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09.04.2018, 15:26 Uhr

Milchkontrollverein Nordhorn: „Dorfblüte“ ist die beste Kuh

Die beste Kuh im Vereinsgebiet des Milchkontrollvereins Nordhorn heißt „Dorfblüte“ und steht im Stall der Lohgeerds GbR. Das und viele andere Leistungsergebnisse wurden bei der Mitgliederversammlung bekannt gegeben.

Milchkontrollverein Nordhorn: „Dorfblüte“ ist die beste Kuh

Die Ehrung nahm Vorsitzender Evert Groven (2. von rechts) gemeinsam mit Oberleistungsprüfer Gerrit Nykamp vor. Ausgezeichnet wurden die Milcherzeuger Jan Mensink, Dirk Woltermann und Jürgen Heilker (von links) für hervorragende Leistungen. Günter Sauter berichtete über die gesundheitsfördernde Wirkung von Immunglobulinen aus Kuhmilch. Foto: Grönloh

grö Wietmarschen. Zur Mitgliederversammlung des Milchkontrollvereins Nordhorn konnte Vorsitzender Evert Groven zahlreiche Milchviehhalter in der Gaststätte Quaing in Wietmarschen begrüßen. Oberleistungsprüfer Gerrit Nykamp ließ das zurückliegende Milchkontrolljahr Revue passieren und stellte die Ergebnisse der Milchleistungsprüfung im Einzelnen vor.

Im Milchkontrollverein Nordhorn nahmen 28 Betriebe mit insgesamt 1939 Kühen an der Milchkontrolle teil. Im Durchschnitt erzielten die Mitgliedsbetriebe eine Milchleistung von 9242 Kilogramm mit 4,07 Prozent Fett und 3,43 Prozent Eiweiß.

Die höchste Herdenleistung erzielte die Woltermann GbR aus Nordhorn mit einer Herdenleistung von durchschnittlich 11.123 Kilogramm Milch (3,89/3,40) und 378 Eiweißkilo. Auf Platz zwei folgt die Reimink GbR aus Nordhorn. Ihre Kühe gaben im Schnitt 10.399 Kilogramm Milch (3,87/3,49) und 363 Eiweißkilo je Kuh. Auf dem dritten Rang liegt die Märsmann GbR aus Klausheide mit ihrer Herde, die eine durchschnittliche Milchleistung von 10.145 Kilogramm Milch (3,99/3,52) und 357 Eiweißkilo je Kuh erzielte.

Die beste Kuh im Vereinsgebiet heißt „Dorfblüte“ und steht im Stall der Lohgeerds GbR. Sie gab in ihrer dritten Laktation 16.379 Kilogramm Milch (3,04/3,12) und 511 Eiweißkilo. Die Kühe auf Platz zwei und drei stammen vom Betrieb Woltermann. „Janita“ gab in ihrer sechsten Laktation 16.121 Kilogramm Milch (3,42/3,08) und 496 Eiweißkilo. Mit dieser Leistung liegt sie vor der „Juliana“. Sie gab im letzten Kontrolljahr 15.037 Kilogramm Milch (3,12/3,23) mit 486 Eiweißkilo.

Die beste Färse im Milchkontrollverein Nordhorn mit dem Namen „Almi“ stammt von der Reimink GbR aus Nordhorn. Die Truman-Tochter brachte eine Milchleistung von 12.762 Kilogramm Milch (3,06/3,12) und 398 Eiweißkilo. Die „Puera“ steht ebenfalls im Stall der Reimink GbR und belegt mit einer Milchleistung von 10.930 Kilogramm (4,07/3,64) und 398 Eiweißkilo den zweiten Platz. Auf Platz drei der besten Färsen liegt die „Fantasie“ der Woltermann GbR. Sie brachte bei einem Erstkalbealter von 25 Monaten 11.484 Kilogramm Milch (3,84/3,44) und 395 Eiweißkilo.

Die Kuh mit der höchsten Lebensleistung im Vereinsgebiet ist mit acht Abkalbungen und einer Milchleistung von bisher 124.287 Kilogramm (3,94/3,30) die „Padua“ der Reimink GbR.

Die besten Zellzahlergebnisse in ihren Herden konnten die Märsmann GbR, die Reimink GbR und die Tenfelde GbR verzeichnen.

Für hervorragende Herdendurchschnittsleistungen wurden die Woltermann GbR und die Reimink GbR geehrt, für die beste Kuh die Lohgeerds GbR und Evert Groven, für die beste Färse die Heilker GbR und der Betrieb HGL&Partner, für die beste Dauerleistungskuh Jürgen Mensink und für ausgezeichnete Zellzahlergebnisse die Märsmann GbR.

Vorstandswahlen: Lambert Woltermann und Jürgen Heilker wurden bei den Wahlen zum Vorstand einstimmig bestätigt.

Günter Sauter von der Firma „Colostrum Biotec“ stellte den Landwirten Möglichkeiten der nützlichen und sinnvollen Verwertung von Biestmilch vor. Biestmilch, auch Colostrum genannt, ist die erste Milch der Kühe nach der Geburt. Sie ist besonders energiereich und enthält viele Immunglobulinstoffe, die das Immunsystem der Kälber aufbauen und stärken. Über die Verwendung als Kälbernahrung hinaus habe Colostrum viele weitere Vorteile, sagte Sauter. Die enthaltenen Immunglobuline können auch von Menschen verwertet werden, da sie denen aus menschlicher Muttermilch sehr ähnlich sind. Menschen mit einem angeschlagenen Immunsystem oder einer chronischen Krankheit wie Multipler Sklerose zeigten nach einer Einnahme der Immunglobuline einen besseren Gesundheitsstatus. Das Unternehmen nimmt überschüssiges Colostrum von Landwirten ab und vertreibt die Immunglobuline.

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