Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen
24.07.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: ca. 2min

Berufliche Bildung wird digital

Die Digitalisierung verändert Geschäftsprozesse und Berufsbilder in kurzer Zeit. Auch die berufliche Bildung muss mit dem digitalen Wandel Schritt halten. Darauf wurde bei der Sommersitzung des IHK-Berufsbildungsausschusses im Hause der GN hingewiesen.

Mitglieder und Gäste des IHK-Berufsbildungsausschusses waren zu Gast bei den Grafschafter Nachrichten in Nordhorn. Foto: Westdörp

Mitglieder und Gäste des IHK-Berufsbildungsausschusses waren zu Gast bei den Grafschafter Nachrichten in Nordhorn. Foto: Westdörp

Nordhorn „Die Digitalisierung verändert Geschäftsprozesse wie auch Berufsbilder in kurzer Zeit. Dafür müssen sich auch die regionalen Berufsschulen rüsten“, erklärte Stephan Soldanski, Vorsitzender der Arbeitnehmervertreter des IHK-Berufsbildungsausschusses, in der Sommersitzung des Gremiums im Hause der Grafschafter Nachrichten GmbH & Co. KG in Nordhorn. Es seien Investitionen in die technische Ausrüstung und die Weiterbildung der Lehrkräfte erforderlich. Nur so könne die berufliche Bildung mit dem digitalen Wandel Schritt halten.

Als Gast begrüßten die Ausschussmitglieder Melanie Walter, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung im niedersächsischen Kultusministerium. Sie berichtete über die aktuellen Themen in der beruflichen Bildung und führte auch zum „Digital-Pakt Schule“ zwischen Bund und Ländern sowie zum Masterplan Digitalisierung des Landes Niedersachsen aus.

„Im Bereich des digitalen Lernens muss besonders das ,Blended Learning‘ verstärkt vorangetrieben werden“, meinte Walter: „Diese Form der kombinierten Wissensvermittlung aus klassischem Unterricht und E-Learning entspricht zum einen veränderten Lerngewohnheiten der Jugendlichen und kann zum anderen bei zurückgehenden Schülerzahlen zur Sicherung der wohnortnahen Beschulung an Berufsbildenden Schulen beitragen.“

Auch im Geschäftsbereich Aus- und Weiterbildung der IHK Osnabrück–Emsland– Grafschaft Bentheim wurde das Thema „Digitalisierung“ angegangen. Inzwischen können alle Prozesse von der Eintragung eines Ausbildungsvertrages bis zur Abschlussprüfung der Auszubildenden komplett digital über das Ausbildungsportal abgewickelt werden.

„Damit bieten wir Ausbildungsbetrieben, Ausbildern, Auszubildenden und Prüfern eine Plattform, über die Ausbildungs- und Prüfungsangelegenheiten jederzeit bequem digital erledigt werden können. Derzeit arbeiten wir an der digitalen Umstellung unseres Weiterbildungsbereichs“, berichtete Eckhard Lammers, IHK-Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung.

Die Digitalisierung fordert ebenfalls das gastgebende Unternehmen heraus. Jochen Anderweit, Geschäftsführender Gesellschafter der Grafschafter Nachrichten, erklärte bei einer Besichtigung in der Druckproduktion: „Digitale Prozesse sind in der Medienbranche schon seit langer Zeit ein Thema. Neben dem üblichen Druck von Zeitungen, für den wir frühzeitig in moderne Druckmaschinen investiert haben, steht bei uns besonders die digitale Produktion und Vermarktung von Nachrichten im Fokus. Unsere Leser möchten aktuelle Informationen nicht nur in gedruckter Form, sondern auch jederzeit ganz aktuell auf dem Smartphone oder Tablet erhalten. Dazu sind neue Formen der Zusammenarbeit im gesamten Unternehmen erforderlich.“

Weitere Informationen
zu dem Thema erteilt Eckhard Lammers von der IHK Osnabrück–Emsland– Grafschaft Bentheim unter Telefon 0541 353-410 oder per E-Mail an lammers@osnabrueck.ihk.de.

  • Drucken
  • Kommentare 0
  • rating rating rating rating rating