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lstrempel
Laura Strempel,
Redakteurin
15.11.2022, 17:14 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

„Muz en Scene“ gibt Adventskonzert im Kloster Bardel

Am ersten Adventssonntag kann im Kloster Bardel besinnlicher Musik gelauscht werden, die in das Geschehen von Advent und Weihnachten einstimmen möchte. Foto: „Muz en Scene“

Am ersten Adventssonntag kann im Kloster Bardel besinnlicher Musik gelauscht werden, die in das Geschehen von Advent und Weihnachten einstimmen möchte. Foto: „Muz en Scene“

Ein Adventskonzert der besonderen Art erwartet die Besucher am 1. Adventssonntag, 27. November, um 17 Uhr in der Bardeler Klosterkirche: Das Gesangsensemble „Muz en Scene“ aus dem holländischen Hengelo singt abwechslungsreiche Interpretationen traditioneller und moderner vorweihnachtlicher Lieder. Es sind Lieder aus Schweden, Amerika, Frankreich, Italien, Spanien, England und aus Deutschland.

Dieses Konzert wird exklusiv in Bardel dargeboten. Zwölf Sängerinnen und Sänger im Alter von 30 bis 66 Jahren sind mit Freude und Enthusiasmus bei der Sache. Mit großem Erfolg sind sie bereits in den Niederlanden aufgetreten. Dabei singen sie abwechselnd als Solisten oder gemeinsam. Einige Solisten haben bereits Auftritte im niederländischen Fernsehen gehabt. „Muz en Scene“ ist kein Chor, sondern bewusst ein Ensemble ohne Dirigenten. Gesangslehrer sind Louise Werner und Rudolf Ruivenkamp, in deren Händen auch die Gesamtleitung liegt. Mit wenigen und einfachen Effekten schaffen sie eine einzigartige und stimmungsvolle Atmosphäre.

Bei den dargebotenen Liedern handelt es sich um ein breites Spektrum von gefühlvoller und besinnlicher Musik, die in das Geschehen von Advent und Weihnachten einstimmen möchte. Dabei werden die Lieder von dem bekannten Pianisten Erwin Strikker am Klavier begleitet. Spezielle Lichteffekte sorgen für eine außergewöhnlich feierliche Atmosphäre. Den Abschluss bildet das im hohen Norden weit verbreitete Luzia-Lichterfest mit eher melancholischen schwedischen Liedern: Ein weiß gekleidetes Mädchen erscheint mit einem Kranz von brennenden Kerzen auf dem Kopf. Sie erinnert an die Heilige Luzia, die verfolgten Christen Speisen in die dunklen Katakomben brachte. Um ihre Hände frei zu haben für reichlich Lebensmittel, trug sie einen Kerzenkranz auf dem Kopf, um in der Dunkelheit den Weg zu den Verstecken der Christen finden zu können.

Das 90-minütige Konzert ist geeignet für Jung und Alt. Der Eintritt ist frei, aber die Franziskaner bitten jedoch am Ende um eine Spende, um die Kosten für das Ensemble bestreiten zu können.

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