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05.04.2019, 11:22 Uhr

Landrat bedankt sich bei Grafschafter Moorbrandhelfern

Rund 250 Helfern von Grafschafter Feuerwehren, THW und DRK, die im vergangenen Jahr den Moorbrand in Meppen bekämpften, hat nun Landrat Friedrich Kethorn gedankt. Gleichzeitig wurde das Richtfest der Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale gefeiert.

Landrat bedankt sich bei Grafschafter Moorbrandhelfern

BU.Foto: Landreis Grafschaft Bentheim

Nordhorn Zu einer kleinen Ehrenfeier hatte Landrat Friedrich Kethorn Anfang April in die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) geladen. Geehrt werden sollten die 250 Mitglieder der Feuerwehren, des THW und des DRK, die im Herbst 2018 „in Marsch“ gesetzt worden waren, um die Emsländer bei der Bekämpfung des Moorbrandes zu unterstützen. Wochenlang hatte sich das Feuer durch weite Teile des Moores ausbreiten können und sich zu einer Katastrophe für Mensch, Tier und Umwelt ausgeweitet.

„Wunderbare und unkonventionelle Unterstützung der Behörden“

„Viele von Ihnen sind durchaus auf ein Chaos getroffen, mussten unverständliche Entscheidungen und unklare Kommunikation erleben“, erinnerte sich Landrat Kethorn. Die Einsatzkräfte hätten aber auch die wunderbare und unkonventionelle Unterstützung der örtlichen Behörden und vor allem der Bürgerinnen und Bürger erleben dürfen, so Kethorn, der sich noch einmal ausdrücklich für den Einsatz bedankte.

Gefeiert wurden an diesem Nachmittag nicht nur die Helfer, sondern auch ein weiteres bauliches Puzzleteil im Rahmen der Erweiterung des FTZ. Auf dem Programm stand das Richtfest für die neue Fahrzeughalle an der FTZ, die seit einigen Monaten umgebaut und erweitert wird.

Mehr Platz

Mit der neuen Halle werden fünf Unterstellplätze für kreiseigene Einsatzfahrzeuge geschaffen, die bisher wegen Platzmangels in der Durchfahrtsstraße der FTZ abgestellt werden mussten. Im angrenzenden Bereich soll weiterhin ein Schlauch- und Abhollager für die Feuerwehren entstehen. Geplant sind ferner die Erweiterung der Atemschutzwerkstatt und Umbaumaßnahmen im Außenbereich der FTZ.

Die FTZ war in den Jahren 1998/1999 an der Wietmarscher Straße als neues und modernes Gebäude errichtet worden. In den vergangenen Jahren erfolgte zwar eine fortlaufende Instandhaltung und Modernisierung des Gebäudes, grundsätzlich haben sich aber im Laufe der Zeit die Anforderungen und Standards für den Betrieb und der Kreisausbildung der Feuerwehren verändert. Dieser Handlungsbedarf wurde erkannt und Haushaltsmittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro für den Aus- und Umbau der FTZ bereitgestellt.

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