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22.11.2018, 15:38 Uhr

Daniela De Ridder will Grafschafter Landrätin werden

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder möchte Grafschafter Landrätin werden. Das hat sie am Donnerstag mitgeteilt. Damit stellt sie sich bei der parteiinternen Kandidatenkür gegen den SPD-Kreisvorstand, der Dr. Volker Pannen nominieren will.

Daniela De Ridder will Grafschafter Landrätin werden

Kann sich gut vorstellen, sich künftig als Landrätin zu engagieren: Daniela De Ridder. Foto: Wohlrab

Von Andre Stephan-Park

Nordhorn Am Sonnabend, 8. Dezember, will die Grafschafter SPD offiziell ihren Kandidaten für die Landratswahl im kommenden Jahr nominieren. Das wäre nach den SPD-Statuten Aufgabe einer Kreisdelegiertenkonferenz. Die Sozialdemokraten wollen aber davon abweichend eine Urwahl. Alle Mitglieder der Grafschafter SPD sollen die Möglichkeit bekommen, ihren Landratskandidaten direkt zu wählen. Am Freitag soll ein SPD-Kreisparteitag die Urwahl beschließen.

Bei dieser Urwahl will De Ridder sich zur Wahl stellen. Die Gründe dafür legt sie in einem dreieinhalb Seiten langen Schreiben an die Mitglieder der Grafschafter SPD dar. Unter anderem sei sie immer wieder zu ihrer politischen Zukunft befragt worden und ob sie sich nicht vorstellen könne, bei der Wahl anzutreten.

Lange und gründlich habe sie sich überlegt, wo sie am meisten bewirken könne. Nun sei es Zeit, eine klare Position zu beziehen. „Dies schulde ich Euch, liebe Genossinnen und Genossen, aber nicht minder meiner Familie und meinen Mitarbeitern“, schreibt De Ridder. Sie fordert ihre Parteigenossen auf, durch ein Votum zu entscheiden, ob sie künftig vom Bundestag oder aus dem Kreishaus heraus politisch wirken solle. 2011 hatte die SPD De Ridder schon einmal zur Landratskandidatin gekürt. Damals unterlag sie nur knapp dem CDU-Kandidaten Friedrich Kethorn.

Mit ihrer Ankündigung stellt De Ridder sich bewusst gegen den Wahlvorschlag des SPD-Kreisvorstands. Der war im Juni der Empfehlung einer parteiinternen Findungskommission gefolgt und hatte mit großer Mehrheit den Bentheimer Bürgermeister Dr. Volker Pannen als Kandidaten vorgeschlagen.

Die Grafschafter CDU will mit dem Ersten Kreisrat Uwe Fietzek ins Rennen um die Landratswahl gehen. Der soll am Sonnabend von den CDU-Mitgliedern ebenfalls in einer Urwahl offiziell nominiert werden.

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