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04.04.2018, 10:41 Uhr

Chancen für bessere Ost-West-Zugverbindung über Bad Bentheim

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann fordert für die Modernisierung der Zugstrecke zwischen Löhne, Osnabrück und der Grenze bei Bad Bentheim eine zeitnahe Aufnahme in den vordringlichen Bedarf. Er sieht gute Chancen für eine Modernisierung.

Chancen für bessere Ost-West-Zugverbindung über Bad Bentheim

CDU-Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann (rechts) in der Zentrale der Deutschen Bahn AG im Gespräch mit Enak Ferlemann (links), parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, und Rüdiger Grube (Mitte), Vorstand der Deutschen Bahn AG. Archivfoto: privat

gn Berlin. Die Bundesregierung sieht in der Zugstrecke zwischen Löhne, Osnabrück und der Grenze bei Bad Bentheim eine große Bedeutung für die Hinterlandanbindung der Seehäfen. Daher geht die Bundesregierung nach einer Mitteilung davon aus, dass das Projekt noch in dieser Legislaturperiode in den vordringlichen oder weiteren Bedarf im Zuge des Bundesverkehrswegeplans 2030 hochgestuft wird.

Der Grafschafter CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann fordert eine zeitnahe Aufnahme in den vordringlichen Bedarf: „Im Koalitionsvertrag haben wir vereinbart, bis zum dritten Quartal dieses Jahres die Schienenprojekte des potenziellen Bedarfs zu bewerten. Hier brauchen wir nun eine schnelle Aufwertung der wichtigen Ost-West-Verbindung über Bad Bentheim, um eine zeitnahe Modernisierung bis 2030 zu realisieren.“ Mit einer Ertüchtigung der Strecke könnte eine Reisegeschwindigkeit von bis zu 200 Stundenkilometer einhergehen. Bisher sind nur bis zu 140 Stundenkilometer möglich. Dies wäre ein wichtiger Beitrag zur Reisezeitverkürzung und zur Attraktivität der Zugstrecke.

Die Diskussion um einen möglichen Ausbau ist nicht neu. Enak Ferlemann als parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium hatte eine Aufwertung der Strecke im Sommer 2016 in Aussicht gestellt. Zudem trafen sich im März 2017 Vertreter der Euregio und der CDU in Berlin, um die Bedeutung der Zugstrecke gegenüber der Bundesregierung und der Deutschen Bahn erneut zu unterstreichen. Neben dem Ausbau der Strecke haben die Vertreter aus der Region die Wünsche nach einer engeren Taktung sowie nach neuem Zugmaterial im Fernverkehr vorgetragen.

Für Stegemann gehe es darum, dass den positiven Signalen nun Taten folgen. „Das notwendige Geld und der Bedarf nach einem Ausbau sind da. Daher dürfen wir hier als Region nicht locker lassen“, so der Abgeordnete. Stegemann ist zuversichtlich, dass die Region von dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Schienenpakt profitieren werde. Ziel von Politik und Wirtschaft sei es, die Zahl der Bahnkunden bis 2030 zu verdoppeln und mehr Güterverkehr auf die umweltfreundliche Schiene zu verlagern.

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