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02.03.2018, 12:00 Uhr

Frost fordert Feuerwehren in der Grafschaft

Die eisigen Temperaturen und ein kräftiger Wind haben gestern in der Niedergrafschaft gleich mehrere Feuerwehreinsätze ausgelöst. Die Einsatzkräfte sind teilweise mit für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Szenarien konfrontiert worden.

Frost fordert Feuerwehren in der Grafschaft

Die Feuerwehren Lage und Neuenhaus rückten zu einem vermeintlichen Strohbrand aus. Foto: Feuerwehr Lage

Von Henrik Hille

Lage/Lohne/Emlichheim. Großalarm für die Feuerwehren Lage und Neuenhaus am Donnerstagnachmittag. Mit dem Stichwort „Brennt Strohlager – Feuer droht auf Wohnhaus überzugreifen“ sind die Feuerwehrleute in die Lager Neustadtstraße alarmiert worden. Ein Landwirt hatte nach Angaben der Feuerwehr versucht, eine eingefrorene Wasserleitung in einem Stallgebäude aufzutauen. Dabei geriet ein Teil des Strohs in Brand, das in dem Gebäude gelagert war. Den Eigentümern gelang es selbst, das Feuer zu löschen. Die Feuerwehr kontrollierte den Brandort mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester. Nach kurzer Zeit konnten die Einsatzkräfte abrücken, der entstandene Schaden ist gering.

Baum fällt auf Auto

Durch den starken Wind, der zeitweise herrschte, ist in Emlichheim ein Baum umgeknickt. Am Markt fiel dieser auf ein abgestelltes Auto. Feuerwehrleute zersägten den Baum.

Frost fordert Feuerwehren in der Grafschaft

Dieser Baum ist am Markt in Emlichheim auf einen Geländewagen gefallen. Foto: Feuerwehr Emlichheim

Auch in Laar gab ein Baum den Sturmböen nach. In der Straße „Am Damm“ hing ein großer Baum über die Straße. Um die Gefahr sicher beseitigen, wurde von der Ortsfeuerwehr Emlichheim der Gerätewagen Logistik mit der Seilwinde angefordert. Damit, und mit der nötigen Manpower wurde die Gefahr schnell beseitigt.

Flächenbrand in Lohne

Am Donnerstagnachmittag um 15:16 Uhr wurden die Feuerwehren Lohne und Schwartenpohl per Sirenenalarm zu einem Waldbrand alarmiert. Laut Anrufer sollte es in einem Wald, nahe der Autobahnraststätte „Ems Vechte West“ brennen. Die ersteintreffende Feuerwehr Schwartenpohl fand einen Flächenbrand und einen brennenden Hochsitz vor. Das Feuer konnte mittels Wasser aus den Löschfahrzeugen schnell unter Kontrolle gebracht werden, berichtet die Feuerwehr. „Auch wenn ein solches Stichwort bei diesen Temperaturen eher ungewöhnlich ist, zeigt dieser Einsatz, wie der strenge Frost in Verbindung mit dem starken Wind die Natur austrocknen lässt“, so die Feuerwehr Lohne in einer Mitteilung.

Frost fordert Feuerwehren in der Grafschaft

Schnell unter Kontrolle hatten die Feuerwehren einen kleinen Flächenbrand in Lohne. Foto: Feuerwehr Lohne

Starker Wind und trockener Boden hatten gestern auch auf Autofahrer auf der Autobahn 31 Auswirkungen. Zwischen Emsbüren und Lohne war die Sicht zeitweise durch einen Sandsturm behindert. Zu Unfällen oder größeren Schäden kam es aufgrund der Wetterlage nicht, teilte Polizeisprecher Dennis Dickebohm auf Nachfrage mit.

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