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Susanne Menzel,
Redakteurin
02.04.2019, 12:24 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Neubürger machen Grafschaft zu einem „bunten Landkreis“

2018 haben 173 Menschen im Landkreis Grafschaft Bentheim die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Erstmals hat der Landkreis am vergangenen Wochenende die Neueingebürgerten eines Jahres zu einem Empfang in den NINO-Hochbau in Nordhorn eingeladen.

Zu einem kleinen Empfang hatte Landrat Friedrich Kethorn (links) erstmals die Neubürger des Landkreises in den Nordhorner NINO-Hochbau eingeladen. Foto: Landkreis

Zu einem kleinen Empfang hatte Landrat Friedrich Kethorn (links) erstmals die Neubürger des Landkreises in den Nordhorner NINO-Hochbau eingeladen. Foto: Landkreis

Nordhorn „Auf diese Weise wollten wir den formellen Akt der Einbürgerung auf eine lockere Art abrunden“, erklärte Landrat Friedrich Kethorn.

Im Jahr 2018 bekamen mit 173 Personen besonders viele Menschen in der Grafschaft Bentheim die deutsche Staatsangehörigkeit verliehen. 34 verschiedene Staatsangehörigkeiten sowie einige Staatenlose verschmolzen damit zu einer einzigen.

Die älteste neueingebürgerte Person war eine Frau aus den Niederlanden mit dem Geburtsjahr 1941, das jüngste Kind wurde im Oktober 2017 geboren. Seine Eltern stammen aus den palästinensischen Gebieten.

Die größte Anzahl der Neueingebürgerten hatte mit 28 Personen die niederländische Staatsangehörigkeit. An zweiter Stelle folgen 24 ehemals türkische Staatsangehörige, gefolgt von nun ehemaligen Serben mit zwölf.

„Die Menschen kommen von überall aus der Welt: von China über Afghanistan, Syrien, Sierra Leone, Brasilien und Frankreich bis nach Finnland. Dies zeigt deutlich, dass die Grafschaft Bentheim ein bunter Landkreis ist, in dem sich viele Menschen aus der ganzen Welt wohlfühlen und eine neue Heimat gefunden haben“, freute sich Landrat Kethorn in seinem Grußwort. Für die Bundesrepublik Deutschland und speziell für die Grafschaft Bentheim stellten die Neueingebürgerten eine große Chance und eine Bereicherung dar, so Kethorn. Nicht zuletzt, weil derzeit in Deutschland ein Mangel an Arbeitskräften bestehe und auch in der Grafschaft Bentheim tüchtige und gut qualifizierte Arbeitskräfte gesucht würden.

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