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10.08.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

FDP: Bürgerentscheid soll Entscheidung zur Eishalle bringen

Am 27. September können alle wahlberechtigten Grafschafter ihre Stimme über die Sanierung der Eissporthalle abgeben. Foto: Hille

© Hille, Henrik

Am 27. September können alle wahlberechtigten Grafschafter ihre Stimme über die Sanierung der Eissporthalle abgeben. Foto: Hille

Nordhorn Die Kreistagsfraktion sowie der Kreisvorstand der Grafschafter FDP sehen den für den 27. September geplanten Bürgerentscheid als ein wichtiges Instrument der direkten Demokratie an. Der Bürger ist hier gefordert, sich mit einem Thema direkt auseinanderzusetzen. „So hat jeder Grafschafter Bürger die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, ob die Eissporthalle saniert und weiterbetrieben wird“, heißt es von der FDP in einer Pressemitteilung. Nach ersten Schätzungen soll die Sanierung 5,6 Millionen Euro kosten. Seit August 2019 ist die Eishalle, die dem Landkreis Grafschaft Bentheim gehört, wegen akuter Einsturzgefahr gesperrt.

Die FDP hat „großen Respekt“ vor dem Engagement der BI in dieser Sache. Zuvor wurde das Für und Wider einer solch großen Investition intensiv diskutiert. „Es gibt durchaus Gründe, die gegen den Weiterbetrieb sprechen. Das sind zum einen ökologische Gründe (Klimawandel) und zum anderen finanzielle, die sich durch die aktuelle Situation der fehlenden Steuereinnahmen und der zusätzlichen Kosten durch die Corona-Pandemie noch verschärfen“, führen die Freien Demokraten auf. „Gründe, die für den Weiterbetrieb sprechen, sind die Begeisterung vieler Grafschafter für den Eissport und natürlich das Engagement der Ehrenamtlichen.“

FDP will Stadt Nordhorn in die Pflicht nehmen

Der Vorschlag der FDP, die Eissporthalle zu sanieren und an den Kosten hierfür sowie für den Weiterbetrieb je zur Hälfte die Stadt Nordhorn zu beteiligen, stehe seit fünf Jahren im Raum. „Dass wir an einer Lösung interessiert sind, haben wir in der Vergangenheit mehrfach bewiesen“, betont die Grafschafter FDP. „Wir haben einer zweijährigen Probephase sowie deren einmaliger Verlängerung um ein Jahr ohne Beteiligung der Stadt Nordhorn zugestimmt.“

Als weiteres Entgegenkommen wäre die FDP bereit, einer Lösung zuzustimmen, die zwischen dem Angebot Nordhorns, ein Drittel der Kosten zu übernehmen, und der 50-Prozent-Beteiligung der Stadt liegt, die die Kreisverwaltung fordert. „Allerdings käme nur eine volle Kostenbeteiligung ohne Kostendeckelung für die Stadt infrage“, heißt es in der Pressemitteilung. Der Bürgerentscheid sei nun eine gute Möglichkeit für alle Grafschafter, direkt darüber abzustimmen, wie die Steuergelder – ob nun durch den Landkreis oder die Stadt – verwendet werden.

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