05.08.2020, 12:12 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Hitzewelle lässt Waldbrandgefahr in der Grafschaft steigen

Im vergangenen Jahr stand das Gildehauser Venn in Flammen. Archivfoto: Hille

Im vergangenen Jahr stand das Gildehauser Venn in Flammen. Archivfoto: Hille

Nordhorn Die Wetterprognose sagt für die kommenden Tage eine Hitzewelle voraus. Der Landkreis Grafschaft Bentheim erwartet, dass die Waldbrandgefahr wieder steigt und hat aus diesem Grund eine Waldbrandverordnung erlassen. Rauchen, Feuer anzünden und das Verlassen der Wege in Wald, Moor und Heide sind ab sofort verboten. Ausgenommen vom Verbot sind die Erledigung öffentlicher Aufgaben sowie die rechtmäßige Bewirtschaftung und Nutzung von Grundstücken.

Der Landkreis habe sich in Abstimmung mit den Waldbrandbeauftragten zu diesem Schritt entschieden. „Laut Deutschen Wetterdienst steigt die Waldbrandgefahr täglich. Darum haben wir gewisse Verhaltensregeln im Rahmen einer Verordnung vorgeschrieben“, erklärt Paul Uphaus, Leiter der unteren Naturschutz- und Waldbehörde in der Kreisverwaltung.

Bei Verstoß droht Geldbuße

Generell gelte, im Wald und in der freien Natur erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit walten zu lassen, so auch bei Freizeitaktivitäten. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich vom 1. März bis zum 31. Oktober nicht gestattet. Eine Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegengelassenen Flaschen und Glasscherben aus, ebenso von achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen. „Ein Verstoß gegen die Verordnung gilt als Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße geahndet werden“, heißt es aus dem Kreishaus.

Waldbesucher sollten Autos nur auf ausgewiesenen Parkplätzen abstellen, nicht über trockenem Bodenbewuchs parken und Zufahrtswege in die Wälder nicht mit ihren Fahrzeugen blockieren. „Wird ein Waldbrand bemerkt, ist die Feuerwehr sofort über die Notrufnummer 112 zu alarmieren“, teilt der Landkreis mit.

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