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23.07.2020, 11:07 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

„Insektensommer“: NABU lädt zum großen Zählen ein

Jeder kann mitmachen. Die Insekten-“Inventur“ soll Aufschluss über den Bestand der kleinen Lebewesen geben. Foto: Rottleb/NABU

Jeder kann mitmachen. Die Insekten-“Inventur“ soll Aufschluss über den Bestand der kleinen Lebewesen geben. Foto: Rottleb/NABU

Hannover/Nordhorn Vom 31. Juli bis 9. August geht der „Insektensommer“ des Naturschutzbundes (NABU) in die zweite Runde. Bei der Insektenzählung können alle Interessierten mitmachen und sich Schmetterlinge und weitere Insekten einmal für eine Stunde lang genauer ansehen. „Die Natur auf diese Weise zu entdecken, ist eine schöne Unternehmung für die ganze Familie. Mit dem Insektensommer möchte der NABU den Menschen die Augen für die Wunder direkt vor ihrer Haustür öffnen. Gleichzeitig helfen die gesammelten Daten dem NABU dabei, die Insektenentwicklung in Deutschland besser zu verstehen“, heißt es von den Naturschützern.

Am besten zählt es sich laut NABU an einem warmen, sonnigen Tag. Gezählt werden kann alles, was sechs Beine oder mehr hat. „Es braucht nicht viel mehr als eine Stunde Zeit, einen Stift und Zettel oder die praktische Zählhilfe mit den häufigsten Arten, die auf der NABU-Website runtergeladen und ausgedruckt werden kann. Steinhummel, Florfliege, Hainschwebfliege, Tagpfauenauge, Lederwanze, Blutzikade und Admiral – der NABU bietet viele Materialien an, um die Sechsbeiner besser kennenzulernen und unterscheiden zu können. Wer diese Tiere nicht kennt, kann sie ganz einfach mit dem NABU-Insektentrainer unterscheiden lernen“, so Matthias Freter vom NABU.

„Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund“, erläutert Freter. Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht.

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