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26.10.2018, 11:29 Uhr

Gelungene Premiere: Bildungskonferenz mit positivem Fazit

Die erste Bildungskonferenz im Landkreis ist bei den 140 Teilnehmern gut angekommen. Laut Pressemitteilung der Veranstalter haben sich einige Hausaufgaben für den Landkreis ergeben.

Gelungene Premiere: Bildungskonferenz mit positivem Fazit

Veranstalter und Referenten zeigten sich richtiggehend zufrieden mit dem Verlauf der ersten Bildungskonferenz (von links): Dr. Martina Otto-Schindler (Landesschulbehörde), Carl-Hendrik Staal (Landkreis), Erster Kreisrat Uwe Fietzek, Prof. Dr. Herbert Asselmeyer, Fachbereichsleiterin Gunda Gülker-Alsmeier (Landkreis), Lehrer Schmidt, Mareike Tälkers und Thomas Kliemt (Landkreis). Foto: Landkreis

Nordhorn „Eine amüsante Poetry Slam-Einlage von Kira Müller sorgte für den gelungenen Einstieg in die erste Bildungskonferenz im Landkreis Grafschaft Bentheim“, heißt es gleich zu Anfang der Pressemitteilung. Etwa 140 im Bereich Bildung und Ausbildung tätige Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassten sich im Kloster Frenswegen einen Tag lang mit dem Thema „Digitalisierung in der Bildung … mehr als ‚nur‘ Breitband?!“. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Bildungsregion Grafschaft Bentheim, deren Federführung in den Händen der Schulabteilung des Landkreises liegt. Der Erste Kreisrat Uwe Fietzek und Fachbereichsleiterin Gunda Gülker-Alsmeier freuten sich: „Die starke Resonanz zeigt uns, dass die Arbeit der Bildungsregion Grafschaft Bentheim Früchte trägt. Somit ist diese Veranstaltung als ein wichtiger Meilenstein unserer Bemühungen zu werten.“

Bildungsakteure versammeln, Vernetzung und Austausch fördern – und vor allem auch thematische und neue Impulse geben: mit der ersten Bildungskonferenz gelang das vorbildlich. Nach dem begeisternden „poetischen“ Einstieg ging es unter der Moderation von Prof. Dr. Herbert Asselmeyer (Universität Hildesheim) zur Sache. Er gilt laut Pressemitteilung als der Experte für Bildungsregionen in Niedersachsen schlechthin. „Wie verändert Digitalisierung das Lernen?“ war sein Impulsvortrag betitelt. Unterstrichen wurde dieser durch eine Präsentation des bekannten YouTubers „Lehrer Schmidt“ – im wahren Leben verbirgt sich dahinter der Schulleiter der Oberschule Uelsen, Kai Schmidt. Er zeigte, wie durch Lernvideos das Lernen für immer verändert wird.

Zwölf Workshops beleuchteten und vertieften das Thema Digitalisierung auf verschiedene Art und Weise. Chancen und Risiken dieser Entwicklung wurden eingehend betrachtet und immer wieder mit der Kernfrage überprüft: Welche pädagogischen Möglichkeiten bringt die Digitalisierung mit sich? Es ging in den Workshops neben den pädagogischen Fragen auch um Themen wie Datenschutz und IT-Infrastruktur. Referenten stellten vorbildliche Beispiele zur Diskussion.

Auf einem Markt der Möglichkeiten konnten die Teilnehmer sich über Projekte aus der Grafschaft informieren. So ging es beispielsweise bei einer Vorstellung zur Digitalisierung des Sportunterrichts darum, Bewegungsabläufe mittels moderner Video und Messtechnik zu analysieren. Beim Thema digitaler Kulturaustausch stand im Mittelpunkt, Schulklassen mittels Videokonferenzen zu vernetzen. 30 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nordhorn stellten Schulprojekte vor, darunter die Programmierung von Lego-Robotern. Mit Unterstützung dieser kleinen „Helfer“ können Kinder das objektorientierte Programmieren entdecken und erforschen. Den runden Abschluss bildete das für viel Heiterkeit sorgende Schlusswort des Moderators Prof. Dr. Herbert Asselmeyer, der einige seiner Gedanken wie Kira Müller in Poetry Slam-Manier kundtat.

„Eine ebenso informative wie erhellende Veranstaltung“, war eine der Resonanzen von Teilnehmern auf die erste Bildungskonferenz. Erster Kreisrat Uwe Fietzek: „Diese absolut gelungene Konferenz hat für die Beteiligten ganz viel geboten. Deutlich ist vor allem aber auch geworden: Vernetzung und fachlicher Austausch sind für die Bildungsakteure sehr wichtig. Das ist gut für unsere Bildungslandschaft. Die Veranstaltung brachte einige Hausaufgaben für den Landkreis! Das war unsere Absicht. Die wollen wir gerne erledigen. Und auch weitere Bildungskonferenzen werden mit Sicherheit folgen.“

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