Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
08.06.2020, 13:47 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Der Nächste bitte: DRK plant Terminvergabe für Blutspenden

Um Wartezeiten zu reduzieren und Andrang bei Blutspendeterminen zu vermeiden, plant das DRK die Einführung eines Reservierungssystems. Damit kann sich jeder unkompliziert seine persönliche Spendezeit buchen. Den Service gibt es im Internet oder per App.

Kleiner Piks mit großer Wirkung: Blutspenden können Leben retten. Foto: S. Konjer

Kleiner Piks mit großer Wirkung: Blutspenden können Leben retten. Foto: S. Konjer

Nordhorn Mit einer Reihe von Maßnahmen reagiert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf die Vorgaben der Behörden zur Durchführung von Blutspendeterminen. Dazu zählen zusätzliche Informationen und Temperaturmessung vor Betreten des Spendelokals, die Händedesinfektion, das Tragen einer Mund-Nase-Maske, eine strikte Abstandsregelung für Spender und den gesamten Ablauf sowie ein reduzierter Spenderimbiss, um die Aufenthaltszeit so gering wie möglich zu halten. „Denn der Schutz der Spender, der durchführenden Mitarbeiter und des begleitenden Ehrenamtes hat oberste Priorität auf jedem Blutspendetermin“, so Karin Maschmeier, Gebietsreferentin des DRK-Blutspendedienstes für die Grafschaft Bentheim und das Emsland.

Als zusätzliches Angebot plant das DRK die Einführung eines Terminreservierungssystems. „In Kürze wird auch in der Grafschaft Bentheim die Möglichkeit geboten, sich vorab eine Spendeliege auf dem Blutspendetermin zu reservieren“, erklärt Maschmeier. In wenigen Schritten können sich Blutspender dann bei vielen Terminen auf der Internetseite www.blutspende-leben.de oder in der Blutspende-App eine Spendezeit reservieren. „Mit diesem neuen System möchten wir die Abläufe flüssiger und entspannter gestalten und nach Möglichkeit Wartezeiten vermeiden. Wir sind überwältigt von der großen Bereitschaft und dem Engagement der Bevölkerung, in diesen Zeiten weiter für Patienten Blut zu spenden. Gerade wenn jedoch auf noch mehr auf Hygiene und Abstand zu achten ist, kann es zu zusätzlichen Wartezeiten kommen. Diese wollen wir mit dem digitalen Terminreservierungssystem verringern. So kam es beispielsweise bei dem Termin in Uelsen am 4. Juni zu einem bedauerlichen Missverständnis, was bei den Betroffenen zu berechtigtem Unmut führte. Es warteten zirka 20 Personen wegen des Regens unter einem Abdach neben der Schule, in dem die Blutspende stattfand. Da sie vom Eingang aus nicht zu sehen waren, ging die Teamleitung an diesem Abend davon aus, dass keine Spendewilligen mehr draußen wären, und beendete die Aufnahme. Mit großem Bedauern wurde hinterher festgestellt, dass all diese Personen unverrichteter Dinge wieder gehen mussten. Übrigens werden auch in den kommenden Wochen weiter regelmäßig Blutspenden benötigt, die Bestandssituation ist bei den Blutspendediensten bundesweit aktuell sehr angespannt“, so Maschmeier.

  • Drucken
  • Kommentare 0
  • rating rating rating rating rating
Copyright © Grafschafter Nachrichten - Weiterverwendung und -verbreitung nur mit Genehmigung.

Karte

Corona-Virus