Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
19.03.2019, 12:47 Uhr

Grüne sympathisieren mit dem Landratskandidaten der CDU

Die Grünen haben darüber diskutiert, wie sie sich im Landratswahlkampf verhalten. Einen eigenen Kandidaten stellen sie nicht. Am Ende zeigte sich zwar eine Zustimmung für Uwe Fietzek, zu einer Wahlempfehlung entschlossen sich die Grünen jedoch nicht.

Grüne sympathisieren mit dem Landratskandidaten der CDU

Die Grafschafter Grünen haben darüber diskutiert, wen sie im Wahlkampf unterstützen werden.

Nordhorn Intensiv diskutiert wurde bei der jüngsten Kreisversammlung im Nordhorner Hotel Bonke die Frage, wie sich die Grünen im aktuellen Landratswahlkampf verhalten. Einen eigenen Kandidaten stellen die Grünen nicht.

Vorsitzender Everhard Hüseman erläutert: „In den eigenen Reihen fand sich niemand, der die Möglichkeit sah, zu kandidieren. Einem auswärtigen Grünen-Kandidaten räumen wir zum jetzigen Zeitpunkt keine realistische Chance ein.“ Vor diesem Hintergrund luden die Grünen die drei Kandidaten Henni Krabbe, Uwe Fietzek und Dr. Volker Pannen einzeln zur Vorstellung ihrer jeweiligen Positionen mit anschließender Fragerunde in die Mitgliedersammlung ein. „Es war interessant und spannend, den Blick der drei Personen auf die angestrebte Landratstätigkeit abzufragen und sie mit Themen wie Umweltschutz, ÖPNV/SPNV, Landwirtschaft, Atomtransporte, Gesundheitsversorgung und aktuellen Problemen bei der Verwaltungsarbeit zu konfrontieren,“ stellt Kreisvorsitzende Friedhild Füser fest. Die Aussagen aller Kandidaten galt es in der anschließenden lebhaften Aussprache abzuwägen und sie unter Einbeziehung eigener Erfahrungen zu bewerten.

Am Ende zeigte sich bei der Abfrage des persönlichen Wahlverhaltens zwar eine deutliche Zustimmung für den Kandidaten Fietzek, zu einer ausdrücklichen Wahlempfehlung für den CDU-Kandidaten entschlossen sich die Grünen in einem zweiten Wahlgang jedoch nicht.

Füser und Hüseman begründen die Entscheidung: „Wir haben mehrheitlich entschieden, uns im Wahlkampf als Kreisverband neutral zu verhalten. Die Tatsache, dass die anderen Parteien bei der Kandidatensuche im Vorfeld unsere Unterstützung nicht gesucht haben, bestärkt uns im Entschluss, weiterhin unabhängig und sachorientiert zu arbeiten – so, wie wir es auch mit der Fraktionsarbeit in der Kreispolitik halten. Viele Menschen in der Grafschaft kennen die Kandidaten und können aus eigener Erfahrung einschätzen, welchen Arbeitsstil und welche Ziele die Personen verfolgen und ob diese den eigenen Vorstellungen für das Landratsamt entsprechen.“

Am Ende, versprechen Füser und Hüseman, streben die Grünen mit der gewählten Person eine gute, konstruktive Zusammenarbeit an.

Lesermeinung
Bitte melden Sie sich an, um Kommentare lesen und schreiben zu können.