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13.04.2018, 14:49 Uhr

Grafschafter Jäger suchen Schulterschluss mit Landwirten

Die Notwendigkeit des Miteinanders von Jägern und Landwirten bei der Anlage von Blühstreifen ist von der Jägerschaft betont worden. Zahlreiche Landwirte nutzten in Nordhorn unlängst die Gelegenheit, sich über dieses Thema zu informieren.

Grafschafter Jäger suchen Schulterschluss mit Landwirten

Referent des Abends war Heiner Bruns von der Bezirksstelle der Landwirtschaftskammer. Foto: Brunklaus

gn Nordhorn. Der Vorsitzende der Jägerschaft Grafschaft Bentheim, Thomas Heils, hob die große Bedeutung des Themas hervor, zu dem die Jäger ihren Beitrag leisten wollen. Der Referent des Abends, Heiner Bruns von der Bezirksstelle der Landwirtschaftskammer, informierte über Brachemöglichkeiten und sprach die unterschiedlichen Formen an.

Seine Hauptempfehlung ist die Anlage von Mais mit Blühstreifen sowie die Anlage freiwilliger Brachen in Zusammenarbeit zwischen Jägern und Landwirten. Eine Erleichterung der Auflagen bei den Agrarumweltmaßnahmen, etwa einjährige Verpflichtungen statt einer fünfjährigen Verpflichtung, würde die Akzeptanz dieser Maßnahmen deutlich steigern und für mehr biologische Vielfalt in den Landkreisen sorgen.

Thomas Heils zeigte den hier möglichen Schulterschluss zwischen Landwirtschaft und Jägern auf. Die Blühstreifenproblematik sei bekannt. Er betonte, wenn aber die Möglichkeit der wirtschaftlichen Förderung bestehe, solle man sie nutzen. Auch Kreisjägermeister Albert Lucas betonte die Notwendigkeit des Miteinanders von Jägern und Landwirten. Weiterhin sprach er zum Thema Kitzrettung die Möglichkeit zum Einsatz von Hightech-Mitteln wie Drohnen zum Absuchen von Feldern an.

Weiterhin berichtete er über die Aufhebung der Schonzeit für Schwarzwild, hier werde man sich der Bundesverordnung anschließen.

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