig war es uns insbesondere, Menschen mit Einschränkungen hilfreiche Informationen und einen Mehrwert zu bieten. Daher arbeitete die Gesundheitsregion von Anfang an eng mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen zusammen“, betonen Michael Motzek, Fachbereichsleiter Soziales und Gesundheit beim Landkreis sowie Annegret Hölscher und Sandra Joachim-Meyer von der Gesundheitsregion.

„In dem Fragebogen sind die wichtigsten Angaben kurz und prägnant zusammengefasst. Für viele Menschen mit Behinderungen bedeutet es eine Erleichterung im Alltag, wenn sie wissen, ob die Praxis zum Beispiel einen Behindertenparkplatz, behindertengerechte Toiletten oder gar – für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen ganz wichtig – über ein Leitsystem verfügt“, erklärt Heike Drolshagen, Vorsitzende des Beirates für Menschen mit Behinderungen. Gleichzeitig sensibilisiere der Fragebogen für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.

Das Projekt wird vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL) und LEADER finanziell gefördert.

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