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16.07.2019, 14:51 Uhr

Einsatzkosten für Moorbrand: Bundeswehr zahlt 600.000 Euro

Für die Hilfe beim Moorbrand im vergangenen Jahr hat die Bundeswehr rund 600.000 Euro an den Landkreis Grafschaft Bentheim gezahlt. Das teilte der Landkreis mit. Damit sei ein Großteil der Aufwendungen abgegolten, sagte Landrat Friedrich Kethorn.

Einsatzkosten für Moorbrand: Bundeswehr zahlt 600.000 Euro

Grafschafter Einsatzkräfte haben den Moorbrand auf dem WTD-Gelände bei Meppen bekämpft. Archivfoto: Hausfeld

Nordhorn 95 Prozent der Kosten der Kommunen aus der Grafschaft für den Einsatz ihrer Feuerwehren beim großen Moorbrand bei Meppen sind erstattet worden. Der Landkreis hatte die Forderungen der Kommunen gebündelt eingereicht, das Geld wird nun weitergeleitet. „Die Prüfung der restlichen Forderung von 29.000 Euro soll schnell vorgenommen werden, so hat die Bundeswehr es zugesagt“, sagte der Landrat.

Der Nachbarlandkreis Emsland erhielt eine erste Abschlagszahlung in Höhe von rund 830.000 Euro für Aufwendungen zur Bewältigung des Moorbrands, die an die Kommunen weitergeben wird, sagte eine Sprecherin. Weitere ausstehende Zahlungen werden vonseiten der Bundeswehr noch geprüft. Damit ist auch dort der Großteil – über 91 Prozent – der durch den Moorbrand entstandenen Kosten abgegolten.

Bei einem Waffentest der Bundeswehr bei Meppen hatte sich im vergangenen September das Moor entzündet. Wegen des Ausfalls einer Löschraupe dehnte sich der Brand aus. Die Bundeswehr musste auch Hilfe der niedersächsischen Feuerwehren in Anspruch nehmen. Erst am 10. Oktober wurde der Brand gelöscht. Im Abschlussbericht hatte die Bundeswehr die Kosten auf 7,9 Millionen Euro beziffert. dpa

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