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03.04.2018, 16:08 Uhr

BUND warnt Autofahrer vor einsetzender Krötenwanderung

Auf gefährliche „Brautschau“ begeben sich in den kommenden warmen und regnerischen Frühjahrsnächten wieder Kröten, Frösche und Molche. Die Kreisgruppe des BUND bittet Autofahrer darum, besonders auf Nebenstrecken aufmerksam und vorsichtig fahren.

BUND warnt Autofahrer vor einsetzender Krötenwanderung

In warmen, regnerischen Frühjahrsnächten sind besonders viele Kröten und Frösche unterwegs. Foto: BUND

gn Nordhorn. Bei den allmählich ansteigenden Temperaturen und vor allem bei regnerischem Wetter wandern wieder Kröten, Frösche und Molche aus ihrem Wintereinstand zu ihren Laichplätzen – meist Teiche, Tümpel oder Gräben. Ihre „Brautschau“ wird jedoch auf dicht befahrenen Straßen oft lebensgefährlich für sie: Viele Tiere werden auf den Straßen überfahren oder verenden in ausweglosen Fallgruben.

„Amphibienschutz ist daher eine Sache für jedermann“, meint der BUND. In warmen, regnerischen Frühjahrsnächten sind besonders viele Kröten und Frösche unterwegs. Die Kreisgruppe des BUND bittet deshalb Autofahrer darum, besonders auf Nebenstrecken aufmerksam und vorsichtig fahren. Außerdem ist es keineswegs verboten, eine Kröte anzufassen und sie in Laufrichtung über die Straße zu tragen. Auch sollten Kellerabgänge und ebenerdige Schächte alle paar Tage auf gefangene Amphibien hin kontrolliert werden. Zum modernen Amphibienschutz gehöre auch jeder naturnahe Garten. Autofahrer sollten ihr Tempo auf Straßen, die an Feuchtgebieten vorbeiführen, reduzieren und bei entsprechenden Hinweisen höchstens 30 Stundenkilometer fahren.

Der BUND bitte darum, Stellen, an denen zahlreiche Amphibien überfahren werden, unter Telefon 05923 4161, per E-Mail an oppel@bund-grafschaft-bentheim.de oder bei der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim zu melden.

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