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08.04.2020, 11:25 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Landrat: Osterfeuer sind dieses Jahr strikt verboten

Wer in diesem Jahr ein Osterfeuer veranstaltet, muss mit einem hohen Bußgeld rechnen, auch Besucher werden bestraft. Darauf weist der Grafschafter Landrat Uwe Fietzek hin.

Osterfeuer sind in der Grafschaft Tradition. Dieses Jahr sind sie aufgrund des Coronavirus verboten. Noch im vergangenen Jahr haben viele Besucher in Wietmarschen zusammen gefeiert (Foto). Archivfoto: Hausfeld

Osterfeuer sind in der Grafschaft Tradition. Dieses Jahr sind sie aufgrund des Coronavirus verboten. Noch im vergangenen Jahr haben viele Besucher in Wietmarschen zusammen gefeiert (Foto). Archivfoto: Hausfeld

Nordhorn „Leider müssen wir dieses Jahr auf das schöne Brauchtum der Osterfeuer verzichten“, bedauert Landrat Uwe Fietzek. In der aktuellen Situation würde das Abbrennen der Osterfeuer – gerade weil es ein soziales und geselliges Ereignis ist – ein nicht verantwortbares Ansteckungsrisiko bedeuten. Fietzek ergänzt: „Um es klar zu sagen: Auch ein kleines Osterfeuer im Familien- oder Freundeskreis kommt nicht in Frage. Osterfeuer sind in diesem Jahr strikt untersagt! Zuwiderhandlungen werden verfolgt und geahndet.“

Hohe Bußgelder

Dabei ergeben sich mögliche Bußgelder insbesondere aus dem Infektionsschutzgesetz. Sie bewegen sich für den Ausrichter einer solchen Veranstaltung zwischen mindestens 1000 bis maximal 5000 Euro und für die Besucher der Veranstaltung können zwischen 150 bis 400 Euro festgesetzt werden. Auf den Ausrichter können darüber hinaus weitere Bußgelder nach dem Bundes-Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz zukommen.

Einheitliche Regelung im Landkreis

In der gemeinsamen Videokonferenz des Landrates mit den Rathauschefs seien sich die Bürgermeister ebenfalls darin einig gewesen, dass es in diesem Jahr auch keinen Ausweichtermin geben kann. Landrat Fietzek begrüße die einheitliche Vorgehensweise: „Ich weiß, dass sich die Kollegin und die Kollegen ihre Entscheidung nicht leicht gemacht haben. Aber wir alle hoffen auf das Verständnis der Grafschafterinnen und Grafschafter und freuen uns darauf, die Tradition im kommenden Jahr wieder aufleben zu lassen.“

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