Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
16.08.2019, 15:24 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Grafschafter Schulen bekommen 8 Millionen aus Digitalpakt

Ab sofort können Grafschafter Schulen Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. Das teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers mit. Fast acht Millionen Euro sollen in die IT-Infrastruktur der Grafschafter Schulen fließen.

Schüler einer 5. Klasse lernen mit iPads im Englischunterricht. Die Förderregeln für den Digitalpaktstehen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Schüler einer 5. Klasse lernen mit iPads im Englischunterricht. Die Förderregeln für den Digitalpaktstehen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover Wie der Grafschafter CDU-Landtagsabgeordnete Reinhold Hilbers mitteilt, können die Schulträger in der Grafschaft Bentheim ab sofort Mittel aus dem Digitalpakt des Bundes beantragen. Landesweit stehen den Schulen in Niedersachsen für die Verbesserung ihrer IT-Infrastruktur rund 522 Millionen Euro zur Verfügung, davon gehen fast acht Millionen Euro in die Grafschaft Bentheim.

Bis zum Ablauf des Jahres 2023 können die Schulträger ab jetzt beim Kultusministerium Anträge bis zur Erreichung ihrer zugewiesenen Fördersumme stellen. „Mit dem Startschuss zum Digitalpakt machen wir die Schulen in unserer Region fit für das digitale Zeitalter“, freut sich Reinhold Hilbers. „Dank der heute vorgestellten Förderrichtlinie wissen die einzelnen Schulen schon jetzt, wie viel Geld ihnen in den kommenden Jahren für den Ausbau der IT-Bildungsinfrastruktur zur Verfügung steht.“

Wichtig sei, sich nun zügig um die Mittel zu bemühen: „Je schneller der Förderantrag gestellt wird, desto schneller kann das Geld vor Ort für die Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden.“

Unter https://digitaleschule.niedersachsen.de/antrag/online-antrag-auf-fordergelder-179228.html können die Schulträger Mittel aus dem Digitalpakt beim Land Niedersachsen beantragen. Die Verteilung der Mittel basiert auf zwei Säulen: Jede Schule ab 60 Schülerinnen und Schülern bekommt einen maximalen Sockelbetrag von 30.000 Euro (kleinere Schulen erhalten 500 Euro pro Schüler). Zusätzlich zu diesem Sockelbetrag steht jedem Schulträger ein sogenannter Kopfbetrag zu. Dieser Betrag errechnet sich anhand der jeweiligen Schülerzahlen. Der Schulträger kann den jeweiligen Kopfbetrag dann unter den Schulen in seinem Verantwortungsbereich eigenverantwortlich aufteilen.

  • Drucken
  • Kommentare 11
  • rating rating rating rating rating
Copyright © Grafschafter Nachrichten - Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.
Corona-Virus