12.10.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: ca. 3min

Ab Mittwoch Maskenpflicht in Nordhorns Fußgängerzone

Ab Mittwoch gilt in der Nordhorner Fußgängerzone eine Maskenpflicht. Foto: Hille

Ab Mittwoch gilt in der Nordhorner Fußgängerzone eine Maskenpflicht. Foto: Hille

Von Andre Berends

Grafschaft Wegen hoher Infektionszahlen ist die Grafschaft Bentheim am Montag vom Land Niedersachsen offiziell zum Corona-Risikogebiet erklärt worden. Das teilte der Landkreis am späten Nachmittag mit. Daher gelten ab Mittwoch, 14. Oktober, noch einmal verschärfte Corona-Regeln, für die der Landkreis eine weitere Allgemeinverfügung erlässt. In einem Gespräch mit dem Sozialministerium in Hannover sei man übereingekommen, dass das Infektionsgeschehen nicht auf einen einzigen Ort begrenzt werden könne. „Das Kreisgebiet insgesamt ist betroffen“, erklärte Landrat Uwe Fietzek. Aus diesem Grund werden nun folgende Regeln aufgestellt:

  • Es gibt eine Sperrstunde für die Gastronomie im gesamten Landkreis: Zwischen 23 Uhr abends und 6 Uhr morgens bleiben die Betriebe geschlossen. „Ausgenommen sind die Autobahnraststätten an den Autobahnen 30 und 31, die sich im Kreisgebiet befinden“, heißt es.
  • In der gesamten Fußgängerzone der Stadt Nordhorn gilt eine Maskenpflicht. Darauf sollen Besucher der Fußgängerzone am Eingang mit Schildern hingewiesen werden. Die Maskenpflicht gilt nicht für andere Fußgängerzonen in der Grafschaft.

Die Grafschaft Bentheim ist am Montag vom Land Niedersachsen zum Risikogebiet erklärt worden. Das teilte der Landkreis am späten Nachmittag mit. Daher gelten ab Mittwoch, 14. Oktober, verschärfte Corona-Regeln: - Es gibt eine Sperrstunde für die Gastronomie im Landkreis: Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr morgens müssen die Betriebe schließen. „Ausgenommen sind die Autobahnraststätten an den Autobahnen 30 und 31, die sich im Kreisgebiet befinden“, teilt der Landkreis mit. - In der gesamten Fußgängerzone der Stadt Nordhorn gilt eine Maskenpflicht.

Hoher Inzidenzwert

„Der Inzidenzwert des Landkreises liegt heute bei 71,5. Es war damit zu rechnen, dass die Grafschaft auf dieser Grundlage zum Risikogebiet erklärt wird“, erläuterte Uwe Fietzek. Er hoffe, mit den neuen Maßnahmen die Geschwindigkeit aus dem Infektionsgeschehen in der Grafschaft zu nehmen. Oberstes Ziel sei immer noch, die Corona-Pandemie einzudämmen. Der Inzidenzwert nennt die Zahl der Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage, auf 100.000 Einwohner berechnet. Am Samstag hatte die Grafschaft den vom Land festgeschriebenen Grenzwert von 50 zum ersten Mal überschritten.

„Sollten die Fallzahlen weiterhin rapide steigen, werden weitere Maßnahmen festgelegt“, betonte der Landrat. „Die weiterhin steigenden Fallzahlen sind bedenklich. Aus diesem Grund haben wir uns darauf geeinigt, zu den seit Sonntag geltenden Einschränkungen im privaten Bereich zusätzliche Maßnahmen zu treffen.“ Im Privaten gilt bereits:

  • Treffen und Feiern zu Hause dürfen – sowohl drinnen als auch draußen – nur noch mit maximal zehn Personen stattfinden.
  • Private Feiern in öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten wie zum Beispiel gastronomischen Betrieben dürfen nur noch mit maximal 25 Personen stattfinden.

Neue Reiseregeln

Mit der Erklärung zum Risikogebiet geht für die Grafschaft und ihre Bürger ein Beherbergungsverbot einher. Das bedeutet, Grafschaftern sind Übernachtungen „zu touristischen Zwecken in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben, aber auch in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen“ in Niedersachsen und weiteren Bundesländern verboten. Das teilte das Land am Montag auf seiner Homepage mit.

Für Grafschafter, die bereits im Urlaub sind, gilt der Zeitpunkt der Beherbergung. Wer schon vor der Veröffentlichung am Montag eingereist ist, kann seinen Urlaub fortsetzen. Uwe Fietzek rät Grafschafter Reisenden, vor Reiseantritt zu prüfen, ob für ihren Urlaub Einschränkungen gelten.

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